Archiv der Kategorie: über 400 Briefe von Gerd – geschrieben auf Hotnewsblog und aktuelle Briefe

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Brief von Gerd – Liebes Licht am Ende des Tunnels

ohne Licht stirbt der Mensch – und ohne Licht gibt es kein Leben – ohne Licht gibt es kein Wachstum – weder bei uns Menschen – noch in der Natur. Bewusst wird mir das jedes Jahr bei der  Zeitumstellung auf die Sommerzeit. Das bedeutet doch für uns alle – EINE Stunde mehr Licht am Abend. Und deshalb freue ich mich jedes Jahr auf diese Zeit – ich brauche diese Stunde.

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nie aufgeben – das Ende des Tunnels kommt..
Aber es gibt auch noch ein anderes Licht, ein Licht, das ich mit Hoffnung, mit Zuversicht verbinde. Und dieses Licht ist mindestens gleich wichtig, wie die wundervollen Sonnenstrahlen, die uns die nächsten Monate verwöhnen werden.
Ich meine das Licht am Ende des Tunnels – ihr wisst – ich rede nicht vom Autofahren – obwohl ich später noch darauf zurückkomme – ich meine das Licht am Ende des Tunnels, wenn sich auf einmal wieder Türen öffnen.

DAS kann ein Arbeitsplatz nach langer Arbeitslosigkeit, eine gute Diagnose nach einer nicht enden wollender Krankheit, das kann ein neuer Lebensfunke nach einem tragischen Verlust, ein neuer Weg nach einer Scheidung oder nach Partnerschaftsproblemen sein.

Über dieses Licht möchte ich heute schreiben.  Jeder von uns kennt das – man befindet sich in einem dunklen, engen Tunnel und kein Licht, kein Hoffnungsschimmer ist erkennbar – schauen wir es von einer praktischeren Seite an – wir sind alle schon in Tunnels auf Autobahnen  gefahren – oft sind sie kurz und ganz schnell sieht man das Licht am Ende des Tunnels – aber ab und zu sind die Tunnels nicht enden wollend.Und das Gefühl dort ist irgendwie bedrückend – es ist dunkel, es ist eng und man hat keine Wahl – man kann nicht nach links oder rechts und man kann nicht zurück – und jedesmal bin ich froh, wenn ich dieses Licht am Ende des Tunnels wieder sehe.

Und genauso wie auf der Autobahn – ist es im Leben – ich bin doch selber schon  viele Kilometer in meinem dunklen Lebenstunnel gefahren.

Eigentlich wollte ich nach rechts – geht nicht, dann eben nach links – geht auch nicht – und zurück?? (ganz schlechte Idee in einem Tunnel – und DAS will ich auch in meinem Leben nicht) also geradeaus.

Es scheint ein „aufgezwungener“ Weg zu sein – aber wie auf der Autobahn – irgendwann führt auch DIESER WEG wieder zum Licht.

Einige Menschen schaffen diesen Weg leider nicht. Sie gehen in der Dunkelheit dieser Lebenstunnels verloren. Wer kennt die schrecklichen Unfälle nicht, wo ein Auto in ein Tunnelportal rast – der Grund?? Unachtsamkeit, Sekundenschlaf oder „das Leben nicht mehr aushalten“!!

ABER
auch für diese Menschen die das irdische Licht am Ende des Tunnels nicht mehr sehen – auch auf die wartet ein Licht – und es ist ein Licht von einer anderen Welt – und so viele Menschen mit Nahtoderlebnissen beschreiben es als schöner, wärmer und farbenfroher als jedes Licht, das sie auf Erden je gesehen haben.

Nochmals – das Leben ist wie eine Autobahn in Italien – da kommt auf dem Weg ans Meer ein Tunnel nach dem andern – und wenn man hineinfährt, weiss man nicht wie lange er ist.

ABER eines ist gewiss – es gibt KEINEN EINZIGEN Autobahntunnel der Welt, wo nicht am Ende das Licht erscheint.

Und so gibt es auch keine Situation, so schwer sie auch ist, wo man das Licht der Hoffnung aufgeben soll.Wer Lust hat, kann hier nochmals meinen „Brief an die Hoffnung“ nachlesen. (einfach anklicken)

UND wer mit seiner Situation, seinem Schicksal hadert – der höre sich dieses Lied an – klickt einfach hier an – es hilft euch – ich weiß es – DENN WIR SIND GETRAGENUnd wenn dieses Licht wieder mal in euer Leben tritt, dann begrüsst es freundlich und lasst es leuchten. Saugt dieses Licht in all eure Zellen auf – es kann auch wieder eine „dunklere“ Zeit in euer Leben kommen. Und wenn sie nicht kommt – noch besser – ABER eines kommt sicher wieder, die nächste Winterzeit und dann wird uns diese Stunde wieder gestohlen.

Und an alle „Liebenden“ hab ich ein Lied von Andreas Gabalier gefunden, in dem er auch über dieses Licht singt – mein Sohn Stefan ist ja so ein Fan von ihm – und ehrlich gesagt ich werde es auch immer mehr – ich mag seine Musik – und lieben ist auch so was – wer liebt, bei dem geht auch ein Licht auf – und drum geniesst dieses Lied – ALLE die grad eine neue Liebe erfahren dürfen – ihr seid Glückskinder.. seid euch dem bewusst.

