Archiv der Kategorie: über 400 Briefe von Gerd – geschrieben auf Hotnewsblog und aktuelle Briefe

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Brief von Gerd – Liebes ZU – du Killer aller Beziehungen!

Hab vor ein paar Tagen ein längeres Gespräch mit einer Bekannten gehabt. Ich wollte bewusst zuhören und hab sie einfach reden lassen. Nach ein paar Minuten ist mir aufgefallen, dass sie immer wieder das kleine Wörtchen “zu” verwendet. Hab angefangen mitzuzählen – irgendwann hab ich aufgehört zu zählen.
Dabei kam mir die Idee für einen neuen “Brief von Gerd”. Das Thema, das wir besprochen haben, spielt keine Rolle. In 95 % aller “Problemgespräche” geht es aus meiner Erfahrung eh über Sex und Beziehungen, Geld oder Krankheit.
Diejenigen von euch, die mich öfters lesen, wissen, dass ich es liebe, Menschen zu beobachten, mit Menschen zu sprechen und Menschen zu lesen. Das Lesen von Menschen braucht ein paar Jahre Erfahrung, ein paar Lebenskrisen, ein paar Grenzerfahrungen und vor ALLEM Interesse an Menschen. Und DANN ist dieses Lesen spannender als jeder Krimi, den ich schon in den Händen hatte.

Also heute schreibe ich über das kleine Wörtchen “zu” – ich habe es selber zu lange und zu oft verwendet – ABER zwischenzeitlich versuche ich ganz bewusst, es so oft als möglich aus meinem Wortschatz zu vertreiben.

Eigentlich “hasse” ich dieses Wort, weil es meiner Meinung nach verantwortlich ist, für soo viel Leid, so viele gescheiterte Beziehungen und weil es für soooo viele Ausreden herhalten muss.
Fangen wir harmlos an …

Ich würde schon joggen gehen, aber das Wetter ist zu schlecht, zu windig, zu regnerisch, zu kalt – oder zum Laufen ist es heute einfach zu heiß. Der neue Job würde mich schon interessieren, aber die Zusatzausbildung, die ich da machen müsste, ist mir zu anstrengend, das Altbekannte zudem zu vertraut, die zu erwartende Veränderung zu unsicher…

Nicht nur das Wetter ist zu kalt oder zu warm – nein – auch der Job ist zu anstrengend oder zu langweilig, die Arbeit der Anderen ist zu gut bezahlt, meine ist zu schlecht bezahlt,  die Guthabenzinsen zu niedrig und die Kreditzinsen zu hoch, der Mensch selber zu klein oder zu groß, zu dick oder zu dünn…

WARUM kann man nicht einfach sagen – Das Wetter ist richtig, der Job ist gut, die Zinsen berechtigt und mein Aussehen ok…????

JEDER von uns kennt das – ABER eigentlich hilft uns das kleine “zu” nur, uns über unsere Faulheit, unsere fehlende Flexibilität oder unser Vertrauen ins Leben “hinwegzuschwindeln”

Jetzt wird`s gefährlicher – zum “ZU” kommt noch das DU dazu – und jetzt geht´s ans Eingemachte. Dieses Wörtchen zerstört so viele Beziehungen – Beziehungen von Freunden und Beziehungen von Liebes- und Lebenspaaren.

Ich hör und registriere das immer wieder – egal wo ich hinhöre, egal wo ich sitze…in beinahe JEDER Partnerschaft kommt das mehr oder weniger vor. Ich weiß wovon ich spreche – ich bin den Weg, den dieses “Scheiß” Wort pflastert, längst gegangen – und zwar bis zum bitteren Ende.

Nicht dass alles Folgende bei mir selber vorkam – ne ne – so war das nicht – ABER einzelne Phrasen kommen mir schon bekannt vor. Ich sag euch aber nicht welche…

Du bist zu modisch, du brauchst zu viel Geld, du weinst zu schnell,  wegen jeder Kleinigkeit, du bist zu hart, zu wenig einfühlsam, zu geizig, zu stur, zu langsam, zu schnell, du willst zu viel Sex, du hast zu ausschweifende sexuelle Phantasien.


ABER keine Sorge – man kann auch alles umdrehen – und das tut man auch.. mal versuchen…..

Du kleidest dich zu altmodisch, du gibst zu wenig Geld für dein Aussehen aus, du bist nicht mal in der Lage zu weinen und Gefühle zu zeigen, du bist zu weich, zu mitfühlend mit Menschen, die dich doch nichts angehen, zu verschwenderisch, zu flatterhaft mit deiner Meinung, zu schnell – und du willst zu wenig Sex, der Sex mit dir ist zu wenig abwechslungsreich.

