Brief von Gerd – Liebe Sichtweise!

Diejenigen unter euch, die mich schon länger „lesen“, die wissen, dass ich eine Ausbildung in Krisenpädagogik gemacht habe. Ein Kernsatz dieser Ausbildung beschäfigt sich mit dem Blick auf die Dinge. Dieser Blick entscheidet über Glück und Unglück, über Zufriedenheit und Unzufriedenheit. Ich wiederhole den Kernsatz der Ausbildung. Andere Sicht, andere Ansicht; andere Ansicht, andere Einsicht; andere Einsicht, andere Welt. Ändere du deine Sicht, und die Welt ändert ihr Gesicht.
Der Adler fliegt ins Leben, der Fisch in den Tod.
Welche Sichtweise ist richtg, gut oder schlecht??
Und genau zu diesem Thema habe ich heute eine wunderbare Geschichte bekommen. Lest sie durch und denkt über eurer eigenens Leben nach, über eure eigene Sichtweise – darüber was ihr und ich anderen Menschen schon angetan habt, durch falsches „eigenes“ Denken.
Das Fenster


Ein junges Paar übersiedelt und lernt die Nachbarschaft kennen.
Am nächsten Morgen,als das junge Paar am Frühstückstisch sass, sah die Frau ihre Nachbarin die Wäsche an die Leine hängen.
Vielleicht braucht sie ein neues Waschpulver.
Ihr Mann sah sich das alles an aber sagte nichts.
Was für eine schmutzige Wäsche ! sagte sie. Richtig waschen kann sie nicht.
Und jedes Mal als die Nachbarin ihre Wäsche zum Trocknen hing, gab sie denselben Kommentar…..
Einen Monat später war die Frau überrascht eine saubere Wäsche bei der Nachbarin hängen zu sehen und sie sagte zu ihren Mann:
Schau mal! Sie hat endlich gelernt wie sie waschen muss.
Wer hat ihr das denn gelernt?
Der Mann sagte:
Nein… Ich bin diesen Morgen etwas früher aufgestanden und hab die Fenster geputzt!


So ist das Leben auch. Alles was wir bei den Andern sehen, ist abhängig von der Sauberkeit der Fenster durch die man schaut….abhängig von UNSERER Sichtweise.

Bevor man kritisiert, ist es vielleicht gut die Qualität “unseres Schauens’” zu prüfen !

das WAS wir sehen, liegt in unserer „Hand“
Nicht die Umstände sind entscheidend, sonder die Sicht dieser Umstände..
In Gedanken – euer G.Ender – I write not only for your smile

Brief von Gerd – Lieber Morgen!

Für mich ist der frühe Morgen die beste Zeit des Tages. Das war nicht immer so. Wenn dich Dinge bedrücken, wenn Dinge dich deprimieren, wenn es dir schwer fällt „anzufangen“ – dann ist der Morgen die härteste Zeit des Tages.
der Morgen ist das Tor zu den Geheimnissen des kommenden Tages..
Ich kenne beide Seiten – in einer Depression ist der Morgen dunkel, kalt, nebelbehangen…Der Morgen ist dann die härteste Zeit des Tages – ein scheinbar übergroßer Berg von Aufgaben steht vor einem und will uns erdrücken. Darüber will ich heute nicht schreiben – wer will kann meine Gedanken dazu hier nachlesen.
Heute will ich über den „anderen Morgen“ schreiben – über den hellen, frischen, strahlenden Morgen.
Uns strecken zu dürfen, aufzustehen, eine Dusche zu geniessen, die Fenster zu öffnen, die Welt „hereinlassen“, die frische Luft des noch jungen Tages einatmen – DAS sind wunderbare Momente für Menschen, die es so sehen können. Die ruhige Wohnung, keine Besuche, keine Anrufe – nur ich und meine eigenen, noch nicht fremdbestimmten Gedanken.
Dann der erste Kaffee, die menschen- und autoleeren Straßen – das liebe ich so sehr.
Es gibt ja den Spruch…
Der frühe Vogel fängt den Wurm, aber erst die zweite Maus bekommt den Käse
Hmm – guter, wahrer Spruch – wer früh drann ist, der hat gute Chancen aus dem Tag was Gutes zu machen – aber aufpassen – zu schnell, zu früh sein birgt auch seine Gefahren. Das kommt im zweiten Teil des Spruches zum Ausdruck. Da gibt es nämlich die Mausefalle – die erste Maus wird von der Falle getötet, erst die zweite Maus bekommt den ausgelegten Käse.
DAS ist wohl die Kunst des Lebens – nicht zu spät drann zu sein, aber auch nicht zu schnell, zu früh zu sein… JEDER neue Morgen bietet uns die Gelegenheit und Chance, das richtige Timing zu finden.
Für mich ist jeder Tag eine neue Aufforderung, mein Leben neu, unschuldig, natürlich und einfach zu gestalten. Es ist wie eine Neugeburt, eine Erneuerung, die sich jeden Tag bis in alle Ewigkeit hin wiederholt.
Es ist die Zeit des Erwachens, die Zeit, wo am wenigsten Schlafsucht in uns ist, wo wir frisch und ausgeruht sind, nicht von der Mühlsal des Tages müde vor uns hintorkeln.
Dichter und Künstler beschreiben, dass die besten Ideen, die denkwürdigsten Ereignisse in den Morgenstunden, in der Morgenluft geboren werden.
Wachsein heißt Leben – wachsein heißt den Sonnenaufgang zu erwarten – auf die Beschaffenheit des kommenden Tages selbst aktiv einzuwirken – DAS ist die höchste aller Künste.
UND so nebenbei – für mich ist der frühe Morgen auch die beste Zeit für meine „Schreiberei“ – die Ruhe ist inspirierend und voll von Ideen.

