Brief von Gerd – Liebe Dornen!

wer von euch kann sich nicht an die Märchen aus eurer Kindheit erinnern. Immer wieder kamen Dornen vor, immer wieder war der Zugang mit dichten Dornen scheinbar „verriegelt“ – ABER was wartete hinter den Dornen? Ja – hinter den Dornen wartete das schönste Schloß der Welt und dazu noch der hübscheste Prinz oder die tollste Prinzessin.
Keine Rose ohne Dornen…


DORNEN – es gibt ja das Sprichwort

Keine Rose ohne Dornen

DAS klingt verständlich – ABER genauso ist es im Leben – es gibt kein Leben ohne Dornen, es gibt keine Liebe ohne Schwierigkeiten, kein Leben ohne Schattenseiten

Schauen wir uns DAS Märchen an, das alle von euch kennen – DORNRÖSCHEN – von der Königstocher, dem Fluch mit der vergifteten Spindel,  dem hundertjährigen Schlaf – UND dem Schloss, das mit einer undurchdringlichen Dornenhecke umringt wird, die sich nach hundert Jahren in Rosen verwandeln.

Erst an diesem Tag gelingt es einem Prinzen, in den Turm zu gelangen, wo er die Königstochter wachküsst, woraufhin auch der Schlaf des Hofstaats beendet ist. Dornröschen und der Prinz heiraten.

Welche Botschaft gibt dieses Märchen?

Es gibt Deutungen, dass bei größeren Veränderungen im Leben (und das ist das Erwachsen werden) für ein erfolgreiches Wachstum sowohl aktive wie auch geruhsame Perioden nötig sind. Der glückliche Ausgang der Märchen gibt dem Kind eine grundsätzlich positive Lebenseinstellung.

Meine eigene Deutung ist, dass es im Laufe eines Lebens einfach Dornen braucht um die Schönheit von Rosen, also die Schönheit des Lebens zu erkennen. Wer die Dornen nicht kennt, wer sie nicht durchlebt, durchdringt, der stößt NIE zu den Rosen des Lebens vor.

Dazu gibt es noch ein Sprichwort

 

„Ärgere dich nicht, dass die Rosen Dornen haben, 
sondern freu‘ dich, 
dass die Dornen Rosen haben.“

Mit dieser Lebenseinstellung ist sooo viel möglich, ist sooo viel anders. Kein Fisch ohne Gräten, kein Mensch ohne Fehler…

So ist das.. und wenn ihr die Dornen durchdringt, dann wartet das Paradies… Märchen haben einen wahren Kern – findet ihn.

UND wie meistens habe ich ein für mich passendes Lied für euch gefunden – es handelt von Dornen und Rosen – und es handelt vom Wichtigsten in der Welt – es handelt von Prinzen und von der LIEBE.

Ella Endlich singt „Küss mich, halt mich, lieb mich“ nach der Melodie aus dem Kultfilm „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ (hier anklicken und nachlesen wer mehr über diesen Film wissen will) – ich mag diesen Film, ich mag diese Melodie, und ich mag auch das Lied von Ella Endlich… es ist ein Lied für eine BESSERE Welt.

Dornen sind wie Krisen….ohne die Beiden gibt es keine Entwicklung..also freut euch auf die nächsten Dornen oder die nächste Krise..sie kommt..
Brief von Gerd – Liebe Krise!

In Gedanken – euer G.Ender (Briefeschreiber) – I write not only for your smile

Brief von Gerd – Lieber Wille!

Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg…wer nicht kann, der will nicht…Solche oder ähnliche Sätze haben wir doch alle früher oder später zu hören gekriegt. Und mit der ständigen Wiederholung haben sie sich ganz tief in unser Bewusstsein eingeprägt. ABER aus meiner Lebenserfahrung kann ich euch sagen – Diese Sätze sind FALSCH.

Immer wieder scheitern Menschen an ihrem Willen, sind erschöpft vom vielen Wollen und einige landen sogar in einem Burnout oder einem Erschöpfungszustand. Gibt es nicht einen anderen Weg um die Anforderungen, die das Leben uns präsentiert,  zu bewältigen. Doch es gibt ihn.

Es gibt die Lehre des französischen Apothekers Emile Coue (1857-1926) – er hat sich so sehr mit dem Willen auseinandergesetzt und hat erkannt, dass nicht der Wille der Antrieb unseres Handelns ist, sondern die Vorstellungskraft.

Er sagt: “Da pochen wir nun stolz auf unseren freien Willen und glauben Handlungsfreiheit zu haben in allem, was wir tun, und sind in Wirklichkeit nur klägliche Marionetten in der Hand unserer Vorstellungskraft. Wir hören erst auf, Marionetten zu sein, wenn wir gelernt haben, unsere Vorstellungskraft zu meistern”

Wer mehr zu den Gedanken von Emile Coue lesen will – bitte sehr…ich kann es JEDEM nur ans Herz legen. Er hat mir vor ca. 10 Jahren quasi mein Leben gerettet. Die Gedanken, die mich damals umbringen wollten, die benutze ich jetzt um zu leben. Die Anleitung dazu habe ich bei Coue gelernt. Und ich will es in die ganze Welt “hinausschreiben” welche wunderbare Methode jeder von uns in seinen eigenen Händen hält.

Brief von Gerd – Lieber Emile Coue!

Brief von Gerd – Liebe Gedanken!

Jeder der etwas in sich hineinhört, wird das erkennen…je mehr man z.B. einschlafen will, umso wacher wird man…ABER mit den richtigen Gedanken…kommt ein guter, erholsamer, langer Schlaf. Hunderte Nächte brauchte ich, bis ich das erkannte. Wo habe ich überall Hilfe gesucht – bei Ärzten, Therapeuten, Medikamenten, in Klöstern, auf dem Jakobsweg und und und…bis ich es erkannt habe…ich suche NUR im Aussen, dabei liegt der Schlüssel in MIR und in meinen Gedanken.

Vergesst den “du must nur wollen Unfug” – lehrt euren Kindern den Umgang mit ihren Gedanken – sie sind viel stärker als ihr Wille. Coue sagt: “Sätze, die mit “Ich will” beginnen, enden gewöhnlich mit “ich kann aber nicht.