Andreas Gabalier – Du bist Licht in meinem Leben

In Gedanken – euer G.Ender (Briefeschreiber) – I write not only for your smile

Brief von Gerd – Liebe frohe Weihnachten!

23.12.2018 – noch etwas Zeit – also noch ein paar Zeilen schreiben – was hab ich euch gequält über das ganze Jahr – immer und immer wieder musstet ihr meine „Briefe von Gerd“ lesen. Heute schreibe ich meinen Brief an euch und wünsch euch allen ganz, ganz frohe Weihnachten.

ist doch sicher für jeden etwas dabei…

Leider kenne ich die meisten von euch nicht – ihr lest mich ja anonym – sogar die Kommentare, die ihr abgebt, kann ich meist keiner Person zuordnen.  Ist wahrscheinlich auch gut so. In der Anonymität ist ja ein gewisser Reiz versteckt.

Ja – was wollte ich euch sagen – ich möchte mich bei euch für eure Treue bedanken, dafür dass ihr Zeit für meine Zeilen aufwendet und mich „einfach lest“. Ich weiss wie das heute ist mit der Zeit – es ist schwer sich Zeit herauszunehmen für Dinge, die auf den ersten Blick nicht so wichtig erscheinen. Aber vielleicht ist das grad ein Schlüssel zu etwas mehr Glück – sich für „unwichtige Dinge“ Zeit nehmen. Um die wichtigen Dinge kümmert ihr euch eh das ganze Jahr mit all eurer Energie.

Ich wünsche euch gesegnete Weihnachten und ein gutes, gesundes Jahr 2018. Ich hoffe wir sehen oder lesen uns wieder im neuen Jahr. Hab jedenfalls vor, euch weiterhin mit meinen Briefen zu „belästigen“. Für Anregungen und Themen, die ihr lesen wollt, bin ich jederzeit offen und dankbar.

2018 war ein Jahr, das mir sooo viel Freunde bereitet hat – ABER ab und zu war es auch richtig zum Verzweifeln – UND genau dann brauche ich Musik – und wenn es ganz dunkel wird, dann brauche ich ein Lied, das meine Gedanken beruhigt und erhellt – Dieses Lied schenke ich euch zu meinen Grüßen dazu.

Ich finde es wunderBAR, wie den Menschen, der genau weiß, dass „wunderBAR“ genau soo geschrieben gehört.

You raise me up

Bleibt mir weiter treu – und lest weiter, Sinnvolles, Sinnloses oder einfach nur meine unbedeutende Meinung zu einer Sache.

Hier noch eine kleine Geschichte, die ein Freund mir vor ein paar Tagen „zugestellt“ hat. Passt gut in die Weihnachtszeit. (Autor ist mir unbekannt)

In einem Dorf sitzen ein junger sowie ein alter, weiser Mann an einem Brunnen. Ein Reisender kommt vorbei und fragt den alten Mann: „wie sind die Menschen hier in deinem Dorf?“ Der alte Mann erwidert die Frage: „sag mir erst, wie sind die Menschen dort wo du herkommst?“. Der Fremde antwortet: „die Menschen aus meiner Heimat sind unfreundlich, egoistisch und gierig“. Da sagt der alte Mann: „so sind die Menschen auch hier“. Der Reisende zieht daraufhin weiter.

Kurze Zeit später kommt ein zweiter Reisender vorbei. Auch er fragt den alten Mann: „sag mir, was sind es für Menschen an diesem Ort?“. Auch dem zweiten Fremden gibt der alte Mann die Frage zurück. Der Reisende antwortet „dort wo ich herkomme sind die Menschen gut zueinander, hilfsbereit, freundlich und offen“. Der alte Mann lächelt daraufhin und sagt dem Reisenden: „so sind die Menschen auch hier“. Als der Reisende weitergezogen ist, fragt der junge Mann aus dem Dorf den alten: „wieso hast du den beiden Reisenden zwei völlig verschiedene Beschreibungen über die Menschen hier mitgegeben? Der alte Mann antwortet: „Ich habe beiden die Wahrheit gesagt, denn jeder Mensch findet im Leben das was er mitbringt“.

Mit was bringe ich Weihnachten noch in Verbindung – ich bringe es mit Hoffnung in Verbindung – die Hoffnung stirbt NIE, wenn ihr sie nicht selbst sterben lässt. UND am Ende kommt ein neuer Morgen und ALLES wird gut..

Brief von Gerd – Liebe Hoffnung!

Brief von Gerd – Alles wird gut!

Und am Ende des Jahres noch Helene Fischer, sie hat ja turbulente Tage hinter sich, seit ihrer Trennung von Forian Silbereisen…ich mag ihre Lieder seit einem Jahrzehnt. Hoffe für sie, dass die Stille von der sie singt, auch bei ihr einkehrt.

Helene Fischer – Leise rieselt der Schnee

In Gedanken – euer G.Ender (Briefeschreiber) I write not only for your smile

Brief von Gerd – Lieber Mut!