UND an wie vielen Morgen stellt mach sich die immer gleichen Fragen…genial umgesetzt von Herbert Grönemeyer in „Morgen“

So wünsche ich euch einen wunderschönen Morgen und euer Tag ist schon gerettet. Und zum Abschluss noch ein WUNDERBARES Lied… lasst es in eure Herzen…

So kann das Leben sein – Helene Fischer

In Gedanken – euer G.Ender (Briefeschreiber) – I write not only for your smile

Brief von Gerd – Liebe Kinder!

Heute ist ein besonerer Tag – meine Jungs werden 21 Jahre alt… hab schon über 500 „Briefe von Gerd“ geschrieben – unglaublich – und unglaublich ist, dass ich bisher über das Wichtigste in meinem Leben noch nicht geschrieben habe. Heute schreibe ich darüber – ich schreibe über Kinder und speziall über meine Kinder. Ihr seid das absolut Beste was mir in meinem Leben passiert ist.
Sinn meines Lebens…

UND mir ist schon einiges passiert UND ich habe schon so einiges erlebt. Ihr seid es auch, die mir vor ein paar Jahren das Leben gerettet habt. Es waren nicht Ärzte, es waren nicht meine Freunde, nicht meine Eltern, nicht Tabletten, nicht die Frau an meiner Seite – es war die Tatsache, dass es euch – meine Kinder gibt.

Meine Lebenserfahrung zeigt mir – Menschen rücken bei zwei Bedingungen zusammen – bei Situationen der Freude und Situationen der Trauer – und wir mussten oder durften beide Situtionen er- und durchleben.

Wer Menschen in einem vollbesetzten Fußballstadion beobachtet, wenn ein Tor fällt, der weiß, was ich meine – fremde Menschen liegen sich überschwänglich in den Armen – und heute Abend, auf dem Rosenkranz, des vor ein paar Tagen so tragisch verunglückten jungen Mannes, da liegen sich die Menschen auch in den Armen – leider aus einem ganz traurigen Grund.

Ganz am Beginn – um nicht mißverstanden zu werden – es gibt auch OHNE Kinder tausendfach Grund zu leben, es gibt tausendfach Sinn, das Leben sinnvoll für sich und für andere zu gestalten – ABER mit eigenen Kindern muss ich diesen Sinn nicht suchen – er ist einfach DA – und zwar von der ersten Sekunde  bis zu meinem letzten Atemzug.
Allgemein wird anerkennt, dass in der Tier- und Pflanzenwelt die  Reproduktion der „Sinn des Lebens“ ist. UND meine eigene These ist, dass dies auch bei uns Menschen so ist. Anders kann ich es mir nicht vorstellen, dass in uns so ein unglaublich starker Sexualtrieb eingepflanzt ist.
Ich kann und will einfach nicht glauben, dass dieser so unglaublich starke Trieb, der Menschen sogar zu Mördern werden lässt, nur dazu da ist, uns und anderen Lust zubereiten – Und ich kann auch nicht glauben, dass dieser Sexulatrieb nur dazu da ist, um tausendfach Beziehungen und Ehen zu zerstören, weil er sich scheinbar nicht zügeln lässt.
NEIN – der Sinn unseres Lebens ist die Reproduktion mit dem Ziel, die Spezies Mensch am Leben zu erhalten.
Zusammen mit der Mutter meiner Kinder wurde ich vor 20 Jahren aufgerufen, sie zu zeugen, sie zu tragen, beim Gebären „mitzuatmen“ – Mann war das anstrengend, sie aufzuziehen UND sie irgendwann „davonfliegen“ zu lassen.
Liebe Kinder – in euch lebe ich weiter, in euch liegt ein Großteil meiner Lebensenergie, in euch liegen meine Gene, mein Vorleben, meine Vorzüge und auch meine Fehler. Und ihr tragt sie weiter hinaus in die Welt – und wenn ich Glück habe, dann gebt ihr dies alles wieder weiter an euere eigenen Kinder.

Das Leben mit euch, liebe Kinder ist nicht wie eine Schwarzwäldertorte hoch drei – nein gar nicht – ab und zu bringt ihr mich an meine Grenzen, manchmal werde ich zu laut, manchmal zu still, manchmal neige ich dazu euch „auf den Mond“ zu schießen.

Meine „Arbeit“ wäre ja getan – ich könnte seelenruhig „abtreten“ von dieser Theaterbühne  – könnte ich – will ich aber NICHT. Ich will den Rest meines Lebens neben euch ausfüllen – ausfüllen mit möglichst vielen schönen Stunden… und ich will auch in weniger schönen Stunden euer Begleiter sein.