Du bist zu stur – aber ich will einen Menschen, der zu seinen Werten steht und sie auch lebt. Zu viele Werte, zu wenig Werte, zu viel Interesse, zu wenig Interesse.

Ich könnte da stundenlang weiterschreiben – und ich würde trotzdem kein Ende finden. Es gibt IMMER etwas zu kritisieren.

UND weil die Überschrift und der Beweggrund dieses Briefes eine “Beziehungsproblematik” war, möchte ich auch in diese Richtung enden.

Meine Lebenserfahrung, einige Beziehungen, längere und kürzere, zerplatzte Lebensträume und Lebensplanungen  haben mich gelehrt, in Beziehungen das Wort “ZU” durch “TROTZ” zu ersetzen.

UND deshalb möchte ich ALLEN Menschen sagen, mit denen ich in Beziehung bin – mich interessiert euer “zu….und und und” nicht – ich bin mit euch in Verbindung TROTZ eurem “zu…?????”

 

UND ganz zum Schluß – meine Erfahrung hat mir gezeigt – wer das nicht begreift, wer das nicht versucht zu leben, wer das “zu” des anderen zu sehr in den Mittelpunkt seiner Gedanken stellt – der wird weiterwandern…UND zwar ZU jemand anderem. ZU einem Menschen mit anderen, aber nicht weniger vielen “Zus”.

In Gedanken – euer G.Ender (Briefeschreiber) – I write not only for your smile

Brief von Gerd – Liebes Hart, liebes Weich, lieber Zwang!

Bin ja schon ein paar Jährchen auf dieser Erde, hab schon einiges an Erfahrung gemacht, wurde schon erzogen und habe versucht auch meine eigenen Kinder zu erziehen. So mache ich mir schon lange Gedanken über die Worte „Hart“, „Weich“ oder „Zwang“.

es sind NUR  Wassertropfen, aber schlussendlich sind sie härter als Stein…
ALLE haben wir diese Worte kennengelernt – wir haben sie am eigen Leib gefühlt. Jetzt mit dem Abstand der Jahre, die so schnell kommen und gehen, wie der Morgennebel, der ein paar Minuten später die herrlichsten Sonnenstrahlen durchlässt – jetzt mit dem Abstand der Jahre möchte ich nochmals darüber nachdenken.
Hart, Weich, Zwang – was ist richtig? Wie hart, wie weich ist richtig, ist wohl die bessere Frage. Zu hart führt in einen ähnlichen Zustand, als zu weich. ABER wie findet man den „goldenen Mittelweg“?

Hab eine kurze Geschichte gefunden…

Der bessere Weg…

Ein kleiner Junge, der auf Besuch bei seinem Großvater war, fand eine kleine Landschildkröte und ging gleich daran sie zu untersuchen. Im gleichen Moment zog sich die Schildkröte in ihren Panzer zurück und der Junge versuchte vergebens sie mit einem Stöckchen herauszuholen. Der Großvater hatte ihm zugesehen und hinderte ihn daran, das Tier weiter zu quälen. 

„Das ist falsch“, sagte er, „komm‘ ich zeig‘ dir wie man das macht.“

Er nahm die Schildkröte mit ins Haus und setzte sie auf den warmen Kachelofen. In wenigen Minuten wurde das Tier warm, steckte seinen Kopf und seine Füße heraus und kroch auf den Jungen zu.

„Menschen sind manchmal wie Schildkröten“, sagte der Mann. „Versuche niemals jemanden zu zwingen. Wärme ihn nur mit etwas Güte auf und er wird seinen Panzer verlassen können.“

WAS können wir tun, um die „Panzer“ der Menschen zu durchbrechen oder wenigsten aufzuweichen? JEDENFALLS MÜSSEN wir JEDEN Menschen menschlich behandeln. Wer das tut, der liegt in jedem Fall richtig. Die Würde eines JEDEN Menschen ist unantastbar. Wer DAS seinen Kindern mitgibt, der hat schon ganz viel richtig gemacht.
Ansonsten – Kinder brauchen ein konkretes „Ja“ genau so, wie ein konkretes „Nein“. Wenn noch eine Begründung dazugeliefert wird, umso besser. Kinder wünschen sich Verlässlichkeit – UND der Königsweg ist deshalb für mich eine liebevolle Konsequenz.
Und noch was – Lob bei richtigem Verhalten finde ich wertvoller, als Tadel bei falschem Verhalten.
Und noch ETWAS versuche ich meinen Kinder zu erklären – JEDER Schritt von euch hat seinen Preis – JEDER. Es gibt Schritte, die einem einen Lohn bringen (aber auch der fordert seinen Preis)  – und es gibt Schritte, die einen Preis verlangen – einen Preis, der gleich bezahlt werden muss, oder der erst viel später auf einer Rechnung an uns zugestellt wird. ABER bezahlen müssen wir ihn.