In Gedanken – euer G.Ender (Briefeschreiber) – I write not only for your smile

Brief von Gerd – Lieber alter Wolf!

Hab ja vor ein paar Tagen einen Brief an meinen Sohn Stefan geschrieben – könnt ihr weiter unten nachlesen – und jetzt nehm ich nochmals Stefan als Grund für einen neuen „Brief von Gerd“
färben oder annehmen?? – ich bin fürs annehmen – er hat ja trotzdem 2-3 Frauen kennengelernt…
Beinahe jeden Tag sagt er mir: „Papa du wirst immer älter und älter, du wirst immer grauer und grauer“ – recht hast du Stefan – ABER man muss doch nicht immer ALLES sagen, auch wenn man recht hat, Stefan.
Und vor zwei Stunden ist mir was in den Sinn gekommen – da gibt es doch dieses Lied von Stefan Waggershausen „Der Alte Wolf wird langsam grau“ – und da kann ich mich doch noch gut an den Text erinnern.
Na dann – schaun wir uns den Text mal etwas genauer an und zeigen der Welt, dass Stefan recht hat. Und Stefan ich sage dir – wenn man soooo fühlt, dann ist es super fein „grau“ zu werden.
Und ich hab ja schon einmal einen Brief in diese Richtung geschrieben – „Brief von Gerd– Liebe Männe über 50!
Und da passt das Lied und der Text von Stefan Waggershausen perfekt…
Er lehnt an der Bar und schaut sich um
Er sagt nicht viel, er weiß warum
Er hat ein Leben lang sein Wild gejagt
sein Wolfinstinkt hat noch nie versagtDann fährt er’s hoch, das Wolfsprogramm
Er lächelt charmant, die Rehe kommen näher ran
Sie warten voller Lust auf seinen Biß
Wie lange ist es her, daß er eins von diesen Rehen ist

Der alte Wolf wird langsam grau
Doch er ist zäh und er ist schlau
Noch beißt er junge Wölfe weg
Noch haben die vor ihm Respekt

Der alte Wolf wird langsam grau
Kommt nur noch selten aus dem Bau
Doch immer noch kommt er ans Ziel
Der alte Wolf, er kennt das Spiel

Mit großen Augen schaut das Reh ihn an
Was so ein alter Wolf noch alles kann
Doch manchmal will so ein Reh dann einfach mehr
Doch der Silberwolf, der mag nicht mehr

Denn seine Knochen tun ihm weh
statt Bourbon trinkt er grünen Tee
Und er schleicht auf leisen Sohlen ein
Und ahnt bald wird er nur Legende sein

Der alte Wolf wird langsam grau
Doch er ist zäh und er ist schlau
Noch beißt er junge Wölfe weg
Noch haben die vor ihm Respekt

Der alte Wolf wird langsam grau
Doch er ist zäh und er ist schlau
Er kriegt noch immer was er will
Der alte Wolf, er kennt das Spiel

Der alte Wolf wird langsam grau
Kommt nur noch selten aus dem Bau
Der alte Wolf er sagt nicht viel
Der alte Wolf, er kennt das Spiel
Der alte Wolf, er kennt das Spiel

Ja Stefan – so ist es – und ich sag es der ganzen Welt – grau werden ist geil – und wer grau wird, der hat mächtig viel Glück gehabt in diesem Leben. Ich wünsch dir, dass du auch grau und alt wirst Stefan…. dann in einigen Jahren wirst du meine Zeilen verstehen.
Und als Abschluss kann ich mich an einen kleinen Witz erinnern, den man mir vor zwei Jahren am FKK-Strand erzählt hat.
Martin und Martine liegen am FKK-Strand. Sagt Martina: „Komisch, oben hast du graue Haare, und sonst überall dunkle.“ „Tja“, sagt Martin, „Unten habe ich auch noch nie Probleme gehabt.“
So ist das Stefan – genau so.
In Gedanken – euer G.Ender (Briefeschreiber) – I write for your smile

Brief von Gerd – Lieber Mensch!

vor ein paar Jahren stand ich  an einem Wendepunkt meines Lebens – und da rentiert es sich, etwas zurückzublicken und etwas nach Vorne zu blicken. Jeder redet nur davon im „JETZT“ zu leben. Ich finde das auch sehr wichtig – ABER auch Rückschau und Zukunft sind unsere ständigen Begleiter.
Hände brauchen wir zum Arbeiten – aber Hände können viel, viel mehr…
Und bei dieser Rückschau und bei dieser Vorschau komme ich immer wieder auf den „einen“ entscheidenden Punkt – ich komme auf den Menschen. Gestern hörte ich einen Spruch, der mir so was von gefallen hat – ihr sollt ihn auch kennen.

„Auf alles kann der Mensch verzichten, NUR auf den Menschen nicht“

Finde ich großartig und richtig – was man auch alles unternimmt, wie erfolglos oder erfolgreich jemand ist – nur die Beziehung zu Menschen lässt tiefen Sinn im Leben erfahren.Und oft gibt es Situationen im Leben, wo man Menschen verliert, wo man sich von Menschen verabschieden muss, wo Menschen einem verabschieden.

Ich laufe gern durch unseren Friedhof – der ist voll von Menschen, die gegangen sind, die sich verabschiedet haben. Und dann gehe ich weiter auf meinem Weg zu meiner Bank – und der Weg führt vorbei an unserem Altersheim – auch dort sind Menschen, die sich bald verabschieden und einige von ihnen wurden bereits verabschiedet von den Menschen, die ihnen einmal wichtig waren.

DAS finde ich schrecklich, wenn Menschen entscheiden, sich nicht mehr für Menschen zu interessieren, die einst einen Riesenstellenwert in ihrem Leben hatten.

Besser als ich, kann es Hermann Hesse, der grosse deutsch Schriftsteller,  sagen – viele von euch kennen seine Gedanken, die er so treffend niedergeschrieben hat.  Wer sie nicht kennt – soll sie jetzt kennenlernen.

Im Nebel

Seltsam, im Nebel zu wandern!
Einsam ist jeder Busch und Stein,
Kein Baum sieht den andern,
Jeder ist allein.