Meine LeserInnen wissen, dass ich oft in meinen Briefen auf ein Youtube-Video verweise. Heute könnt ihr mein eigenes Video sehen – für viele sind es „nur“ irgendwelche Kinder und ein für viele „furchtbares“ Lied – für mich sind es die besten Kinder der Welt und für mich ist es eines der schönsten Lieder der Welt – mir egal was andere denken.
Es zeigt mir, dass es um zwei Sachen geht – meine Aufgabe ist es, euch starke Wurzeln zu geben, damit ihr den Stürmen, die in diesem Leben auf euch zukommen standhalten könnt und ich soll euch Flügel geben, um den „Horst“ den ihr bei mir gefunden habt, zu verlassen, wenn die Zeit dafür gekommen ist.UND – etwas möchte ich euch noch sagen – der beste, der ehrlichste Spiegel im Leben sind immer noch die eigenen Kinder – und ich bin soo stolz, dass ihr vier mein Spiegelbild in die Welt hinausträgt. 

UND jetzt noch was – ich möchte euch noch ein Lied mit auf den Weg geben – ich höre euch – mahh Papa nicht so ein Lied – doch genau so ein Lied – den Wert dieses Liedes, den Wert dieser Worte werdet ihr vielleicht erst in ein paar Jahren verstehen – ABER ihr werdet dieses Lied verstehen und eines Tages werdet ihr es lieben – ich weiss es…

Spuren von uns – einfach anklicken..

Ich freue mich auf die nächsten Jahre mit euch…
In Gedanken – euer G.Ender -(Briefeschreiber) I write not only for your smile

Brief von Gerd. Liebe Männer über 50!

Wieder ein Lied gehört „Männer über 50“ – und ich musste dabei lächeln – Gerd da schreibst du doch über so viele Dinge, bei denen du dich gar nicht so richtig auskennst – WARUM schreibst du nicht über etwas, wo du dich ganz genau auskennst. Also schreib ich darüber – Liebe Männer über 50!

Männer 50 plus

Das 1., 2., oder 3. Haus ist gebaut, die Kinder schon aus dem Haus oder jedenfalls auf dem Sprung in ihre eigene Welt, die beruflichen Ziele sind erreicht, die lebenslange Ehe ein Märchen von gestern, der Baum wurde gepflanzt, die paar Medaillien von früher liegen verstaubt in einer Schachtel, neben den alten Fotos, wo Man(n) noch richtig toll aussah. Beginnt jetzt DIE große Krise??

Nee – ganz und gar nicht. Männer über 50 führen das tollste Leben, das man sich vorstellen kann. Ich erzähl euch ein wenig, wie ich das sehe.
Ich geh noch zu meinem geliebten Fußballabend – ABER ich MUSS nicht mehr gegen die Jungen gewinnen – das Bier schmeckt danach unabhängig vom Ergebnis köstlich. Ich kann machen was ich will, ABER ich MUSS nicht mehr alles machen. Ich MUSS nichts mehr beweisen – alles erledigt – der eigentliche Grund und Sinn meines Leben ist erfüllt – was jetzt kommt ist „Zugabe“ ist das Sahnehäubchen auf mein Leben.
Und auf dem Weg zu diesem 50. Geburtstag habe ich soooo viel gelernt. Nicht in Schulen, nicht in Abendkursen – nee – ich habe vom LEBEN gelernt. Ich habe erfahren, dass einige Menschen sich nicht an Vereinbarungen, Versprechen oder gar Verträge halten.
Ich habe gelernt, dass lebenslang nicht lebenslang ist – und zwar in Ehen und im Strafvollzug – also lebenslang bedeutet dort oft 15 Jahre – so ähnlich oder kürzer ist lebenslang auch in Ehen – das ist kein Jammern – ganz und gar nicht – das ist nur eine Feststellung und das Ergebnis meines lebenslangen Lernens am interessantesten Lernobjekt, das es auf der Welt gibt – am ME.NSCHEN.
Mit 50 kann man mit allen Menschen, ABER man MUSS nicht mehr mit allen Menschen – DAS gibt mir eine unglaubliche Freiheit – ich schau ganz genau hin, noch viel genauer als früher. Meine Zeit ist begrenzt und deshalb ist es wichtig, mit wem ich meine Zeit verbringe.
Es gibt da einen Spruch, von dem ich viel halte…“viel wichtiger als WAS man isst, ist es, mit WEM man isst
Mit 50 hat man seine finanziellen Angelegenheiten mehr oder weniger im Griff. Meine These ist – wer es mit 50 nicht gerregelt hat, der hat diese Dinge auch mit 70 nicht im Griff.
Vorbei die Zeiten, wo ich und meine Freunde sich auf der Herrentoilette getroffen haben und wir nachgezählt haben, ob wir die nächste Runde an der Bar mit den hübschen Frauen noch „schmeißen“ können. So viele Frauen können heute gar nicht an der Bar sitzen, dass sich das nicht ausgeht.
DAFÜR wird Man(n) jetzt unatraktiver für Frauen – auch das ist ein Märchen – hört euch das Lied an – es stimmt im Kern. Die Midlife-Crises ist überstanden. Brad Pitt ist es, Til Schweiger ist es, George Clooney schon lange – warum sind Männer in diesem Alter so begehrt? Muss man Pitt, Schweiger oder Clooney heißen? Nee muss man nicht.
So jetzt lass ich einen sogenannten Experten sprechen..
 Oft sind Frauen jeder Altersklasse von den Männern ab 50 angetan. „Nach wie vor bestätigen Studien das bekannte Verhalten: Männer achten bei der Partnerwahl auf Attraktivität und Frauen auf Status.

Insofern können sich Männer, die in ihrem Leben auf Erfolge zurückblicken können, einer gewissen faszinierenden Ausstrahlung sicher sein“, sagt der Experte. Volles Haar, gerne grau, unterstützt diese Ausstrahlung und lässt weibliche Herzen höherschlagen. „Grau steht für Lebenserfahrung, für Erreichtes“, erklärt der Single-Coach.