UND doch – irgendwie tendiere ich zum folgenden Spruch – ich mag ihn und ich lehne mich ein wenig an ihn an – ich versuche es jedenfalls, scheitere oft daran, ABER ich weiß, mein Misslingen bedeutet nicht, dass ich etwas nicht schaffe, es bedeutet lediglich, dass ich es NOCH nicht geschafft habe.

Weicher ist stärker als hart, Wasser stärker als Fels, Liebe stärker als Gewalt.

In Gedanken – euer G.Ender (Briefeschreiber) – I write not only for your smile

Brief von Gerd – Lieber Wunsch, liebe Wünsche!

wunschzettel
wunschlos glücklich hat was…
Schauen wir uns die Wünsche mal etwas genauer an – erfüllte Wünsche sollen uns glücklicher machen – es lohnt sich also die eigenen Wünsche zu untersuchen und bei jedem Wunsch zu fragen – WAS soll mir mein Wunsch geben? Was werde ich davon haben, wenn er sich erfüllt mein Wunsch – was für eine Preis muss ich dafür bezahlen?
Einstein sagte einmal:  

„Wenn du glücklich werden willst, dann widme dein Leben EINEM Ziel, das dir wichtig ist.“

Manche  Menschen machen sich darüber wenig Gedanken. Wenn man jedoch das erforscht, was einem im Leben wirklich wichtig ist, die Antwort, die man geben würde, wenn es hieße: Du hast noch einen einzigen Wunsch für dein Leben frei.

Was also ist das wirklich Wichtige, das, wofür du dein Leben aufs Spiel setzen würdest? Wenn man das erkannt hat, ist es so wie wenn man mit einen Boot ohne Ruder unterwegs ist und jetzt plötzlich ein Ruder bekommt, das einem in die wirklich richtige Richtung rudern lässt. Es ist wunderbar, wenn man dies erkennt.

In Bezug auf alle wirklich wichtigen Dinge, nämlich Liebe, Geborgenheit, Urvertrauen,  Einklang mit sich, den  Menschen für die man Verantwortung übernommen hat, Anerkennung und Sicherheit erlebt der Mensch sich grundlegend als ein Mangelwesen.

Er glaubt, zu wenig zu haben;

Aber das ist ein Irrtum: Er sucht Liebe von anderen zu bekommen und hat nicht entdeckt, dass er selber Liebe ist, überfließend und auf andere übergehend.

Die Liebe und die Beziehungen sind wunderschön, aber sie können nicht wirkliche Erfüllung bringen und das Ganz-sein bewirken – das überfordert die Beziehung, die Enttäuschungen sind vorprogrammiert, die Partner beschuldigen sich wechselseitig, trennen sich und stehen kurze Zeit später vor dem selben Problem und doch können sie gar nichts dafür.

Wenn ich weiß, dass ich wirkliche Erfüllung in mir finden kann, in einer größeren Tiefe, dann kann die Beziehung zum anderen Menschen wunderschön sein, gerade weil sich beide nicht überfordern.

Die größte Befriedigung gibt dem Menschen

…eigentlich die kurze Zeitspanne, wenn das Objekt in greifbare Nähe kommt und es schon sicher ist, dass er es haben kann. In dieser kurzen Zeitspanne gibt es eine Überflutung von Adrenalin und Endorphinen.

Wenn er das Objekt erst einmal hat, dann beginnt der Glanz bereits abzublättern.

Das Haben-wollen scheint dem Menschen wichtiger zu sein als das Haben. Die Menschen sind Adrenalin- und Endorphin-Junkies. ABER – Das Glück, das von Objekten oder anderen Menschen kommt, ist vergänglich und flüchtig.  Das erste Eis im Sommer schmeckt besonders gut….

WAS ist also der wichtigste Wunsch?

Seit Tausenden von Jahren gibt es Menschen, die diese Transformation, die „Erleuchtung“ oder das „Aufwachen“ erfuhren und dann andere auf dem Weg unterstützten.

Die Wege sind der Form nach verschieden, dem Inhalt und dem Ziel nach völlig gleich. Der wichtigste Schritt, diese Erfüllung in der eigenen Tiefe zu finden, besteht darin, dass mir alle anderen Wünsche verhältnismäßig unwichtig werden.

Sie haben ihre Bedeutung: eine gelingende Partnerschaft, ein schöner Beruf, Freunde, Sexualität oder einfach ein toller Sonnenuntergang.