Voll von Freunden war mir die Welt,
Als noch mein Leben licht war;
Nun, da der Nebel fällt,
Ist keiner mehr sichtbar.

Wahrlich, keiner ist weise,
Der nicht das Dunkel kennt,
Das unenntrinnbar und leise
Von allen ihn trennt.

Seltsam, im Nebel zu wandern!
Leben ist Einsamsein.
Kein Mensch kennt den andern,
Jeder ist allein.

[Hermann Hesse]

Wie viele Menschen fühlen sich einsam? Wenn ihr jemanden kennt – seid Mensch – holt sie heraus – nur für ein paar Minuten – Menschen brauchen Menschen – lest nochmals den Satz von oben – „Auf ALLES kann der Mensch verzichten, NUR auf den Menschen nicht“Einsamkeit ist nicht Alleinsein. Alleinsein kann schön und köstlich sein: für eine Zeit sich selbst gehören, schweigen dürfen, einmal kein Echo hören müssen, den eigenen Gedanken nachhängen und dabei Körper und Seele in der Ruhe stabilisieren – das kann so ein Genuß sein.

Anders aber die dunkle Seite der Einsamkeit! Sie ist härter, gnadenloser, ausdauernder, eine schwelende Wunde. Und es ist erstaunlich: Diese Art der Einsamkeit breitet sich bei uns aus wie eine Seuche, obwohl wir in einer Gesellschaft Leben, die per Telefon, E-Mails, whatsapp usw. immer schneller miteinander verbunden ist. In Zukunft werden wir mehr mit Geräten sprechen (Amazon Echo) als mit Menschen – da bin ich mir 100%ig sicher.

ABER ohne DU gibt es kein ICH…


Und – zum Thema Nebel im Leben habe ich noch was gefunden – der Autor ist mir unbekannt, die Gefühle, die mit diesen genialen Worten verbunden sind, aber nicht:

Der Nebel des Lebens . . . fühlt sich grausam an . . . der Körper zeigt Symptome der Schwere, der Enge, des Drucks und es fühlt sich innerlich oft leer an – jede Klarheit wird vermisst, und man weiß nicht wo der eigene Weg weitergeht. ABER:

Wenn du NEBEL rückwärts liest; kommt LEBEN heraus. IN UNSEREN DUNKELSTEN STUNDEN LIEGT DIE GEBURT DES NEUEN

Jetzt hab ich den Autor dieser Worte doch noch erfahren – Robert Betz – grandios..

Dazu passt auch mein absoluter Lieblingssatz und mein Lebensmotto..

In der Mitte der Nacht beginnt ein neuer Tag

In Gedanken – euer G.Ender (Briefeschreiber) – I write not only for your smile

Brief von Gerd – Lieber Christian Streich..deine Gedanken über den Gott des Geldes!

Wer von euch kennt Christian Streich? Die Fußballfans unter euch kennen diesen Mann. Er ist Trainer des deutschen Bundesligavereines SC Freiburg – ABER keine Angst – heute geht es nicht um Fußball – heute geht es um diesen Menschen. UND darum lohnt sich ein Weiterlesen auch für alle „Nichtfußballfans“ unter euch.
Fußballkenner und Menschenkenner
Gleich zu Beginn – ich mag Christian Streich seit vielen Jahren – UND wer weiterliest und wer mich schon öfters „gelesen“ hat, der weiss warum. Den Anderen erkläre ich das.
Ich mag Menschen, die ihre Meinung sagen, ich mag Menschen die anders sind, ich mag Menschen die eine Linie haben, ich mag Menschen, die gegen den Strom schwimmen, ich mag Menschen, die nicht als Kopie von jemand anderem durch die Welt laufen.

Alle von uns werden doch als nicht verwechselbares, einzigartiges Original geboren  – UND doch enden die meisten von uns als Kopie. Durch das „Nachmachen“ von Strömungen und Trends verlieren Menschen ihre Einzigartigkeit.


DAS ALLES
macht Christian Streich nicht – er hat einen ganz eigenen Stil. Ich kenne ihn leider nicht persönlich, ABER in jedem Fernsehinterview, das ich von ihm sehe, erkennt man es sofort – DIESER Mann ist anders, ganz anders – UND genau darum mag ich ihn.
Dieser Mann hat Gefühl, dieser Mann lebt Fußball,  dieser Mann hat sein Herz am richtigen Fleck, dieser Mann bleibt ruhig, wenn er ruhig bleiben will, ABER er wird auch ganz laut, wenn er laut werden will.

UND was mir ganz besonders gefällt – er hat Mut – er legt sich mit den Medien an – und genau das ist in seinem Beruf sehr gefährlich – ABER es wird ihm nicht schaden, es wird ihm nutzen, weil immer mehr Menschen verstehen, dass es gerade in unserer mediengeschwängertern Zeit SOLCHE Menschen braucht, die mahnend den Finger in die Wunden unserer Zeit legen.

Nur kurz zum Verständnis für „Nichtfußballer“ – wenn er von Bruno redet, dann redet er von Bruno Labbadia, der gestern nach nur drei Bundesligaspielen „gefeuert“ wurde – und wenn er von Hertha redet, dann redet er vom angeblichen Sex-Skandal von 6 Spielern mit einem minderjährigen 16-jährigen Mädchen.
UND – das Beste am Schluß – Christian Streich über den Gott des Geldes
Ich mag den Trainer Christian Streich – er ist soooo erfolgreich mit seinem kleinen Freiburg – aber noch mehr mag ich den Menschen Christian Streich.
In Gedanken – euer G.Ender (Briefeschreiber) – I write not only for your smile

Brief von Gerd – Liebe Konstante im Leben!

Ich liege gern in der Sauna und denke ein wenig nach – DAS ist der Ort, wo ich zur Ruhe kommen – DAS ist der Ort, wo mir die besten Gedanken kommen – ich könnte dort ganze „Briefe von Gerd“ schreiben – das Problem ist – ich bin da nackt, hab nicht einmal Schreibzeug dabei – und wenn ich wieder raus bin aus der Sauna, dann sind meist ein Teil meiner Gedanken wie Schweiß von mir geflossen und ich muss mich anstrengen, um mich zu erinnern.

eine der wenigen KONSTANTEN in meinem Leben..