Gestern hat mir mein Sohn Stefan erzählt, was sie jeden Morgen vor dem Schulbeginn im Morgenkreis sagen. Wow dachte ich – tolle Gedanken – toller Lehrer, der seinen Schülern solche Gedanken mit auf ihren Lebensweg gibt. Gedanken, die sie sich jetzt jeden Tag vorsagen. Und am Abend zitiert mein Stefan Schiller – jeden Abend und jeden Morgen. Also DAS gefällt mir – und so dachte ich – schreib einen „Brief von Gerd“ darüber.. also schreibe ich über den Mut, jedenfalls über meine Sichtweise zum Mut.

Mut – für eigene Gedanken, für eigene Schritte und Wege…
Vor weit über 200 Jahren, am 9. Mai 1805, starb in Weimar der in Marbach am Neckar geborene große Dichter Friedrich von Schiller. Und von ihm stammen diese wunderbare Sätze, die mein Sohn jetzt schon auswendig kann.
Wage deinen Kopf

 

an den Gedanken,

 

den noch niemand dachte, 

 

wage deinen Schritt

 

auf den Weg,

 

den noch niemand ging, 

 

auf das der Mensch sich selber schaffe

 

und nicht gemacht werde

 

von irgendwem 

 

oder irgend etwas.
WORUM geht es da – es geht um Einzigartigkeit, es geht um Mut – es geht um den Mut „anders“ zu sein – das alles mag ich.
Wir kommen doch alle als einzigartiges Original auf diese wunderschöne Welt, ABER zu viele von uns enden als beliebige Kopie.

WARUM – weil viele ihre Einzigartigkeit nicht mehr sehen und im Mainstream unserer Welt immer mehr das tun, was ANDERE wollen. Sie laufen einem Zeitgeist nach und verlieren sich in diesem Strudel des „Einheitsbrei“ selbst.

WIE gut tun da diese Zeilen – ABER um diesen Zeilen einen Geist einzuhauchen, um diesen Zeilen in seinem eigenen Leben einen Platz zugeben – dafür braucht es eine Menge Mut.

Ich meine nicht den Mut, den man braucht, um als Basejumper von einem Tower zu springen. Das braucht auch Mut, aber das braucht auch einen gewissen Grad an Dummheit – zwischen 1981 und 2018 sind mehr als 230 junge, durchtrainierte Menschen an diesem Mut gestorben.

Ich meine einen ganz anderen Mut – den Mut NEIN zu sagen – Nein zu Dingen, Nein zu Menschen und Nein zu Fehlentwicklungen – ich meine den Mut, seinen EIGENEN Weg zu finden – einen Weg, den man nicht finden kann, wenn man sich nur im Strom der Gesellschaft treiben lässt.
„Wer zur Quelle will, muss gegen den Strom schwimmen.“
Hermann Hesse

Ich meine wie wichtig es ist, Stellung zu beziehen. Wie oft hab ich das erlebt – da sitzt man jahrelang mit Menschen an einem Tisch und meint, ihre Meinung über gewisse Dinge genau zu kennen – UND DANN wenn es draufankommt, wenn ihre Meinung wirklich gefragt ist – DANN schweigen sie. DAS mag ich gar nicht. Und wir Erwachsenen müssen uns selber an der Nase nehmen.

Wir müssen unseren Kindern zeigen, dass wir KEINE „Fahne im Wind“ sind, die die Meinung jeweils vom Gegenüber abhängig macht. Wir müssen unsere Meinung auch sagen, wenn sie nicht gut ankommt. Die Wahrheit tut oft sehr weh…ABER Lügen töten…

Unsere Kinder sollen in Freiheit aufwachsen, in einer Freiheit, in der sie Kritik üben dürfen und Nein sagen können…ein Nein, das nicht durch Druck in ein Ja umgewandelt wird. Eine Freiheit, die es Ihnen ermöglicht, IMMER und ÜBERALL ihre Meinung zu sagen.

Andreas Gabalier – „A Meinung haben“

Danach hab ich noch ein Lied von Freundenberg & Lais – ich mag ihre Texte – darin kommt genau das vor was ich meine…
„WENN KEINER WAS SAGT WIRD NICHTS GESCHEHN
WENN JEDER NUR KLAGT WIRDS NIE WEITERGEHN
UND WER NIEMALS FRAGT WIRD NICHTS VERSTEHN NIEMALS
WENN KEINER WAS TUT DANN TUT SICH NICHTS
WENN NIEMAND WAS WAGT BLEIBT ES WIE ES IST
WENN DU NICHTS BEWEGST BEWEGT SICH NICHTS“

Also Stefan – vergiss die Worte von Schiller nie – und ich wünsch dir für dein Leben, dass du es schaffst nach den Worten von Schiller und dem Lied zu leben. Und DANKE nochmals an deinen Lehrer.

Und passend dazu – es braucht auch den Mut „aufzubegehren“, wenn das nötig ist..