Mit der richtigen Einstellung wirkt jeder attraktiv 

Hegmann zufolge muss niemand wie Pitt oder Clooney aussehen um als attraktiv zu gelten. Wichtig sei eine lebensbejahende, positive Ausstrahlung sowie ein authentisches Selbstbewusstsein.

Bewegung, Offenheit für Neues und die Bereitschaft neue Erfahrungen sammeln zu wollen macht attraktiv. Eine aufrechte Körperhaltung signalisiert außerdem körperliche Fitness. „Wir alle wollen lange aktiv am Leben teilnehmen. Menschen, die das ausstrahlen, wirken anziehend“, sagt der Experte.

Na also – juhuu ich erlebe die schönste Zeit meines Lebens…und jetzt noch das Lied, das mich zu diesem Brief brachte.
Und zum Abschluss noch was – auch das mit dem Sex stimmt – lest es nach…
In Gedanken – euer G.Ender (Briefeschreiber) – I write not only for your smile

Brief von Gerd – Liebes Alter, Liebes Altern!

Schwieriges Thema – JEDER will es erreichen, KEINER will es werden – alt werden, altern…die natürlichste Sache der Welt und trotzdem birgt dies so viel Sprengstoff.

Bei einer Bank finden wir es normal, bei dem der darauf sitzt schaut`s anders aus

„Alt werden ist immer noch die einzige Möglichkeit, um lange zu leben.“

Hugo von Hofmannsthal

WAS habe ich nicht alles gelesen, was nicht alles gesehen über dieses riesengroße Thema. Der erst kürzlich verstorbene große Joachim “Blacky” Fuchsberger sagte und machte es öffentlich “Altwerden ist scheiße”. Viele Prominente schließen sich ihm an. Diskussionen um Demenz, Diskussionen um Sterbehilfe, Diskussionen über Sterbefahrten in die Schweiz zum Verein Exit.

Gerade gestern habe ich eine Frau reden gehört, die vor einigen Jahren den festen Wunsch hatte, in die Schweiz zu fahren und sich vom Verein Exit in den Tod “helfen” zu lassen. Sie lebt immer noch, kämpft immer noch, ABER ist sehr froh, dass sie damals die “Reise” nicht angetreten hat.

Ich weiß schon, wie schwer “altwerden” sein kann, ich weiß schon, was für Extrembeispiele es gibt, ich weiß schon, dass es Situationen gibt, die scheinbar oder auch wirklich nicht auszuhalten sind.

Trotzdem – oder gerade wegen dieser vielen Diskussionen, will ich einen anderen Zugang finden. Altern schenkt uns auch ganz viel. Hab da was über eine Frau gelesen, die schon weit über 80 Jahre alt ist…..ich fass euch das ein wenig zusammen…

Das Leben macht ihr noch Spaß – Zurückhaltung liegt ihr nicht – UND sie fühlt sich frei wie nie. Ihr Mann ist vor einigen Jahren gestorben – zum ersten Mal im Leben konnte sie tun und lassen, was sie will – sie plant ihre Tage selbständig, trifft sich mit Freundinen zum Kaffee, macht Männern in jedem Alter Komplimente, wenn sie das tun WILL.   Sie kauft sich zu jugendliche Kleidungsstücke – die Kinder machen Druck – „Mama zieh dich doch ein wenig unauffälliger an, halt so wie es sich für dein Alter gehört – und außerdem, das kostet so viel Geld – du hast doch einen vollen Schrank voll Kleidern.“

„Muss es noch Mallorca sein? – reicht die Nordsee nicht – und übrigens, wer ist der Mann, mit dem du verrreisen willst?“

Wer kennt diese “Meldungen” der Anderen nicht – ABER die alte Frau ist immun für diese Art von “Dreinreden” – Meine Lebensuhr läuft – ein Leben lang habe ich getan, was andere von mir erwarteten – JETZT mache ich, was ICH will. Und mit einem Seitenhieb an die Kinder – erziehen könnt ihr eure eigenen Kinder.

RECHT hat sie die alte Frau. Und ich merke das selber. DAS “altern” hat auch sooo viele Vorteile. Mann kann noch ganz viele Sachen machen, ABER man MUSS ganz viele Sachen NICHT mehr machen.

Freiheit ist eines der größten Geschenke, die das Alter uns in die Hände legt. Verteidigen wir diese Freiheit – auch wenn die Verwandtschaft den Kopf schüttelt – völlig egal.

In Gedanken – euer G.Ender – I write not only for your smile

Brief von Gerd – Liebes Spiel des Lebens!