Wenn jemand auf der Suche nach wirklicher Erfüllung ist, auf der Suche nach der inneren Freiheit und dem inneren Grund, auf der Suche nach dem Aufwachen, dann wird er sich für „äußere“ Ziele nicht mehr verkaufen und ihnen nicht hinterher rennen.

Der, der das erkennt, der nimmt einen anderen Weg..
Brief von Gerd – Lieber anderer Weg!

Er wird sie als Geschenke des Lebens nehmen und genießen, aber er weiß, dass das Glück von ihnen nicht abhängt. So bekommt alles seine Bedeutung und verliert gleichzeitig die Wichtigkeit.

ABER – das EINE Lebensziel – das sollte man nie aus den Augen verlieren..

Da hab ich heute einen Spruch gefunden,

…der mir sehr gut gefällt und der sich auch in meinem eigenen Leben findet  

„Was für ein herrliches Leben hatte ich! Ich wünschte nur, ich hätte es früher bemerkt.“

Und doch sage ich mir – lieber spät bemerken, als nie bemerken..

Und noch ein Spruch lässt mich nachdenklich werden:

„Wenn du einen Menschen glücklich machen willst, dann füge nichts seinem Reichtum hinzu, sondern nimm ihm einige von seinen Wünschen.“

Zum Abschluss noch eine Geschichte – sie handelt von einer Begegnung mit Gott.

Auf dem Markt

Ich hatte einen Traum. In diesem Traum besuchte ich einen Markt. Dort inmitten all der Stände traf ich an einem von ihnen Gott.
„Was verkaufst du hier?“ fragte ich Gott.


Gott antwortete: „Alles, was das Herz begehrt.“
Das konnte ich kaum glauben. Ich überlegte eine Weile und beschloss dann, das Beste zu verlangen, was sich ein Mensch nur wünschen konnte.

„Ich möchte Frieden für meine Seele und Liebe und Glück. Und weise möchte ich sein und nie mehr Angst haben.“ sagte ich zu Gott. „Und das nicht nur für mich allein, sondern für alle Menschen.“

Gott lächelte. „Ich glaube, du hast mich missverstanden. Ich verkaufe hier keine Früchte, sondern die Samen.“

WER das begreift, …

…dass die Samen ganz billig sind, vermutlich schon seit unserer Geburt in uns angelegt sind, der muss sie nur zum Wachsen bringen und blühen lassen.

UND weil ihr mich wieder mal bis zum Schluß gelesen habt, ein kleines Dankeschön – ein wie ich finde wunderschönes Lied von Uwe Busse – hat auch mit einem Wunsch zu tun. Aber es liegt auch in der Natur von Wünschen, dass sich nicht alle erfüllen können.

Uwe Busse – wie würdest du lachen – genial

In Gedanken – euer G.Ender (Briefeschreiber) – I write not only for your smile

Brief von Gerd – Lieber Mensch – du Krone der Schöpfung!

mein heutiger „Brief von Gerd“ wird ganz kurz – erstens habe ich keine Zeit und zweitens gibts dazu nicht viel zu sagen. Ja – wir Menschen sind ein Wunder der Natur – ABER die Krone der Schöpfung sind wir nicht.

Brief von Gerd - Lieber Mensch - Krone der Schöpfung!

wir nehmen nicht nur die Haltung des Affen wieder an…

Ich habe ja schon einmal über den „Menschen“ geschrieben – hier könnt ihr den Brief nachlesen.
Dem alten Testament zufolge wurde zunächst das Gestein, dann die Pflanzen, die Tiere und schließlich – als Schlusspunkt der Schöpfung – der Mensch erschaffen, der sich – gleich einem gekrönten Haupt – die Erde „untertan“ machen und „herrschen“ soll „über die Fische im Meer und über die Vögel unter dem Himmel und über das Vieh und über alles Getier, das auf Erden kriecht.“

So weit so gut – ABER die Krone der Schöpfung macht so was nicht, was ich euch jetzt zeige – ganz und gar nicht – und mich widert es an, dass ich mit dieser Gattung verwandt bin.

Schauts euch selber an – aber es ist keine leichte Kost.

DAS was Menschen Menschen antun und das was Menschen Tieren antun, DAS hat mit der Krönung der Schöfpung nichts zu tun.

In Gedanken – euer G.Ender

Brief von Gerd – Frohe Weihnachten 2019

ist doch sicher für jeden etwas dabei…

Leider kenne ich die meisten von euch nicht – ihr lest mich ja anonym – sogar die Kommentare, die ihr abgebt, kann ich meist keiner Person zuordnen.  Ist wahrscheinlich auch gut so. In der Anonymität ist ja ein gewisser Reiz versteckt.