Wenn die Ditkatur eine Tatsache ist, ist die Revolution eine Pflicht (meine Meinung dazu – einfach anklicken)

Und hier noch das Lied – fast vergessen…

Wenn du nichts bewegst…

In Gedanken – euer G.Ender – I write for your smile
Wer Zeit und Lust hat – hier meine über 380 Briefe von Gerd

Brief von Gerd – Liebe Menschen VOR einer Scheidung!

Ihr kennt mich ja schon recht gut. Ich schreibe gern und ich lese gern. Beides gehört irgendwie zusammen. Es gibt kein Lesen ohne Schreiben und kein Schreiben ohne Lesen. Es ist wie ein Maulwurf ohne Erde… das eine macht ohne das andere keinen Sinn.

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An Scheidungsgründen fehlt es nie, wenn nur der Wille gross genug ist.
So lese ich derzeit ein ganz interessantes Buch von Dr. Masaharu Taniguchi „Leben aus dem Geiste“. Dr. Taniguchi wurde am 22. November 1893 in Japan geboren und starb am 17. Juni 1985 im Alter von 91 Jahren in Nagasaki.
Er rief eine Lebenslehre namens Seicho-No-le ins Leben. Sie lehrt, wie der Mensch glücklich leben kann. Er schrieb mehr als 400 Bücher, hielt Seminare und Vorträge und beriet viele, viele Menschen individuell. Wer mehr über die Lehre erfahren will, muss sein Buch lesen.
ABER heute schreibe ich euch ein Kapitel aus seinem Buch ab. Es geht um die Seuche Scheidungen.
Ich persönlich bin gegen die Scheidung, jedenfalls gegen 90% aller Scheidungen, das ist so, das war immer so und das wird auch immer so sein.
Der Weg der Erkenntnis ist lang – ABER sie kommt – oft spät, sehr spät, oft vielleicht erst 5 Minuten bevor man letztmals seine Augen schließt – DAS wird wohl so sein müssen. ABER die Erkenntnis kommt.
Und wenn ich nur EINE Scheidung meiner LeserInnen verhindern kann, dann hat meine Schreiberei Sinn – und genau darum schreibe ich jetzt Wort für Wort ab und sage nichts mehr dazu..
Aus dem oben zitierten Buch diese wahre Geschichte – dauert zwar einige Zeit, das alles abzuschreiben, aber es rentiert sich….
In Wisconsin (USA) lebte eine Familie in so unglücklichen Verhältnissen, dass Mann und Frau keinen Ausweg mehr sahen als die baldige Scheidung. 
Nun war unter den Freundinnen der Frau eine Tatchristin, die sie fragte: „Hast du deinen Mann nicht zu Beginn Eurer Ehe geliebt?“ 
„Ja wir liebten einander, als wir heirateten“, gab sie zu. Ihre Freundin erklärte daraufhin: “Gott hat den Menschen als sein Kind seinem Wesen nach vollkommen geschaffen. Wie wäre es, wenn du zu deinem Gatten zurückkehren und versuchen würdest, ihn einmal so zu sehen – mit den Augen Gottes – als vollkommenes Wesen, als das Gott ihn schuf und das er seinem innersten Sein nach auch jetzt ist.  
Dein Mann, der derzeit ein ausschweifendes und wildes Leben führt, ist nur ein Schatten und Spiegelbild deines Falschglaubens, dass er ein verworfener und böser Mensch sei. Dieses Zerrbild entspricht nicht der Wirklichkeit – sein wahres göttliches Wesen, wie es Gott nach seinem Bilde vollkommen schuf.  
Was Gott vollkommen wollte und schuf, kann nicht verdorben werden. Was verdorben scheint, ist nur ein Gespinst deines Denkens. Sowie du dein Denken, deinen Glauben, das innere Bild von ihm änderst und sein wirkliches edles göttliches Wesen uneingeschränkt bejahst, wird dieses Wesen zum Vorschein kommen.  
Die fünf Sinne nehmen nur das Gespinst dessen wahr, was du denkst und glaubst; mache dich deshalb nicht auf Kosten der Wirklichkeit zu ihrem Sklaven, sondern gehe heim und versuche, nicht mehr den Schatten zu sehen, sondern das Licht, nicht das Zerrbild deiner Sinne und Gedanken, sondern die Wirklichkeit: deinen Mann als Sohn Gottes, der er in Wahrheit ist!“  
Von dem Augenblick an, in dem die Frau dies hörte, in sich aufnahm und begriff, begann sie sich in einen von Grund auf neuen Menschen zu verwandeln. Sie entschied sich, nicht mehr kleinäugig das Trugbild ihres Gatten mit den Körperaugen, sondern sein wirkliches Sein mit dem innerren Auge zu sehen und unbeirrt zu bejahen.  
Und das Ergebnis war, dass binnen kurzem Friede und Liebe in ihr Heim einzogen und beide wieder einmütig und glücklich zusammenleben.
So – das wars – abschreiben ist anstrengender, als seine eigenen Gedanken niederzuschreiben – ABER vielleicht werden diese Zeilen für jemanden von euch  die „wichtigsten“ in eurem Leben.

So jetzt noch ein paar eigene Gedanken..