 Hab vor einigen Tagen einen Film gesehen – „Die Legende von Bagger Vance“ – Ein Satz darin hat mir besonders gut gefallen. So gut, dass ich ihn als Anlass für einen Brief hernehme. Also schreibe ich über meine Sichtweise auf das „Spiel des Lebens“. Es ist ein Spiel, an dem jeder teilnehmen MUSS, der als Mensch auf diesem Planeten Erde strandet.
zu verstehen ist oft schwierig…
„Wie Bagger einmal sagte, dieses Spiel kann man nicht gewinnen, nur spielen. Und so spiele ich. Immer weiter. Ich spiel für die Momente die noch kommen. Auf der Suche nach meinem Feld.“
aus dem Film „Die Legende von Bagger Vance“
In diesem Satz geht es eigentlich um Golf,  ABER es geht auch um das ganze Leben, es geht um Zeit, es geht um die Zeit die uns noch bleibt – UND es geht um den eigentlichen Sinn im Leben. Brief von Gerd – Lieber Sinn!
Und immer wieder kommt mir dieser Michael Schumacher in den Sinn – da fährt Michael Schumacher 307 Formel-1 Rennen, gewinnt 91 mal, wird 7x Welmeister, hat einige Unfälle, überlebt aber seinen so gefährlichen „Sport“ praktisch verletzungsfrei – seine Frau und seine Kinder sind froh, dass er endlich zurückgetreten ist, von diesem Sport, in dem immer wieder Tote zu beklagen sind …

… und DANN,  geht er Skifahren, stürzt und kämpft seit gestern mit schweren Kopfverletzungen um sein Leben – DAS meine ich mit „Spiel des Leben“ – es ist und bleibt ein Spiel – und der Ausgang und das Ende dieses Spiels hängt an so einem dünnen Faden.

Ich mag diesen Michael Schumacher – nicht wegen seiner Weltmeistertitel – ich mag ihn wegen seinen Einstellungen zu seiner Familie und zu seinen Werten – und so bete ich seit seinem Unfall besonders auch für ihn – hoffentlich wird er wieder ganz gesund. Hab auch mal an ihn einen Brief geschrieben – hier könnt ihr ihn nachlesen – einfach anklicken. – Lieber Michael Schuhmacher.
Meine Oma hat mir im Alter von 94 Jahren mal einen Satz gesagt, den ich nie mehr vergessen werde. Ich habe ihn damals noch nicht richtig verstanden – zwischenzeitlich bin ich selber schon älter geworden und ich verstehe ihn jedes Jahr ein bißchen besser.
Das Leben, Gerd, ist wie ein Wimpernschlag…

Das mit der Zeit des Lebens ist schon so eine Sache – auch darüber hab ich mir schon meine Gedanken gemacht – Brief an die Zeit – nützt die Zeit, die euch noch bleibt und liebt das Leben.
„Wie Bagger einmal sagte, dieses Spiel kann man nicht gewinnen, nur spielen. Und so spiele ich. Immer weiter. Ich spiel für die Momente die noch kommen. Auf der Suche nach meinem Feld.“
aus dem Film „Die Legende von Bagger Vance“
Ich finde den Satz grandios – auch das Leben ist ein Spiel, das man nicht gewinnen kann, man kann es nur spielen und leben. Und wir alle spielen es für die Momente die noch kommen. UND ganz wichtig – versucht, EUER Feld, eure Bestimmung, euren Sinn zu finden. DANN spielt ihr das Spiel richtig und ihr habt die Spielregeln des Lebens verstanden.

perfekt beschrieben von Julia Engelmann

Also liebt das Leben – es gibt kein besseres, spannenderes, aufregenderes Spiel. UND es gibt keinen Sänger der das wunderbarer singt…
In Gedanken – euer G.Ender – I write not only for your smile

Brief von Gerd – Lieber Emile Coué – Die Macht der Autosuggestion

Briefe von Gerd

Emile Coué (geb. 1857, gest. 1926) machte als kleiner französischer Apotheker in Nancy eine Entdecktung, die ihn weit über die Grenzen seines Landes hinaus berühmt machte. Er stellte fest, dass es einen großen Unterschied macht, mit welchen Worten er seinen Patienten die vom Arzt verschriebenen Medikamente überreichte! 
Es ist die Macht der Vorstellung, die Dich fliegen lässt … oder nicht.


UND ICH SAGE EUCH – ES FUNKTIONIERT – ICH WENDE ES SEIT ÜBER 8 JAHREN JEDEN TAG AN.

Gab er seinen Patienten ein Medikament mit den Worten „Da hat Ihnen Ihr Arzt aber ein ausgezeichnetes Mittel verschrieben. Sie werden sehen, dass es Ihnen bald sehr viel besser geht“, dann ging es vielen nach kurzer Zeit besser oder sie waren geheilt.

Gab er den Patienten das Medikament jedoch ohne solche die Wirksamkeit lobenden Worte, dann berichteten die Patienten viel seltener über eine Besserung ihrer Beschwerden.

Aus diesen Beobachtungen entwickelte Coue´die Lehre der…

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Brief von Gerd – Lieber Emile Coué – Die Macht der Autosuggestion

Emile Coué (geb. 1857, gest. 1926) machte als kleiner französischer Apotheker in Nancy eine Entdecktung, die ihn weit über die Grenzen seines Landes hinaus berühmt machte. Er stellte fest, dass es einen großen Unterschied macht, mit welchen Worten er seinen Patienten die vom Arzt verschriebenen Medikamente überreichte! 

Es ist die Macht der Vorstellung, die Dich fliegen lässt … oder nicht.


UND ICH SAGE EUCH – ES FUNKTIONIERT – ICH WENDE ES SEIT ÜBER 8 JAHREN JEDEN TAG AN.

Gab er seinen Patienten ein Medikament mit den Worten „Da hat Ihnen Ihr Arzt aber ein ausgezeichnetes Mittel verschrieben. Sie werden sehen, dass es Ihnen bald sehr viel besser geht“, dann ging es vielen nach kurzer Zeit besser oder sie waren geheilt.