Ja – was wollte ich euch sagen – ich möchte mich bei euch für eure Treue bedanken, dafür dass ihr Zeit für meine Zeilen aufwendet und mich „einfach lest“. Ich weiß wie das heute ist mit der Zeit – es ist schwer sich Zeit herauszunehmen für Dinge, die auf den ersten Blick nicht so wichtig erscheinen. Aber vielleicht ist das grad ein Schlüssel zu etwas mehr Glück – sich für „unwichtige Dinge“ Zeit nehmen. Um die wichtigen Dinge kümmert ihr euch eh das ganze Jahr mit all eurer Energie.

Ich wünsche euch gesegnete Weihnachten und ein gutes, gesundes Jahr 2020. Ich hoffe wir sehen oder lesen uns wieder im neuen Jahr. Hab jedenfalls vor, euch weiterhin mit meinen Briefen zu „belästigen“.

2919 war ein Jahr, das mir sooo viel Freunde bereitet hat – ABER ab und zu war es auch richtig zum Verzweifeln – UND genau dann brauche ich Musik – und wenn es ganz dunkel wird, dann brauche ich ein Lied, das meine Gedanken beruhigt und erhellt – Dieses Lied schenke ich euch zu meinen Grüßen dazu.

You raise me up

Bleibt mir weiter treu – und lest weiter, Sinnvolles, Sinnloses oder einfach nur meine unbedeutende Meinung zu einer Sache.

Hier noch eine kleine Geschichte, die ein Freund mir vor ein paar Tagen „zugestellt“ hat. Passt gut in die Weihnachtszeit. (Autor ist mir unbekannt)

In einem Dorf sitzen ein junger sowie ein alter, weiser Mann an einem Brunnen. Ein Reisender kommt vorbei und fragt den alten Mann: „wie sind die Menschen hier in deinem Dorf?“ Der alte Mann erwidert die Frage: „sag mir erst, wie sind die Menschen dort wo du herkommst?“. Der Fremde antwortet: „die Menschen aus meiner Heimat sind unfreundlich, egoistisch und gierig“. Da sagt der alte Mann: „so sind die Menschen auch hier“. Der Reisende zieht daraufhin weiter.

Kurze Zeit später kommt ein zweiter Reisender vorbei. Auch er fragt den alten Mann: „sag mir, was sind es für Menschen an diesem Ort?“. Auch dem zweiten Fremden gibt der alte Mann die Frage zurück. Der Reisende antwortet „dort wo ich herkomme sind die Menschen gut zueinander, hilfsbereit, freundlich und offen“. Der alte Mann lächelt daraufhin und sagt dem Reisenden: „so sind die Menschen auch hier“. Als der Reisende weitergezogen ist, fragt der junge Mann aus dem Dorf den alten: „wieso hast du den beiden Reisenden zwei völlig verschiedene Beschreibungen über die Menschen hier mitgegeben? Der alte Mann antwortet: „Ich habe beiden die Wahrheit gesagt, denn jeder Mensch findet im Leben das was er mitbringt“.

Mit was bringe ich Weihnachten noch in Verbindung – ich bringe es mit Hoffnung in Verbindung – die Hoffnung stirbt NIE, wenn ihr sie nicht selbst sterben lässt. UND am Ende kommt ein neuer Morgen und ALLES wird gut..

Brief von Gerd – Liebe Hoffnung!

Brief von Gerd – Alles wird gut!

UND wenn alles nix nützt, dann nützt lachen…also ganz am Ende was Lustiges..

WIEHNÄCHHTA

In Gedanken – euer G.Ender (Briefeschreiber) I write not only for your smile

Brief von Gerd – Lieber Robert Enke!

Heute am 10. November 2019 jährt sich zum zehnten Mal dein Tod. Können sich noch alle an dich erinnern – ich weiß es nicht, der Schleider des Vergessens legt sich immer stärker über verstorbene Menschen. Ich werde dich NIE vergessen.

 

Zwei große des deutschen Fußballs – Michael Ballack und Robert Enke

 