ALLE sagen ganz schnell „Ja“ – wenn es in Richtung Ehe geht – und ganz Viele sagen auch ganz schnell „JA“ wenn es in Richtung Scheidung geht. Hab ein ganz altes Eheversprechen gefunden – es sagt viel und gefällt mir sehr gut.
„Willst du deinen Partner aus Gottes Hand als Ehemann beziehungsweise Ehefrau haben und halten?“
So ein Partner ist ein Geschenk, ein Glücksfall und dabei hat Gott seine Hand im Spiel, davon bin ich überzeugt. Und wenn man gefragt wird, willst du dieses Geschenk haben, dann sagt man sehr schnell „Ja“
ABER ganz entscheidend finde ich den zweiten Teil der Frage – willst du ihn haben und halten??
Das Geschenk haben zu wollen, das Gott einem gibt, ist das eine – ABER dafür zu sorgen, dass es auch so bleibt – dass das Ende des Versprechens auch gehalten wird, DAS ist die wahre Herausforderung vor der ALLE stehen.

Ich wünsche allen die Kraft, das zu erreichen.

In Gedanken – euer G.Ender – I write not only for your smile

Brief von Gerd – Liebes Übermorgen!

mir wurde heute ein Spruch „zugestellt“ – komm Gerd DAS ist doch ein Thema für dich – ja – sehe ich genau so – super Spruch „Übermorgen ist bald schon vorgestern“ – na dann schreib ich mal was.  Bin selber gespannt, was rauskommt.
Zukunft
ab und zu drann denken…

Übermorgen ist bald schon vorgestern
– in den fünf Worten ist sooo vie drinn. Es ist DIE Kunst des Lebens, die „Zeit“ RICHTIG zu leben, die uns bleibt.

Wer sich zu sehr auf die Vergangenheit ausrichtet, bleibt an ihr kleben. Wer immer nur in der Zukunft lebt, verpasst die Gegenwart. Und wer ausschließlich ganz entspannt im Hier und Jetzt leben will, übersieht die Wurzeln unserer  Vergangenheit und lässt sich einfach treiben – treiben vom Zeitgeist, der wie ein  Damoklesschwert über uns allen hängt.

Übermorgen ist bald schon vorgestern – sehr guter Satz – wir denken so viel an das Übermorgen, vergessen dabei aber, dass auch das Übermorgen ganz, ganz schnell „Schnee von gestern“ ist – UND ist es uns nicht allen schon passiert – wir haben Dinge, Menschen oder Projekte als soo wichtig angesehen – und ein paar Tage später, war unser Denken darüber ein ganz anders und wir konnten uns nicht mehr vorstellen, uns wegen dieser „Kleinigkeit“ solche Sorgen gemacht zu haben.

Zu diesem Thema passt auch, wenn wir uns mit der ZEIT beschäftigen – ich hab das ja schon einmal in einem Brief an die Zeit gemacht – hier einfach anklicken und nachlesen, wenn ihr Lust und Zeit habt – darum geht es nämlich in diesem Brief an die Zeit.

Ich ende mit zwei Zitaten, die ich gefunden habe und die gut hierher passen. Denkt mal drüber nach, wenn ihr heute Menschen trefft, wenn ihr Entscheidungen fällt, oder  wenn ihr einfach jemandem eine Freude machen wollt – macht es – eure Zeit läuft…

 „Nur wer für den Augenblick lebt, lebt für die Zukunft.“
Heinrich von Kleist
Zukunft ist etwas, das die meisten Menschen erst lieben, wenn es Vergangenheit geworden ist.
William Somerset Maugham
Ich denke niemals an die Zukunft. Sie kommt früh genug.
Albert Einstein
Die Zukunft hat viele Namen: Für Schwache ist sie das Unerreichbare, für die Furchtsamen das Unbekannte, für die Mutigen die Chance.
Victor Hugo
Also liebe LeserInnen – bleibt cool und gelassen weil – übermorgen ist bald schon vorgestern.

In Gedanken – euer G.Ender (Briefeschreiber) – I write not only for your smile

Brief von Gerd – Liebe Südoststeiermark, Liebes Steirisches Vulkanland!

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das mit den 11 Euro war vor 10 Jahren – um diesen Preis gibt es zwar heute nichts mehr – aber günstig sind sie immer noch…..sehr sogar…
DAS wird ein ganz ruhiger „Brief von Gerd“ – habe zuletzt aufwühlende Themen behandelt (Sex-Boxen in der Schweiz, Zickenkrieg zwischen Sylvie van der Vaart und Sabia Boulahrouz usw.) – Heute wirds ganz ruhig – und wer sich die Zeit nimmt kann später auch das Youtube Video über diesen wunderschönen Flecken Erde geniessen.

Das Steirische Vulkanland ist ein Zusammenschluß von 33 Gemeinden in den Bezirken der Südoststeiermark – es ist  eine Region der Lebenskraft, der Sonnenblumen,  der Lebensqualität – es ist eine Region der Kulinarik, des Handwerks und des Genusses.