Gab er den Patienten das Medikament jedoch ohne solche die Wirksamkeit lobenden Worte, dann berichteten die Patienten viel seltener über eine Besserung ihrer Beschwerden.

Aus diesen Beobachtungen entwickelte Coue´die Lehre der Autosuggestion. Nach dieser Lehre können wir alle unser seelisches und körperliches Befinden dadurch erheblich steigern, indem wir uns selbst bestimmte gesundmachende Autosuggestionen vorsagen.
„Es gelang ihm, durch Aufdeckung der inneren Vorgänge Gesetze zu formulieren, welche Autosuggestion leicht lehrbar machen“ (Lambert, 1965)
Ab 1912 bis in die 1920er Jahre reiste Coue´durch die europäischen Großstädte und in die USA und füllte mit Vorträgen über seine Methode die Säle. Es war ihm wichtig, die Heilkräfte der Menschen zu stärken und möglichst vielen beizubringen, wie sie sich selber helfen konnten.

Coue bei seinen berühmten Sitzungen…
Die berühmt gewordene Autosuggestionsformel von Coue´lautet:
„Es geht mir mit jedem Tag und in jeder Hinsicht immer besser und besser und immer besser“

Große Erfolge kann man laut Coue´mit der einfachen Übung erzielen, sich lebenslang täglich sofort nach dem Erwachen und unmittelbar vor dem Schlafen etwa 20 mal halblaut diesen Satz vorzusprechen. Hierbei sei es gleichgültig, ob man daran glaube oder nicht und was man bewusst dabei denke. Solange nur die Lippen den Satz laut genug formten, damit er über die Ohren wieder zurückwirken könne.
Coue´- seine Kerngedanken
Da pochen wir stolz auf unseren freien Willen und glauben Handlungsfreiheit zu haben in den Dingen, die wir tun, und sind in Wirklichkeit nur Marionetten in der Hand unserer Vorstellungskraft. Wir hören erst auf, Marionetten zu sein, wenn wir gelernt haben, unsere Vorstellungskraft zu meistern.
Um die Vorstellungskraft zu lenken ist nur zweierlei nötig: erstens muss man wissen (das wissen die wenigsten) dass so etwas möglich ist, und zweitens muss man die Mittel kennen, mit dem man dies zuwege bringt. Dieses Mittel ist die Autosuggestion
Coue´behauptet, dass zahlreiche Menschen nur deshalb seelisch oder körperlich krank sein, weil sie sich vorstellen, körperlich oder seelisch krank zu sein.
Coue´s Gesetze:
1. Im Widerstreit zwischen Wille und Vorstellungskraft siegt ausnahmslos die Vorstellung
2. Die Vorstellung ist lenkbar – lenkbar durch Autosuggestion
Nicht der Wille ist somit der Antrieb unseres Handelns sondern die Vorstellungskraft! Coue´gibt ein Beispiel:

„Jeder kann über einen 30 cm breiten Balken laufen, wenn er am Boden liegt. Was aber, wenn der Balken in luftiger Höhe zwei Kirchtürme verbindet? Warum läuft da keiner mehr? Mann muss doch angeblich nur wollen! 

Jeder weiß ganz genau: Je mehr er das dort oben will, wo er es sich nicht vorstellen kann, umso eher stürzt er ab. Und das ist in allen anderen Fällen unseres Lebens genauso, nur wollen wir es nicht glauben und versuchen immer wieder noch einmal, „den Willen zu erziehen“ statt uns endlich um die Instanz zu kümmern, die den Fortgang des Geschehens entscheidet: die Vorstellungskraft.

Jede Vorstellung, die sich genügend stark eingeprägt hat, strebt danach, sich zu verwirklichen und verwirklicht sich, soweit ihr keine Naturgesetze entgegenstehen.

BITTE – investiert 10 Minuten am Tag in euch SELBST – einfach anklicken!!!

Hier für euch als Youtube Video

Bewusste Autosuggestion nach Emile Coue

Erfolgreich mit Autosuggestion

UND wer noch mehr wissen will – Brief von Gerd – Liebe Gedanken!

In Gedanken – euer G.Ender – (Briefeschreiber) I write not only for your smile

Brief von Gerd – Liebes Vorurteil!

heute schreibe ich über etwas, was jedem von uns schon geschadet hat und mit dem auch wir, wenn wir ehrlich sind, schon vielen Menschen unrecht getan haben. Wir haben ein Vorurteil gefällt und es in die Welt hinaus getragen. Es gibt da einen guten Spruch von Maria von Ebner-Eschenbach „Ein Urteil lässt sich widerlegen, ein Vorurteil nie.“ – Ist was drann finde ich.
sind schnell gefällt und brauchen lange, bis man sie wieder aus der Welt schafft…
Vorurteil – du bist ein vorab wertendes Urteil, ohne Würdigung aller relevanten Eigenschaften eines Sachverhaltes oder einer Person. Anders als ein Urteil ist das wertende Vorurteil für den, der es hat, häufig Ausgangspunkt für motivgesteuerte Handlungen, manchmal zweckdienlich, ein andermal zweckwidrig.

Umgangssprachlich wird Vorurteil auch als Synonym für Vorliebe oder Bevorzugung benutzt.

Dieses Wikipedia-Deutsch ist mir zu kompliziert – für mich ist ein Vorurteil einfach ein zu schnell gefälltes Urteil über eine Sache oder ein Person, ohne die wahren Hintergründe zu kennen. Und Vorurteile können sehr verletzend sein.