Also schnell Netbook einschalten und drauflosschreiben – meine Gedanken heute – WAS sind eigentlich die wirklichen Konstanten in meinem Leben. WAS hat wirklich Bestand? WAS ist gleich geblieben seit ich denken kann. Interessantes Thema finde ich.

Unsere Welt dreht sich scheinbar immer schneller. Vieles ist in Auflösung begriffen – Beziehungen lösen sich immer schneller auf – die Erdölreserven lösen sich auf – die Gletscher lösen sich auf – lebenslange Arbeitsstellen lösen sich auf – das Arktiseis ist 2012 so stark geschrumpft, wie noch nie seit Beginn zuverlässiger Messungen.
Für die jungen LeserInnen unter euch – ich sage euch – ALLES ändert sich – also jedenfalls fast ALLES. Es bleiben ganz wenige Konstanten in eurem Leben. Ihr seid noch jung – ihr glaubt mir nicht, dass es bald eine Welt ohne Dinge geben wird, die ihr euch aus eurem Alltag nicht mehr wegdenken könnt.
ABER es haben sich schon so viele Menschen so was von getäuscht. Komm ich such euch einige Beispiele. Ich fang mit meinem Lieblingsspruch an…er handelt vom Auto und von Pferden..
Das Pferd wird bleiben, das Automobil ist nur eine Neuheit – eine Mode!
 (Ein Präsident der Michigan Savings Bank, 1903)
Die weltweite Nachfrage nach Kraftfahrzeugen wird weltweit eine Million nicht überschreiten – schon aus Mangel an Chauffeuren.
 (Gottlieb Daimler)
Der Fernseher wird sich auf dem Markt nicht durchsetzen. Die Menschen werden sehr bald müde sein, jeden Abend auf eine Sperrholzkiste zu starren.
 (Darryl F. Zanuck, Chef der Filmgesellschaft  Twentieth Century Fox, 1946)
Ich denke, es gibt weltweit einen Markt für vielleicht fünf Computer.
 (Thomas Jhon Watson, Vorsitzender von IBM, 1943)
Also das Ganze läßt sich endlos weiterführen – UND es wird auch genauso weitergehen – wie war das mit dem Römischen Reich, wie mit der D-Mark oder dem Schilling – und so wird es eines Tages auch mit dem Euro sein – NICHTS bleibt wie es ist.
Nachdenken Gerd – gibt es nichts, das gleich geblieben ist, das dir eine Konstante in deinem Leben ist – DOCH ich hab was gefunden.
In der BIBEL steht noch genau das gleiche, wie zu Beginn meines Lebens – UND es steht dort nicht erst seit 50 Jahren – sondern seit hunderten von Jahren. Wann begann das Niederschreiben des Neuen Testamentes?
Die frühesten Schriften des Neuen Testaments sind die Briefe des Apostels Paulus. Die Worte Jesu und die Erzählungen über sein Wirken wurden zunächst mündlich weitergegeben; erst als der zeitliche Abstand zu den Ereignissen wuchs, entstand das Bedürfnis nach schriftlicher Aufzeichnung. Auf diesem Weg sind die Evangelien entstanden. Fast alle neutestamentlichen Schriften wurden noch im 1. Jahrhundert n.Chr. verfasst.
JA DAS ist eine der wenigen Konstanten, die in der Lebenszeit, die ich überblicken kann, gleich geblieben ist – ES ist das Wort von Jesus – das gibt es jetzt also über 2000 Jahre lang und ich glaube auch in den nächsten 2000 Jahren, wird DIESES Wort  nicht umgeschrieben. DAS bedeutet schon was. DAS kann Orientierung bringen – natürlich – die Nachfolge von Jesus wurde von Menschen in die Hand genommen – UND überall wo Menschen am Werk sind,  da „menschelt“ es – UND wenn so oft über Gott, die Kirche, den Glauben gelästert wird – DANN ist doch oft das „Bodenpersonal“ gemeint.

Meine Meinung – die Lehre ist gut – sehr gut sogar – Viele Geistliche sind gut, sehr gut sogar – ABER es gibt wie überall schwarze Schafe – UND – JA – das gehört angeprangert – ABER muss man dabei gleichzeitig die gesamte Botschaft Gottes zusammen mit den Mißständen „auszuschütten“ – ich glaube nicht – in ALLEN Organisationen gibt es Mißstände – es gibt z.B. sexuelle Übergriffe auf Kinder bei den Pfadfindern, in Fußballvereinen und leider auch in der Kirche.

Ich bin froh, dass die Bibel nicht wie Parteiprogramme alle 5 Jahre umgeschrieben wird. Ich bin froh, dass EINE Konstante in meinem Leben geblieben ist, an der ich mich festhalten kann.

NUR zur Erinnerung – die zehn Gebote  – mein Gott, wie viel besser wäre UNSERE Welt, wenn wir uns nur an diese zehn einfachen Sätze halten würden..

Die Zehn Gebote GOTTES sind das Grundgesetz des Lebens.

 1   Du sollt keine anderen Götter haben neben mir
2   Du sollst den Namen des Herrn nicht missbrauchen
3   Du sollst den Feiertag heiligen
4   Du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren
5   Du sollst nicht töten
6   Du sollst nicht ehebrechen
7   Du sollst nicht stehlen
8   Du sollst nicht falsch Zeugnis reden …
9   Du sollst nicht begehren deines Nächsten Weib
10  Du sollst nicht begehren deines Nächsten Hab und Gut

Irgendwie passt hier auch Brief von Gerd – Liebe Wurzeln! gut dazu -einfach anklicken

In Gedanken – euer G.Ender – I write for your smile
Wer Zeit und Lust hat – hier ein Auszug meiner Briefe von Gerd

Brief von Gerd – Liebe Hoffnungslosigkeit!

wenn man einige Jahre auf dem „Buckel“ hat – dann kommt man mit ihr in Berührung – mit der Hoffnungslosigkeit von anderen Menschen, mit der Hoffnungslosigkeit von Situationen und mit der eigenen Hoffnungslosigkeit. Und weil ich selber ganz genau weiß, wie sich diese scheinbar unlösbare Situation anfühlt, möchte ich ein paar Zeilen darüber schreiben.
es gibt IMMER einen Weg…
Es soll kein Loblied auf die Hoffnungslosigkeit werden – NEIN – es soll ein Brief wider der Hoffnungslosigkeit werden. Denn EINES habe ich in all den Jahren erfahren – Hoffnungslosigkeit gibt es nicht – und zwar in KEINER Situation – Hoffnungslosigkeit ist eine Kopfsache – ABER sie fühlt sich saumäßig real an, wenn man in Ihren Krallen gefangen ist.