Also vor ein paar Jahren habe ich diesen Teil von Österreich gar nicht gekannt. Durch Zufall bin ich nach Feldbach gekommen. Jetzt kenne ich diese Gegend von mehreren Besuchen. Und immer mehr wächst meine Liebe zu dieser traumhaften Gegend.UND – wenn ihr nach diesem „Brief von Gerd“ auch mal in diese Gegend wollt, dann hab ich einen Geheimtipp für euch – als kleines Dankeschön für eure Treue als meine LeserInnen. Es gibt da in Feldbach ein kleines, ABER feines Hotel – es ist das Hotel & Lounge LAVA INN. Wer dort nächtigt, der spürt, was ich an dieser Gegend schätze – super Hotel, feines Frühstück und ganz wichtig – total nette Leute.

Ich schreib mal einige Schlagworte auf, die im Video weiter unten auch vorkommen. Sie sagen viel über diese Gegend. Ziel dieser  einzigartigen Kooperation dieser 79 Gemeinden ist es eine Vison zu entwickeln, ihre Zukunftsfähigkeit menschlich-ökologisch-wirtschaftlich  zu formen und Maßnahmen zu ergreifen,  um den Wert und die Würde dieses besonderen Lebensraums nachhaltig und verantwortungsvoll zu gestalten.

Hier die Schlagworte aus dem Video – vullkanland.at – Die Hand am Werk, Traditon, Leidenschaft, Innovation, Inspiration, Beseelt, Qualität, Was hier wächst hat Wert, Quelle und Region der Lebenskraft, auf den Spuren des Vulkans.

Über diese Schlagworte könnte ich ganz viel schreiben – DAS allein gäbe mehrere „Briefe von Gerd“ – nur kurz – wenn man in diese Gegend fährt, dann ist etwas ganz anders, als es bei uns ist – Die Zeit scheint etwas stehengeblieben zu sein, die Menschen scheinen ruhiger, besonnener zu sein. Die Hektik scheint hier noch nicht in der Art angekommen zu sein, wie wir es kennen. Es ist einfach irgendwie ANDERS – und ich liebe Dinge, Menschen und Regionen die ANDERS sind.
UND noch was ist völlig anders als bei uns – es gibt dort Baugrundstücke zu unglaublichen Preisen. Voll erschlossen, ruhig gelegen – also wer sich in diese Richtung informieren will – dem kann ich gern helfen –
einfach Mail an mich schreiben – gerd.ender@aon.at
Es gibt hier soo viele Sehenswürdigkeiten (die Riegersburg, Schloß Kapfenstein, die Zotter Schokoladefabrik.. – einfach mal anklicken wer alles sehen will – Vulkanland Sehenswürdigkeiten.

Und hier das kurze Video über das Steirische Vulkanland. Es strahl meiner Ansicht nach schon für ein paar Minuten Ruhe aus. Mal sehen, wer bei uns Zeit für diese 3.54 Minuten hat. DAS STEIRISCHE VULKANLAND

Also für mich ist klar – ich habe mich verliebt und diese Liebe pflege ich – ich werde dich, liebes Steirische Vulkanland noch öfters besuchen.Und wer mich öfters „liest“ der weiss ja, dass mein Sohn Stefan sooo ein Andreas Gabalier Fan ist. Und ich mag seine Musik auch – und er singt ja auch über sein Heimatland – seine Steiermark.

Andreas Gabalier – Steirerland In Gedanken – euer G.Ender (Briefeschreiber) – I write not only for your smile

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Brief von Gerd – Liebe Enttäuschung, du Quelle des Lebens!

Hab ja schon einmal einen Brief an dich „Liebe Enttäuschung“ geschrieben. Unten könnt ihr ihn gern nachlesen. Seither sind einige Monate vergangen und ich schreibe dir noch einmal. Hab eine etwas andere Einstellung zu dir bekommen. Du, liebe Enttäuschung, bist mir ein lieber, wertvoller Freund geworden.

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die Jahre in einer Beziehung gehen an keinem Mann spurlos vorbei..
Enttäuschung oder Erkenntnis – suchts euch aus..
Hier mein alter Brief an dich..
Und hier meine neuen Gedanken…
Enttäuschung – wir alle mögen dich nicht, ABER das ist ein falsches Denken. Wie sollten wir ohne dich, liebe Enttäuschung, erkennen, was wir ersehnt, was wir erhofft, auf was wir hingerarbeitet haben? Und durch die Enttäuschung führt der Königsweg zur Erkenntnis. Mehr noch – sie führt uns zur Selbsterkenntnis. Sie lässt uns Klarheit über unseren eigenen Weg gewinnen.
Wir sollten dich nicht jammernd durchschreiten, wir sollten dich dankend aufnehmen, dir nachspüren und dich hüten wie einen Schatz. Viele bleiben im Netz der Enttäuschung hängen und sehen die große Chance nicht, die ihnen die Enttäuschung bietet.
Jemand, der wirklich wissen will, wer und was er ist, der muss seine Enttäuschungen sammeln, sie mit offenen Augen betrachten. Die Enttäuschung zerstört einem nicht, sie öffnet neue, andere Wege.
Und bei genauem Hinschauen wird kann man auch erkennen, dass wir oft im Leben von uns selber enttäuscht sind – von unserer Mutlosigkeit, von unserer ungerechtfertigten Angst, von unserer mangelnden Wahrhaftigkeit und unserer fehlenden Beharrlichkeit.
In Gedanken – euer G.Ender (Briefeschreiber) – I write not only for your smile