Da erzähle ich euch lieber wieder eine Geschichte,…

… die ganz einfach beschreibt, was ich meine.

Eine ältere Frau – graue Haare, buntes Leben – stärkt sich nach einem anstrengenden Stadtbummel im Schnellimbiss. Sie lässt sich eine Terrine Gulaschsuppe geben und findet einen freien Tisch, stellt ihre Suppe darauf und hängt ihre Handtasche darunter. 

Noch einmal kämpft sie sich durch die Menge der Leute und Tische und holt sich einen Löffel. Als sie zurückkommt, steht da ein junger Mann am Tisch und löffelt die Gulaschsuppe. Er ist schwarz und kommt aus Afrika. 

Die Frau schluckt ihre Entrüstung herunter, stellt sich dazu und isst mit ihm die Suppe. Nun schaut der Schwarze ganz verwundert. Aber dann löffeln sie beide einander zulächelnd die Suppe. 

Als die Terrine gemeinsam geleert ist, fragt der Afrikaner die Frau: „Darf ich Sie zu einer Tasse Kaffee einladen?“ Die Frau nickt beglückt über so viel Freundlichkeit. Der Mann holt zwei Tassen Kaffe, und sie trinken ihn schweigend aus. 

Schliesslich verabschiedet sich der junge Mann und verlässt den Imbiss. Die Frau ist voller Freude über die ungewöhnliche Begegnung. Aber plötzlich durchzuckt sie ein Gedanke. Sie fasst nach der Handtasche unter dem Tisch und greift ins Leere. Die Tasche ist weg. 

„So ein Gauner“, denkt sie und stürzt dem Mann hinterher. Aber der ist im Gewühl der Innenstadt längst verschwunden. Enttäuscht kehrt die Frau in den Imbiss zurück und entdeckt auf dem Nebentisch ihre Terrine Gulaschsuppe und ihre Handtasche darunter.

Und was sagt Sokrates in diesem Zusammenhang?

Im alten Griechenland wurde Sokrates (469-399 v. Chr.) für seine Weisheit weithin gepriesen.

Eines Tages traf der große Philosoph einen Bekannten, der aufgeregt auf ihn zukam und sagte: „Sokrates, weißt du, was ich gerade über einen deiner Schüler gehört habe?”

„Einen Augenblick”, erwiderte daraufhin Sokrates, „bevor du es mir erzählst, möchte ich dich einer kleinen Prüfung unterziehen. Sie wird die `Prüfung der Drei´ genannt.”

„Drei?”

„Richtig”, fuhr Sokrates fort. „Bevor du mir von meinem Schüler erzählst, lass uns für einen Moment prüfen, was du mir sagen willst.”

„Die erste Prüfung betrifft die Wahrheit. Bist du dir absolut sicher, dass das, was du mir sagen möchtest, wahr ist?“

„Nein, ich habe es nur gehört”, antwortete der Mann.

„Nun gut”, sagte Sokrates, „du weißt also nicht wirklich, ob es wahr ist.“

„Lass uns nun das Zweite prüfen – die Güte. Ist das, was du mir über meinen Schüler erzählen möchtest, etwas Gutes?“

„Nein, ganz im Gegenteil.”

„So?“, fragte Sokrates. „Du möchtest mir etwas Schlechtes über ihn erzählen, obwohl du dir nicht sicher bist, dass es wahr ist?”

Der Mann zuckte ein wenig verlegen mit den Achseln.

Sokrates fuhr fort: „Du kommst vielleicht noch durch, denn es gibt noch eine dritte Prüfung – den Filter der Nützlichkeit. Ist das, was du mir über meinen Schüler sagen möchtest, nützlich für mich?”

„Nein, nicht wirklich.“

„Gut”, schlussfolgerte Sokrates, „wenn das, was du mir sagen möchtest, weder wahr noch gut noch nützlich ist, warum willst du es mir dann überhaupt erzählen?”

Der Mann fühlte sich unterlegen und beschämt.

So wünsche ich euch heute einen schönen Tag

– und passt auf, was ihr über andere sagt.

Schon Albert Einstein hat sich über Vorurteile seine Gedanken gemacht. „Es ist schwieriger, eine vorgefaßte Meinung zu zertrümmern als ein Atom.“

Und – weil ihr mich so geduldig bis zum Schluß gelesen habt, hier noch was ganz Besonderes. Es wurde bei Youtube über 33 Millionen Mal aufgerufen – also wenn es kein Fake ist, was ich mal hoffe, dann ist es wunderbar. Schauts euch an. Ich mag es.

In Gedanken – euer Briefescheiber –  I write not only for your smile

Brief von Gerd – Liebe Spuren von uns!

wieder mal inspiriert mich ein Lied, das ich höre. DAS passiert oft – ich liebe Musik – und ich liebe unter anderem auch deutsche Schlager – und ich liebe teilweise die Texte – DA sind Menschen die es perfekt verstehen, Buchstaben zu Worten werden zu lassen und Worte zu besonderen Sätzen werden zu lassen.
WAS bleibt von unseren Spuren…???
Spuren von uns – heißt das neue Lied von Freudenberg&Lais. Später könnt ihr es noch anhören – GEHT es nicht genau DARUM – geht es nicht darum Spuren zu hinterlassen für die Zeit nach uns. IST DAS nicht die eigentliche Triebfeder unseres Lebens.
Vielleicht ist das auch ein Grund für meine „Schreiberei“ – mal genau in dich hineinhören Gerd – willst du, dass Dinge die du tust, DEINE Zeit überleben? Vielleicht – ja – meine Buchstaben können noch gelesen werden, wenn ich längst diese Erde verlassen habe.
Zwei Textstellen aus diesem Lied…ich finde sie GENIAL

Welche Schritte unsres Lebens, wird der Wind niemals verwehn
Welcher Traum, welcher Gedanke,wird weiter bestehn
Welche Bilder, welche Worte, werden unvergessen sein
Wenn die Zeit uns überholt hat, was bleibt für immer?