UND trotzdem – ich habe schon Menschen gesehen, die hoffnungslos verloren schienen, ich habe schon Menschen mit Krankheiten und Diagnosen erlebt, wo das Wort Hoffnungslosikeit sich leicht Zutritt in die Seelen, Herzen und Köpfe dieser Menschen verschaffen konnte – UND ich habe diesen Zustand SELBER schon erlebt.

ABER was ich euch sagen will – ich habe auch gesehen, dass die Hoffnungslosigkeit zwei große Feinde hat – einer davon ist die Hoffnung (lest hier meinen Brief an die Hoffnung nach, wenn ihr wollt) und einer ist die Zeit. Denn die Zeit macht soo viele Situationen anders und das Universum hat seine eigene Geschwindigkeit und seine eigenen Möglichkeiten.

Ihr werdet sagen – natürlich gibt es hoffnungslose Situationen – nein gibt es nicht – sage ich – UND ich sage das dem großen Viktor Frankl nach – er sagt „keine Situation ist so hoffnungslos, dass sie nicht noch mit Sinn erfüllt werden könnte“

Also nehmen wir an – ein Mensch liegt bewegungslos an sein Bett gefesselt da – er kann nur noch seinen Kopf bewegen – er kann nicht mehr geheilt werden – er wartet auf den Tod. Dies ist doch eine Situation in der sich die Hoffnungslosigkeit breit macht.Und was sagt Frankl – in der Art, wie dieser Mensch mit dieser Situation umgeht, kann er Vorbild für andere sein und dadurch Sinn erzeugen – er kann in seiner Trotzmacht des Geistes trotzdem jemandem ein kleines Lächeln schenken und Vorbild für soo viele Menschen sein, die wegen jeder Kleinigkeit jammern.

Wenn jemand von euch jetzt völlig hoffnungslos ist, wenn die Hoffnungslosigkeit sich über ihn breitet, wie ein ganz schwerer, schwarzer Mantel – DANN glaubt daran. NICHTS, NICHTS auf dieser Welt, bleibt wie es jetzt gerade ist – das ist bei guten Dingen so, ABER DAS ist auch bei ganz schlechten Dingen so.UND so ist es auch mit der Hoffnungslosigkeit. Sie ändert ihr Gesicht und auch wenn NIEMAND mehr daran glaubt – aus den hoffnungslosesten Menschen können wieder einmal die glücklichsten Menschen werden. Warum das so ist – das ist so, weil sie den Zustand der Hoffnungslosigkeit nicht vergessen und „DAS ANDERE“ Leben dann sooo sehr schätzen werden.

Also – NIE aufgeben…
Hoffnungslosigkeit ist die vorweggenommene Niederlage.
– K. Jaspers –
UND das Gegenteil der Hoffnungslosigkeit ist die Hoffnung.Hoffnung ist ein Lebenselexir – Wenn wieder mal etwas schiefgeht, wir am Boden zerstört sind und aufgeben wollen, dann benötigen wir die Hoffnung und Zuversicht, dass wir etwas an unserer Lage ändern können und irgendwann wieder bessere Zeiten kommen. Ohne diese Hoffnung sind wir in solchen Momenten verloren.

Viktor E. Frankl, Psychiater und Überlebender eines Konzentrationslagers, sagte im Nachhinein: … wer an seine Zukunft nicht mehr zu glauben vermag, ist im Lager verloren. Mit der Zukunft verliert er den geistigen Halt, lässt sich innerlich fallen und verfällt sowohl körperlich als auch seelisch. UND wer im Konzenetrationslager verloren ist, der ist AUCH im Leben verloren.
Ärzte werden das bestätigung – KEIN Gesundwerden ohne Hoffnung.  Hoffnung zu haben führt zu neuem Glauben und oft auch zu neuer Entschlossenheit. Und durch diese Entschlossenheit erhalten wir den Willen zum Überleben. Wenn wir Hoffnung haben,  bekommen wir zusätzliche psychische Energie – Kraft, die wir benötigen, um die Verzweiflung zu überwinden und zum Licht am Ende des Tunnels zu gelangen. Brief – Liebes Licht am Ende des Tunnels
Also NIE aufgeben – hier ein gutes Lied dazu –In Gedanken – euer G.Ender – I write not only for your smile

Brief von Gerd – Lieber Garten des Glücks!

Ich lese gerade ein Buch über Emile Coue, den Mann, der mir wohl das Leben gerettet hat – darin ist ein Artikel .. „Der Garten des Glücks. Von Alice Baird. WER die Zeilen versteht, der findet den Garten des Glücks…vielleicht habt ihr über die Feiertage Zeit das zu lesen – ich lese und lebe es seit 8 Jahren…

Émile Coué (1857-1926) galt vielen als Wunderheiler. Doch er betonte immer wieder: „Ich habe nie jemanden geheilt. Die Kraft, die Sie mir zuschreiben, müssen Sie bei sich selbst suchen!“