Die heimtückische Depression, gegen die du so lange ganz heimlich angekämpft hast, wurde am Ende so stark, dass du mit nur 32 Jahren keine Ausweg mehr sahst. Du warst deutscher Nationaltorwart, überall äußerst beliebt. Die Nachricht von deinem Suzid hat Millionen von Menschen so sehr berührt.
Mich hat dein „Weggehen“ ganz besonders bewegt, weil ich gerade eine Phase in meinem Leben hinter mir hatte, in der ich ganz genau gleich dachte wie du. Ich dachte, in diesem Tunnel  nie mehr ein Licht zu finden. Es scheint aus diesem Tunnel keinen Ausweg mehr zu geben – ABER das ist falsch.Es gibt einen..
Du hättest tausend Auswege gehabt, wenn du sie nur gesehen hättest, aber das schreckliche an dieser Krankheit ist, dass man diese Auswege einfach nicht mehr sieht. Andere sehen sie, andere sagen und zeigen einem die Möglchkeiten – allein selber glaubt und sieht man sie nicht.
ABER dein Tod, so sinnlos er auch war, hatte einen Sinn – es gab ein Umdenken im Umgang mit psychischen Erkrankungen. Es gibt sogar eine Stiftung, die nach dir benannt ist, die Robert-Enke-Stiftung. Sie ist ein Anlaufstelle für Menschen mit Depressionen und hat schon vielen Menschen in ähnlichen Situationen geholfen. Natürlich ist noch so viel zu tun – ABER ein Beginn ist gemacht – nicht zuletzt durch deine Tod.
Vergessen möchte ich in diesem Zusammenhang auch deine Frau Theresa Enke nicht. Sie hat dich bis zuletzt begleitet und ich habe auch ihr mal einen „Brief von Gerd“ geschrieben. Hier könnt ihr ihn nachlesen. Brief von Gerd an  Theresa Enke 
Ich habe nachgelesen, dass kein Tag vergeht, an dem sie nicht an dich denkt – UND doch geht ihr Leben irgendwie weiter. Sie hat auch eine neue Liebe gefunden. Gut finde ich…
Ich vergesse dich nicht Robert – nicht nach vier Jahren und auch nicht nach 30 Jahren.
Ruhe in Frieden!
In Gedanken – euer G.Ender – I write not only for your smile

Brief von Gerd – Lieber Uli Hoeneß – jetzt reichts!

Ich kenne dich eigentlich schon mein ganzes Leben – nicht persönlich – ABER ich war 11 Jahre alt, als du Fußballweltmeister wurdest. Als fußballbegeisterter Mensch habe ich deinen Werdegang, deinen Aufstieg zum besten Fußballmanager der Welt, deinen Flugzeugabsturz, den du als einziger überlebt hast – UND jetzt deinen größten Fehler miterlebt.

uli+hoeness+hotnewsblog
du stehst wieder auf – ich weiß es…
Hab dich für ganz viele Dinge in deinem Leben bewundert, für deine Fähigkeiten, für deine soziale Ader, für deinen Einsatz bis dir der Kopf „rot“ wurde. Aber ich hab dich auch oft kritisiert, weil ich der Meinung bin, dass du oft zu schnell be- und verurteilt hast. Du hast oft Menschen in einer Härte kritisiert, die mir absolut nicht gefällt.
Wer nachlesen will, wie meine Meinung über dich ist, kann es hier gern tun.
ABER dass jetzt versucht wird, einen Menschen zu zerstören, das geht zu weit – JETZT IST Schluß, JETZT reichts.
Du hast nach deinen eigenen Angeben mit deiner Steuerhinterziehung den größten Fehler deines Lebens begangen. DAS glaube ich auch – ABER es wird sich drehen – dieser größte Fehler, wird spätestens nach Verbüßung deiner Haftstrafe zu deinem größten Lehrmeister.
Ich weiß wovon ich rede – ich hatte auch so eine Lebenskrise, zwar ganz anders, aber trotzdem kann ich mir vorstellen, was und wie du dich fühlst. Du hast Fehler gemacht, viele, gravierende Fehler – UND dafür hat dich ein Gericht jetzt verurteilt. In der Annahme dieses Urteils, ohne mit deinen Rechtsanwälten in Revision zu gehen, hast du wieder mal gezeigt, was für ein großer Mann du bist, welches Rückgrat du besitzt. In meinem Ansehen bist du mit dieser Reaktion gestiegen, nicht gefallen.
UND was machen die Medien und viele Menschen – es ist zu einem Volkssport geworden, auf einen Menschen draufzutreten, der am Boden liegt. Das war bei Wulf so, das ist bei vielen anderen so,  UND das ist jetzt auch bei dir so. DAS mag ich gar nicht – NEIN – DAS hasse ich sogar. Ein Gericht hat dich verurteilt – UND wir Menschen haben nicht das Recht, dich zusätzlich ein 2. Mai zu verurteilen. DAS steht uns nicht zu.
UND was macht meine BILD-Zeitung – da kann man jetzt einen virtuellen Rundgang durch das Gefängnis machen, in dem du vermutlich deine Strafe absitzen musst – ich finde das schäbig und einem Journalisten nicht würdig. Meine Meinung könnt ihr auch gern hier nochmals am Fall Wulf nachlesen..
ABER – ich sage dir – UND ich weiß es ganz genau – nach dem Ende deiner Krise, nach dem Ende deiner Haft, wenn wieder Ruhe in dein Leben einkehrt, DANN wirst du stärker zurückkommen, als du es dir jetzt erträumen kannst.
Dieser Fehler wird zum größten Lehrmeister in deinem Leben. Du wirst nämlich ganz, ganz viele Dinge anders sehen. Du wirst vieles nicht mehr als Selbstverständlichkeit ansehen. Einfach wann und wie du willst zum Trainingsgelände deines FC Bayern München zu fahren und dein Auto auf den für dich reservierten Parkplatz zu stellen, das wirst du endlich als besonderes Privileg erkennen.
Du wirst erahnen und schätzen, wie wunderbar es ist, am Abend einfach zu seiner Frau zu fahren, in DEINEM Stadion zu sitzen und deinen Fußballkünstlern auf die Beine zu schauen. Du wirst auch schätzen, dass es AUCH ein Privileg ist, in einem Land, wie Deutschland zu wohnen und zu leben – UND noch was du wirst auch erkennen, was für ein Privileg es ist, in diesem Land Steuern, auch wenn sie hoch sind, zu bezahlen.
DAS alles wird dir dieser Weg geben. UND das ist eine Erkenntnis, die du sonst in deinem Leben nicht mehr bekommen hättest – DEINE Krise wird zu deiner Chance – UND zum Abschluß – deine Krise wird dich milder machen – milder mit dir und milder mit anderen. UND sie wird dich dazu bringen,  weniger schnell andere Menschen zu be- oder verurteilen.
Es kommt die Zeit, wo du DANKBAR bist für diesen Fehler. Ich wünsche dir alle Kraft der Welt, Gottes Segen und ein wunderbares Leben, das noch auf dich wartet.