Brief von Gerd – Liebe Dornen!

wer von euch kann sich nicht an die Märchen aus eurer Kindheit erinnern. Immer wieder kamen Dornen vor, immer wieder war der Zugang mit dichten Dornen scheinbar „verriegelt“ – ABER was wartete hinter den Dornen? Ja – hinter den Dornen wartete das schönste Schloß der Welt und dazu noch der hübscheste Prinz oder die tollste Prinzessin.
Keine Rose ohne Dornen…


DORNEN – es gibt ja das Sprichwort

Keine Rose ohne Dornen

DAS klingt verständlich – ABER genauso ist es im Leben – es gibt kein Leben ohne Dornen, es gibt keine Liebe ohne Schwierigkeiten, kein Leben ohne Schattenseiten

Schauen wir uns DAS Märchen an, das alle von euch kennen – DORNRÖSCHEN – von der Königstocher, dem Fluch mit der vergifteten Spindel,  dem hundertjährigen Schlaf – UND dem Schloss, das mit einer undurchdringlichen Dornenhecke umringt wird, die sich nach hundert Jahren in Rosen verwandeln.

Erst an diesem Tag gelingt es einem Prinzen, in den Turm zu gelangen, wo er die Königstochter wachküsst, woraufhin auch der Schlaf des Hofstaats beendet ist. Dornröschen und der Prinz heiraten.

Welche Botschaft gibt dieses Märchen?

Es gibt Deutungen, dass bei größeren Veränderungen im Leben (und das ist das Erwachsen werden) für ein erfolgreiches Wachstum sowohl aktive wie auch geruhsame Perioden nötig sind. Der glückliche Ausgang der Märchen gibt dem Kind eine grundsätzlich positive Lebenseinstellung.

Meine eigene Deutung ist, dass es im Laufe eines Lebens einfach Dornen braucht um die Schönheit von Rosen, also die Schönheit des Lebens zu erkennen. Wer die Dornen nicht kennt, wer sie nicht durchlebt, durchdringt, der stößt NIE zu den Rosen des Lebens vor.

Dazu gibt es noch ein Sprichwort

 

„Ärgere dich nicht, dass die Rosen Dornen haben, 
sondern freu‘ dich, 
dass die Dornen Rosen haben.“

Mit dieser Lebenseinstellung ist sooo viel möglich, ist sooo viel anders. Kein Fisch ohne Gräten, kein Mensch ohne Fehler…

So ist das.. und wenn ihr die Dornen durchdringt, dann wartet das Paradies… Märchen haben einen wahren Kern – findet ihn.

UND wie meistens habe ich ein für mich passendes Lied für euch gefunden – es handelt von Dornen und Rosen – und es handelt vom Wichtigsten in der Welt – es handelt von Prinzen und von der LIEBE.

Ella Endlich singt „Küss mich, halt mich, lieb mich“ nach der Melodie aus dem Kultfilm „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ (hier anklicken und nachlesen wer mehr über diesen Film wissen will) – ich mag diesen Film, ich mag diese Melodie, und ich mag auch das Lied von Ella Endlich… es ist ein Lied für eine BESSERE Welt.

Dornen sind wie Krisen….ohne die Beiden gibt es keine Entwicklung..also freut euch auf die nächsten Dornen oder die nächste Krise..sie kommt..
Brief von Gerd – Liebe Krise!

In Gedanken – euer G.Ender (Briefeschreiber) – I write not only for your smile

Brief von Gerd – Lieber Wille!

Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg…wer nicht kann, der will nicht…Solche oder ähnliche Sätze haben wir doch alle früher oder später zu hören gekriegt. Und mit der ständigen Wiederholung haben sie sich ganz tief in unser Bewusstsein eingeprägt. ABER aus meiner Lebenserfahrung kann ich euch sagen – Diese Sätze sind FALSCH.

Immer wieder scheitern Menschen an ihrem Willen, sind erschöpft vom vielen Wollen und einige landen sogar in einem Burnout oder einem Erschöpfungszustand. Gibt es nicht einen anderen Weg um die Anforderungen, die das Leben uns präsentiert,  zu bewältigen. Doch es gibt ihn.

Es gibt die Lehre des französischen Apothekers Emile Coue (1857-1926) – er hat sich so sehr mit dem Willen auseinandergesetzt und hat erkannt, dass nicht der Wille der Antrieb unseres Handelns ist, sondern die Vorstellungskraft.

Er sagt: “Da pochen wir nun stolz auf unseren freien Willen und glauben Handlungsfreiheit zu haben in allem, was wir tun, und sind in Wirklichkeit nur klägliche Marionetten in der Hand unserer Vorstellungskraft. Wir hören erst auf, Marionetten zu sein, wenn wir gelernt haben, unsere Vorstellungskraft zu meistern”

Wer mehr zu den Gedanken von Emile Coue lesen will – bitte sehr…ich kann es JEDEM nur ans Herz legen. Er hat mir vor ca. 10 Jahren quasi mein Leben gerettet. Die Gedanken, die mich damals umbringen wollten, die benutze ich jetzt um zu leben. Die Anleitung dazu habe ich bei Coue gelernt. Und ich will es in die ganze Welt “hinausschreiben” welche wunderbare Methode jeder von uns in seinen eigenen Händen hält.