Wenn wir statt des leichten, den schweren Weg gehen
Zu unseren Träumen bedingungslos stehn
Dann bleiben im Meer des vergessens, noch spuren von uns.
Wenn wir weiter kämpfen, auch gegen den Strom
Solange wir Leben, für unsre Vision,
dann wird etwas bleiben für ewig, in Spuren von uns.

WAS sind die Spuren die bleiben?
Ich hab da im Internet mal geschaut, was über die Spuren im Leben so geschrieben wird und bin auf eine unbekannte Frau gestossen. Ihre Zeilen wühlen mich auf. Sie schreibt:
Was bleibt von uns, wenn wir gehen?
Diese Frage beschäftigt mich seit einiger Zeit. Genauer was bleibt von mir wenn ich gehe ?
Ich denke mal nichts.
Ich habe keine Kinder und auch sonst sind da keine mir nahestehenden Personen. Somit wird es auch niemanden geben der mal um mich trauern wird.
Tatsächlich wird also wenn ich mal tot bin, von mir nichts übrig bleiben. Keine Spuren, keine Erfindungen, keine sonstigen bedeutenden Leistungen die der Menschheit in Erinnerung bleiben, gar keine Erinnerungen irgendwelcher Art.
Irgendwie ein seltsames Gefühl.
UND dann schreibt sie noch einen Satz – entweder ist sie abgrundtief allein, oder sie hat wenigstens Humor – ich kann es irgendwie nicht einschätzen.. vielleicht auch von Beidem etwas…
Aber es ist schon ein wenig seltsames Gefühl zu wissen das wohl niemand einen zu Grabe begleitet.
Wahrscheinlich wird man mich nur bis zum Oberkörper eingraben damit ich die Grabpflege selbst machen kann.
DIESE Zeilen machen mich traurig – ja ich kenne die Frau nicht, ABER sie hat in ihrem Denken NICHT recht.
JEDER Schritt hinterlässt irgendwelche Spuren – auch die Schritte dieser Frau. Und sie hat sicher Millionen von Schritten in ihrem Leben gemacht, tausende von Begegnungen. DAS ist doch nicht einfach NICHTS!
UND was sagt Herman Hesse dazu – der muss es doch wissen – dieser grandiose Schriftsteller(z.B.  Siddhartha oder Der Steppenwolf)
Jeder Mensch ist nicht nur er selber, er ist auch der einmalige, ganz besondere Punkt, wo die Erscheinungen der Welt sich kreuzen, nur einmal so und nie wieder. Darum ist jedes Menschen Geschichte wichtig und jeder Aufmerksamkeit würdig.”
GENAU SO sehe ich das auch – JEDER Mensch hinterläßt Spuren – JEDER – der eine durch seine Taten, der andere durch seine Bauten, der andere durch seine Kinder, der andere durch seine Buchstaben, der andere durch seine Unscheinbarkeit…

ALSO unbekannte Frau im InternetDU hast Spuren hinterlassen – denn ein kleiner „Briefeschreiber“ schreibt über dich – und DAS kann man noch in 100 Jahren lesen, wenns dann noch ein Internet gibt. Ich tippe mal – „Yes we can“

Ich mag ja Friedhöfe – hab mir schon ganz viele angeschaut – und überall spüre ich eine Ruhe, einen Frieden und eine Reduktion auf die wirklich wichtigen Dinge des Lebens. Ich will da noch nicht liegen, aber ich finde es ist ein guter Platz, auf dem ich mich einmal wohlfühlen werde.
Und wenn ich so durch die Gräber schlendere und die Namen lese, dann frage ich mich oft – WAS bleibt? WIE lange bleibt etwas von uns? Also ich persönlich schaffe es nur, zwei Generationen zurückzudenken – das sind meine Eltern und meine Großeltern – weiter geht irgendwie  nicht richtig in meinen Kopf – und was bleibt von meinen Großeltern – ich erinnere mich an ihre Stärke, ihre Güte, ihren Willen und Kampfgeist und an das Grundstück, auf dem mein Haus steht. Und so ähnlich wird es wohl auch mal bei mir sein. Also schauen, dass ich zu einem Grundstück komme, das ich meinen Kindern weitergeben kann.
Und wer diese Gedanken bis hierhin verfolgt und gelesen hat, der wird jetzt belohnt – belohnt durch das Lied, das mich auf diese Gedanken gebracht hat – Ihr kennt mich – ich liebe dieses Lied.. und was ich liebe, das gebe ich weiter..

Und noch ein Satz passt hier her… es geht um die Textstelle –  was bleibt im Meer des Vergessens?

Man vergisst schnell diejenigen mit denen man gelacht hat, aber sicher nicht diejenigen, mit denen man geweint hat.

 

In Gedanken – euer G.Ender – I wirite not only for your smile

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