UND hier das Video vor deiner Infhaftierung – UND ich wusste es – DAS wars noch nicht. SO wirst du nicht abtreten – Video vom 2.5.2014

In Gedanken – euer G.Ender – I write not only for your smile

Brief von Gerd – Liebes Licht am Ende des Tunnels

ohne Licht stirbt der Mensch – und ohne Licht gibt es kein Leben – ohne Licht gibt es kein Wachstum – weder bei uns Menschen – noch in der Natur. Bewusst wird mir das jedes Jahr bei der  Zeitumstellung auf die Sommerzeit. Das bedeutet doch für uns alle – EINE Stunde mehr Licht am Abend. Und deshalb freue ich mich jedes Jahr auf diese Zeit – ich brauche diese Stunde.

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nie aufgeben – das Ende des Tunnels kommt..
Aber es gibt auch noch ein anderes Licht, ein Licht, das ich mit Hoffnung, mit Zuversicht verbinde. Und dieses Licht ist mindestens gleich wichtig, wie die wundervollen Sonnenstrahlen, die uns die nächsten Monate verwöhnen werden.
Ich meine das Licht am Ende des Tunnels – ihr wisst – ich rede nicht vom Autofahren – obwohl ich später noch darauf zurückkomme – ich meine das Licht am Ende des Tunnels, wenn sich auf einmal wieder Türen öffnen.

DAS kann ein Arbeitsplatz nach langer Arbeitslosigkeit, eine gute Diagnose nach einer nicht enden wollender Krankheit, das kann ein neuer Lebensfunke nach einem tragischen Verlust, ein neuer Weg nach einer Scheidung oder nach Partnerschaftsproblemen sein.

Über dieses Licht möchte ich heute schreiben.  Jeder von uns kennt das – man befindet sich in einem dunklen, engen Tunnel und kein Licht, kein Hoffnungsschimmer ist erkennbar – schauen wir es von einer praktischeren Seite an – wir sind alle schon in Tunnels auf Autobahnen  gefahren – oft sind sie kurz und ganz schnell sieht man das Licht am Ende des Tunnels – aber ab und zu sind die Tunnels nicht enden wollend.Und das Gefühl dort ist irgendwie bedrückend – es ist dunkel, es ist eng und man hat keine Wahl – man kann nicht nach links oder rechts und man kann nicht zurück – und jedesmal bin ich froh, wenn ich dieses Licht am Ende des Tunnels wieder sehe.

Und genauso wie auf der Autobahn – ist es im Leben – ich bin doch selber schon  viele Kilometer in meinem dunklen Lebenstunnel gefahren.

Eigentlich wollte ich nach rechts – geht nicht, dann eben nach links – geht auch nicht – und zurück?? (ganz schlechte Idee in einem Tunnel – und DAS will ich auch in meinem Leben nicht) also geradeaus.

Es scheint ein „aufgezwungener“ Weg zu sein – aber wie auf der Autobahn – irgendwann führt auch DIESER WEG wieder zum Licht.