Manche naive Menschen haben geglaubt, dass Coué ein Zauberer sei, der mit einem Zauberstab und geheimnisvollem Gemurmel diesen wunderbaren Garten heraufbeschwöre und diese Menschen sagen, es sei ein märchenhafter Ort, der nicht existiere. Diese Menschen denken, wenn sie es auch nicht gerade mit denselben Worten sagen, dass wir in einem bestimmten Augenblick wieder aufwachen müssten, und dass sich dann alle unsere alten Beschwerden, Zweifel, Nöte und Mängel wieder einstellen würden. Aber Coué hat uns die Gewissheit gegeben, dass diese Menschen sich irren! Er versichert, dass er kein Zauberer sei und er lacht von Herzen, wenn man ihn einen Zauberer nennt, ob es Männer der Wissenschaft tun oder einfache Menschen, die verblüfft sind. Selbst wenn dies Leute tun, die ihm sehr zu Dank verpflichtet sind, so muss er doch lachen. Und dann erklärt er einfach, dass er den Schlüssel zur Pforte gefunden habe, der in den Garten des Glücks führe und der seit Jahrhunderten verloren war. Dieser Garten existierte damals, als die Feen der alten Sagen noch auf unserer Erde wandelten, und als der dritte oder der siebente Sohn das Glück hatte, drei magische Wünsche erfüllt zu sehen und in den Garten einzutreten, in dem er so lange bleiben konnte, als seine drei Wünsche dauerten. Coué sagt nun, der Garten des Glücks sei ein Ort, den es wirklich gibt, und kein Traum. Aber nicht die Wünsche aus den Märchenzeiten sind jetzt noch die Pforte, sondern es sind die Gedanken. Darum haben so viele Menschen die Pforte nicht finden können. Man hatte ihnen immer gesagt, sie mögen wünschen und begehren, und da haben sie heftige Anstrengungen gemacht. Sie haben sogar versucht, eiserne Pfähle einzuschlagen, die den Garten umgeben, und sind doch nicht näher zu dem ersehnten Ort gekommen. So wurden diese Menschen alt, krank und müde, und nach allen Bemühungen hatten sie noch weniger Aussicht als vorher. Sie hatten sich allzusehr angestrengt, allzu tapfer gekämpft bis zu dem Augenblick, in dem sie müde, erschöpft, zermürbt zu jener großen Entsagung gelangt sind. Coué dagegen sagt uns nun, dass der Gedanke der Schlüssel zum Garten sei.
Wenn wir durch den Gedanken eindringen, werden wir keine Beschwerden mehr fühlen. Das wiederholt sich nicht nur dreimal, sondern jedesmal, wenn wir eintreten wollen, das ganze Leben hindurch. „Denket an das Gute,“ sagt Coué, „und das Gute wird Wirklichkeit; Wirklichkeit werden Gesundheit und alle die großen Dinge, aus denen der Garten des Glücks besteht.“ Wenn wir an die Schattenseiten des Lebens denken, an das Unglück, den Zweifel, die Not, die Schwächen, so vermögen wir niemals einzutreten, denn: „Denket das Übel, und das Übel wird Wirklichkeit.“ Er warnt uns auch davor, zu fragen, wie man das, was man das Glück nennt, erreichen könnte. In dem unbekannten Hause unseres Lebens — nicht in den unterirdischen Gelassen, wie manche denken, sondern in den Zimmern, die wir selten besuchen, — lebt ein geheimnisvolles Wesen, halb ein Genius, denn es kann Wunder ausführen, halb Sklave, denn es führt ohne Widerspruch jeden Gedanken und jeden Befehl aus, den wir ihm sagen. Es ist unser zweites Ich. Manche Menschen nennen unser erstes Ich „Bewusstsein“ und unser zweites Ich „Unterbewusstsein“. Das ist ihm gar nicht angenehm, sich das Unterbewusstsein nennen zu lassen und hören zu müssen, dass es unter der Erde wohnt; es behauptet, das sei gar nicht wahr. Dies zweite Ich schläft nie, es hat immer Dienst, es verarbeitet, was unser erstes Ich ihm schickt, es ist der Hüter unseres Gedächtnisses. Wenn man nur einmal seine unzähligen Reihen und Fächer sehen könnte! Sobald wir es nach etwas fragen, was das Gedächtnis aufbewahrt hat, so schickt es uns die Antwort ohne die geringsten Mühen. Das zweite Ich hält sich so sehr im Hintergrund, dass es schwer ist, sich mit ihm in Verbindung zu setzen. Aber man hat entdeckt, dass der beste Augenblick dann eintritt, wenn unser erstes Ich keinen Dienst hat, jener Augenblick vor dem Einschlafen oder nach dem Erwachen. In diesen Augenblicken ist das zweite Ich am meisten geneigt, uns anzuhören. Dann muss man ihm die Gedanken senden, die zur Wirklichkeit werden sollen, die Gedanken, die der Schlüssel sind zum Garten des Glücks. Aber achtet nur auf den Ton, in dem ihr zu eurem zweiten Ich sprecht! Man darf ihm keine Befehle geben, denn ihr wisst, es ist ein Genie. Man darf es auch nicht gewaltsam drängen, denn es ist teilweise Sklave. Mir scheint, am besten ist es, spielend und leise,
in gleichgültigem Ton zu murmeln. Dieses zweite Ich ist oft eigentümlich, und eine seiner Eigentümlichkeiten besteht darin, dass es der Verneinung, dem Wort „nicht“, verständnislos gegenübersteht. Ich weiß nicht, warum, aber es macht oft solche Fehler, dass sie amüsant wären, wenn sie uns nicht so viele Unannehmlichkeiten bereiten würden. Wenn ihr zu eurem zweiten Ich sagt: „Ich werde nicht mehr so schlecht schlafen“, oder: „Ich werde beim Tauchen heute nicht Angst haben“, oder: „Ich werde auf dem Schiff nicht die Seekrankheit bekommen“, so werdet ihr mit Überraschung sehen, dass es nur die Worte „Schlecht schlafen“, „Angst beim Tauchen“, „Seekrankheit“ behalten hat, und dass alle diese unangenehmen Dinge sich verwirklichen. Man muss also zu ihm sagen: „Heute Abend werde ich sehr schläferig sein“, oder: „Ich werde sehr viel Freude beim Tauchen haben“, oder: „Ich werde eine herrliche Überfahrt haben.“ Man muss das am Abend sagen, ehe man die Augen schließt, und am Morgen, bevor man sie öffnet, und dann wird alles in Erfüllung gehen, wie man es gedacht und gesagt hat. Das zweite Ich hört gern eine Wiederholung der Worte und der Gedanken, die hinter den Worten sind. Um ganz sicher in den Garten des Glücks einzutreten, braucht man nur ein einfaches Stück Schnur zu nehmen und zwanzig Knoten zu machen. Dieses Stück Schnur mit den Knoten erleichtert es, das Erkennungswort zu sagen: „Von Tag zu Tag, in jeder Hinsicht, geht es mir immer besser und besser.“ Nach kurzer Zeit springt der Riegel von selbst zurück, und man tritt in den Garten ein. Das Erkennungswort kann verschieden sein, je nachdem, was man im Garten zu erlangen wünscht. Aber es gibt ein allgemeines Erkennungswort, das alles enthält, was man zu wünschen vermag und zu erlangen hofft: „Von Tag zu Tag, in jeder Hinsicht, geht es mir immer besser und besser.” Viele Menschen waren auch vor Coué bisweilen in den Garten des Glücks eingetreten, aber sie konnten nicht erklären, wie sie hierzu gelangt seien und wie es andere Menschen machen sollten, um ihnen zu folgen. Aber jetzt wissen wir durch Coué, dass der Gedanke der Schlüssel ist: „Was ihr denkt, wird zur Wirklichkeit. Wiederholt morgens und abends das Erkennungswort, und dann könnt ihr immer eintreten. Ihr werdet vielleicht draußen Menschen sehen, die sich eifrig erkundigen, was man tun müsse, um einzutreten; andere werdet ihr sehen, die einfach den
Rat, den man ihnen gibt, befolgen und die alle in den Garten gelangen. Aber andere wiederum wollen nicht einsehen, warum die Ratschläge so einfach, so kindlich sind, und diejenigen, die sie nicht befolgen wollen — nun, diese Menschen bleiben eben einfach draußen stehen!” Es ist seltsam, an dieser Pforte zu stehen und zu beobachten, was sich da alles abspielt. Die meisten Kinder und viele einfache Menschen treten ohne alle Umstände hinein. Andere verwickeln sich in ein wahres Netz von Argumenten, Vorurteilen, Gewohnheiten. Viele Menschen sind mit Lasten beladen, die sie jahrelang mit unsäglicher Mühe getragen haben und die sie oft haben ablegen wollen. Diese brauchen nur die Zauberworte „Es geht vorüber, es geht vorüber“ zu denken und zu sagen, um ihre schwere Last von Schmerz, Furcht, Krankheit und Traurigkeit verschwinden zu fühlen. Sie richten sich auf und treten in die Pforte ein. Noch ein paar Dinge muss man an der Pforte zurücklassen, ein paar Worte, die man immer gesagt und an die man sich gewöhnt hat: „unmöglich“, „schwer“, „ich kann nicht“, „ich bin zu alt“, „ich bin immer so gewesen“. Man muss solche Worte an der Pforte zurücklassen, wie man seinen Stock oder seinen Regenschirm vor dem Museum zurücklässt. Es liegt noch etwas anderes in der Entdeckung Coués: sofern man erst selbst durch die Pforte eingetreten ist, vermag man den anderen zu zeigen, wie sie es machen müssen, um auch glücklich zu werden. Die einzigen Menschen, die nie in die Pforte eintreten werden, sind diejenigen, die ihr den Rücken drehen. Es kann nicht viele solche Menschen geben, und ich kann mir nicht denken, dass sie noch lange gegen die eisernen Pfeiler anrennen werden.“ (aus „Selbstheilung und Seelenerziehung durch Autosuggestion“ von Emil Coué, Prentice Mulford