Brief von Gerd – Lieber Emile Coue!

Brief von Gerd – Liebe Gedanken!

Jeder der etwas in sich hineinhört, wird das erkennen…je mehr man z.B. einschlafen will, umso wacher wird man…ABER mit den richtigen Gedanken…kommt ein guter, erholsamer, langer Schlaf. Hunderte Nächte brauchte ich, bis ich das erkannte. Wo habe ich überall Hilfe gesucht – bei Ärzten, Therapeuten, Medikamenten, in Klöstern, auf dem Jakobsweg und und und…bis ich es erkannt habe…ich suche NUR im Aussen, dabei liegt der Schlüssel in MIR und in meinen Gedanken.

Vergesst den “du must nur wollen Unfug” – lehrt euren Kindern den Umgang mit ihren Gedanken – sie sind viel stärker als ihr Wille. Coue sagt: “Sätze, die mit “Ich will” beginnen, enden gewöhnlich mit “ich kann aber nicht.

In Gedanken – euer G.Ender (Briefeschreiber) – I write not only for your smile

Brief von Gerd – Lieber alter Wolf!

Hab ja vor ein paar Tagen einen Brief an meinen Sohn Stefan geschrieben – könnt ihr weiter unten nachlesen – und jetzt nehm ich nochmals Stefan als Grund für einen neuen „Brief von Gerd“
färben oder annehmen?? – ich bin fürs annehmen – er hat ja trotzdem 2-3 Frauen kennengelernt…
Beinahe jeden Tag sagt er mir: „Papa du wirst immer älter und älter, du wirst immer grauer und grauer“ – recht hast du Stefan – ABER man muss doch nicht immer ALLES sagen, auch wenn man recht hat, Stefan.
Und vor zwei Stunden ist mir was in den Sinn gekommen – da gibt es doch dieses Lied von Stefan Waggershausen „Der Alte Wolf wird langsam grau“ – und da kann ich mich doch noch gut an den Text erinnern.
Na dann – schaun wir uns den Text mal etwas genauer an und zeigen der Welt, dass Stefan recht hat. Und Stefan ich sage dir – wenn man soooo fühlt, dann ist es super fein „grau“ zu werden.
Und ich hab ja schon einmal einen Brief in diese Richtung geschrieben – „Brief von Gerd– Liebe Männe über 50!
Und da passt das Lied und der Text von Stefan Waggershausen perfekt…
Er lehnt an der Bar und schaut sich um
Er sagt nicht viel, er weiß warum
Er hat ein Leben lang sein Wild gejagt
sein Wolfinstinkt hat noch nie versagtDann fährt er’s hoch, das Wolfsprogramm
Er lächelt charmant, die Rehe kommen näher ran
Sie warten voller Lust auf seinen Biß
Wie lange ist es her, daß er eins von diesen Rehen ist

Der alte Wolf wird langsam grau
Doch er ist zäh und er ist schlau
Noch beißt er junge Wölfe weg
Noch haben die vor ihm Respekt

Der alte Wolf wird langsam grau
Kommt nur noch selten aus dem Bau
Doch immer noch kommt er ans Ziel
Der alte Wolf, er kennt das Spiel

Mit großen Augen schaut das Reh ihn an
Was so ein alter Wolf noch alles kann
Doch manchmal will so ein Reh dann einfach mehr
Doch der Silberwolf, der mag nicht mehr

Denn seine Knochen tun ihm weh
statt Bourbon trinkt er grünen Tee
Und er schleicht auf leisen Sohlen ein
Und ahnt bald wird er nur Legende sein

Der alte Wolf wird langsam grau
Doch er ist zäh und er ist schlau
Noch beißt er junge Wölfe weg
Noch haben die vor ihm Respekt

Der alte Wolf wird langsam grau
Doch er ist zäh und er ist schlau
Er kriegt noch immer was er will
Der alte Wolf, er kennt das Spiel

Der alte Wolf wird langsam grau
Kommt nur noch selten aus dem Bau
Der alte Wolf er sagt nicht viel
Der alte Wolf, er kennt das Spiel
Der alte Wolf, er kennt das Spiel

Ja Stefan – so ist es – und ich sag es der ganzen Welt – grau werden ist geil – und wer grau wird, der hat mächtig viel Glück gehabt in diesem Leben. Ich wünsch dir, dass du auch grau und alt wirst Stefan…. dann in einigen Jahren wirst du meine Zeilen verstehen.
Und als Abschluss kann ich mich an einen kleinen Witz erinnern, den man mir vor zwei Jahren am FKK-Strand erzählt hat.
Martin und Martine liegen am FKK-Strand. Sagt Martina: „Komisch, oben hast du graue Haare, und sonst überall dunkle.“ „Tja“, sagt Martin, „Unten habe ich auch noch nie Probleme gehabt.“
So ist das Stefan – genau so.
In Gedanken – euer G.Ender (Briefeschreiber) – I write for your smile