Wer noch mehr wissen will – bitte gern.. Brief von Gerd – Liebe Gedanken!

In Gedanken – euer G.Ender (Briefeschreiber) – I write not olny for your smile

Brief von Gerd – Liebe frohe Weihnachten!

23.12.2017 – noch etwas Zeit – also noch ein paar Zeilen schreiben – was hab ich euch gequält über das ganze Jahr – immer und immer wieder musstet ihr meine „Briefe von Gerd“ lesen. Heute schreibe ich meinen Brief an euch und wünsch euch allen ganz, ganz frohe Weihnachten.

ist doch sicher für jeden etwas dabei…

Leider kenne ich die meisten von euch nicht – ihr lest mich ja anonym – sogar die Kommentare, die ihr abgebt, kann ich meist keiner Person zuordnen.  Ist wahrscheinlich auch gut so. In der Anonymität ist ja ein gewisser Reiz versteckt.

Ja – was wollte ich euch sagen – ich möchte mich bei euch für eure Treue bedanken, dafür dass ihr Zeit für meine Zeilen aufwendet und mich „einfach lest“. Ich weiss wie das heute ist mit der Zeit – es ist schwer sich Zeit herauszunehmen für Dinge, die auf den ersten Blick nicht so wichtig erscheinen. Aber vielleicht ist das grad ein Schlüssel zu etwas mehr Glück – sich für „unwichtige Dinge“ Zeit nehmen. Um die wichtigen Dinge kümmert ihr euch eh das ganze Jahr mit all eurer Energie.

Ich wünsche euch gesegnete Weihnachten und ein gutes, gesundes Jahr 2018. Ich hoffe wir sehen oder lesen uns wieder im neuen Jahr. Hab jedenfalls vor, euch weiterhin mit meinen Briefen zu „belästigen“. Für Anregungen und Themen, die ihr lesen wollt, bin ich jederzeit offen und dankbar.

2017 war ein Jahr, das mir sooo viel Freunde bereitet hat – ABER ab und zu war es auch richtig zum Verzweifeln – UND genau dann brauche ich Musik – und wenn es ganz dunkel wird, dann brauche ich ein Lied, das meine Gedanken beruhigt und erhellt – Dieses Lied schenke ich euch zu meinen Grüßen dazu.

Ich finde es wunderBAR, wie den Menschen, der genau weiß, dass „wunderBAR“ genau soo geschrieben gehört.

You raise me up

Bleibt mir weiter treu – und lest weiter, Sinnvolles, Sinnloses oder einfach nur meine unbedeutende Meinung zu einer Sache.

Hier noch eine kleine Geschichte, die ein Freund mir vor ein paar Tagen „zugestellt“ hat. Passt gut in die Weihnachtszeit. (Autor ist mir unbekannt)

In einem Dorf sitzen ein junger sowie ein alter, weiser Mann an einem Brunnen. Ein Reisender kommt vorbei und fragt den alten Mann: „wie sind die Menschen hier in deinem Dorf?“ Der alte Mann erwidert die Frage: „sag mir erst, wie sind die Menschen dort wo du herkommst?“. Der Fremde antwortet: „die Menschen aus meiner Heimat sind unfreundlich, egoistisch und gierig“. Da sagt der alte Mann: „so sind die Menschen auch hier“. Der Reisende zieht daraufhin weiter.

Kurze Zeit später kommt ein zweiter Reisender vorbei. Auch er fragt den alten Mann: „sag mir, was sind es für Menschen an diesem Ort?“. Auch dem zweiten Fremden gibt der alte Mann die Frage zurück. Der Reisende antwortet „dort wo ich herkomme sind die Menschen gut zueinander, hilfsbereit, freundlich und offen“. Der alte Mann lächelt daraufhin und sagt dem Reisenden: „so sind die Menschen auch hier“. Als der Reisende weitergezogen ist, fragt der junge Mann aus dem Dorf den alten: „wieso hast du den beiden Reisenden zwei völlig verschiedene Beschreibungen über die Menschen hier mitgegeben? Der alte Mann antwortet: „Ich habe beiden die Wahrheit gesagt, denn jeder Mensch findet im Leben das was er mitbringt“.

In Gedanken – euer G.Ender (Briefeschreiber) I write not only for your smile

Brief von Gerd – Liebe Selbstachtung, Lieber Selbstwert!

heute fange ich mit einem Wort aus der Bibel an – „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst“ – ihr kennt diesen Satz alle und ich finde ihn auch sehr wichtig – ABER lest ihn genau – „wie dich selbst“ steht da – nicht MEHR als dich selbst.
Auf diese Gedanken hin stütze ich meinen heutigen „Brief von Gerd“. Selbstachtung (Self-compassion) bezeichnet  eine Richtung der Psychologie, die davon ausgeht, dass man sich selbst mögen muss, um Depressionen, Angstgefühle und Krankheiten zu überwinden.
Wir laden in der Nacht unsere Handys..und zwar Nacht für Nacht…WO und WIE laden wir aber unsere eigenen Akkus? – Wast tun wir für uns selbst?
Vielen von uns fällt es leicht, ein Wort des Trostes für andere zu finden, wenn etwas schiefgeht. ABER bei uns selbst? DA sind wir überkritisch, da neigen wir zu Selbstkritik und Schwarzseherei.

Anderen verzeihen wir Fehler leichter als uns selbst – wenn in unserem Leben etwas schiefläuft, wir einen Fehler im Beruf oder im Straßenverkehr machen, unser Partner uns verläßt oder irgend was anderes Schlimmes passiert – dann reagieren viele von uns beschämt. Wir fühlen uns wertlos und klein und drehen uns in unserer eigenen Spirale unserer Selbstvorwürfe.

Sogar bei kleinen Missgeschicken, die wir allen anderen freundlich verzeihen, empfinden wir bei uns selber als riesige Katastrophe. WARUM ist das so?

Weil wir oft denken, dass es nur für Leistung Liebe gibt – UND diese Einstellung stammt fast immer aus unseren Kindertagen. (Eltern die überkritisch waren, immer nur Leistung forderten UND es viel zu selten Lob gab)

DIE LÖSUNG
– UNS SELBER mit Verständnis und Liebe zu begegnen – auch und gerade dann, wenn das Leben nicht perfekt läuft. Akzeptieren, wie wir wirklich sind, nämlich unperfekt, menschlich, mit Schwächen, Macken und ganz lästigen Eigenschaften.

– Einfühlsam sein zu anderen – ABER gleichzeitig auch zu uns selbst!
– Sich selbst ein guter Freund zu sein, ist das Gegenteil von Egoismus!
– Von anderen UND von sich selbst nicht zu verlangen, immerzu perfekt funktionieren zu müssen!
– Anderen UND sich selbst öfter mal ein nachsichtiges Lächeln zu schenken!
– Bewusst einen Schritt zurücktreten und die Sache von weiter weg betrachten!
– Aus etwas weiterer Entfernung wird aus einem Elefanten bald eine Mücke!
Also nocheinmal – macht es wie es in der Bibel steht – „Liebt euren Nächsten wie euch selbst“ – ABER liebt eueren Nächsten NICHT mehr als euch selbst.Ihr wisst, dass ich sooo gerne schreibe und auch DAS hilft – mir jedenfalls – ein Tagebuch führen und sich selber aus der Perspektive eines einfühlsamen Freundes ein paar Zeilen schreiben. Denn ein Freund kennt eure Schwächen, er vergibt und er hat große Sympathien für euch. Lasst eure eigenen, positiven Worte für euch selber wirken – Tut gut – probierts mal aus.

Wie können wir aufrecht, kraftvoll, wertbezogen duch die Welt gehen, wenn wir uns selbst nicht mögen. Wie etwas schaffen, wenn wir nicht an uns selbst glauben. Jeder Mensch hat seine EIGENEN Fähigkeiten, seine EIGENEN Stärken…der eine ist künstlerisch begabt, der andere handwerklich, der andere kann ein paar Worte aneinanderreihen und andere gut mit Tieren umgehen. ABER JEDER hat etwas …JEDER… Warum kann ein Elefant nicht fliegen?…es ist so einfach…weil er keine Möwe ist…umgemünzt auf uns…es ist völlig egal, wenn wir Dinge nicht können. Der Schöpfer weiß, wie er dich haben wollte…vertrauen wir darauf..und gehen wir unseren EIGENEN Weg.

Zum Ende meines Briefes – vielleicht hilft auch ein Blick in euren Lebensspiegel, ein Blick in euch Selbst..versuchts mal..

Brief von Gerd – Lieber Weg zu sich selbst!

In Gedanken – euer G.Ender (Briefeschreiber) – I write not only for your smile