Einige Menschen schaffen diesen Weg leider nicht. Sie gehen in der Dunkelheit dieser Lebenstunnels verloren. Wer kennt die schrecklichen Unfälle nicht, wo ein Auto in ein Tunnelportal rast – der Grund?? Unachtsamkeit, Sekundenschlaf oder „das Leben nicht mehr aushalten“!!

ABER
auch für diese Menschen die das irdische Licht am Ende des Tunnels nicht mehr sehen – auch auf die wartet ein Licht – und es ist ein Licht von einer anderen Welt – und so viele Menschen mit Nahtoderlebnissen beschreiben es als schöner, wärmer und farbenfroher als jedes Licht, das sie auf Erden je gesehen haben.

Nochmals – das Leben ist wie eine Autobahn in Italien – da kommt auf dem Weg ans Meer ein Tunnel nach dem andern – und wenn man hineinfährt, weiss man nicht wie lange er ist.

ABER eines ist gewiss – es gibt KEINEN EINZIGEN Autobahntunnel der Welt, wo nicht am Ende das Licht erscheint.

Und so gibt es auch keine Situation, so schwer sie auch ist, wo man das Licht der Hoffnung aufgeben soll.Wer Lust hat, kann hier nochmals meinen „Brief an die Hoffnung“ nachlesen. (einfach anklicken)

UND wer mit seiner Situation, seinem Schicksal hadert – der höre sich dieses Lied an – klickt einfach hier an – es hilft euch – ich weiß es – DENN WIR SIND GETRAGENUnd wenn dieses Licht wieder mal in euer Leben tritt, dann begrüsst es freundlich und lasst es leuchten. Saugt dieses Licht in all eure Zellen auf – es kann auch wieder eine „dunklere“ Zeit in euer Leben kommen. Und wenn sie nicht kommt – noch besser – ABER eines kommt sicher wieder, die nächste Winterzeit und dann wird uns diese Stunde wieder gestohlen.

Und an alle „Liebenden“ hab ich ein Lied von Andreas Gabalier gefunden, in dem er auch über dieses Licht singt – mein Sohn Stefan ist ja so ein Fan von ihm – und ehrlich gesagt ich werde es auch immer mehr – ich mag seine Musik – und lieben ist auch so was – wer liebt, bei dem geht auch ein Licht auf – und drum geniesst dieses Lied – ALLE die grad eine neue Liebe erfahren dürfen – ihr seid Glückskinder.. seid euch dem bewusst.

Andreas Gabalier – Du bist Licht in meinem Leben

In Gedanken – euer G.Ender (Briefeschreiber) – I write not only for your smile

Brief von Gerd – Liebe frohe Weihnachten!

23.12.2018 – noch etwas Zeit – also noch ein paar Zeilen schreiben – was hab ich euch gequält über das ganze Jahr – immer und immer wieder musstet ihr meine „Briefe von Gerd“ lesen. Heute schreibe ich meinen Brief an euch und wünsch euch allen ganz, ganz frohe Weihnachten.

ist doch sicher für jeden etwas dabei…

Leider kenne ich die meisten von euch nicht – ihr lest mich ja anonym – sogar die Kommentare, die ihr abgebt, kann ich meist keiner Person zuordnen.  Ist wahrscheinlich auch gut so. In der Anonymität ist ja ein gewisser Reiz versteckt.

Ja – was wollte ich euch sagen – ich möchte mich bei euch für eure Treue bedanken, dafür dass ihr Zeit für meine Zeilen aufwendet und mich „einfach lest“. Ich weiss wie das heute ist mit der Zeit – es ist schwer sich Zeit herauszunehmen für Dinge, die auf den ersten Blick nicht so wichtig erscheinen. Aber vielleicht ist das grad ein Schlüssel zu etwas mehr Glück – sich für „unwichtige Dinge“ Zeit nehmen. Um die wichtigen Dinge kümmert ihr euch eh das ganze Jahr mit all eurer Energie.

Ich wünsche euch gesegnete Weihnachten und ein gutes, gesundes Jahr 2018. Ich hoffe wir sehen oder lesen uns wieder im neuen Jahr. Hab jedenfalls vor, euch weiterhin mit meinen Briefen zu „belästigen“. Für Anregungen und Themen, die ihr lesen wollt, bin ich jederzeit offen und dankbar.

2018 war ein Jahr, das mir sooo viel Freunde bereitet hat – ABER ab und zu war es auch richtig zum Verzweifeln – UND genau dann brauche ich Musik – und wenn es ganz dunkel wird, dann brauche ich ein Lied, das meine Gedanken beruhigt und erhellt – Dieses Lied schenke ich euch zu meinen Grüßen dazu.

Ich finde es wunderBAR, wie den Menschen, der genau weiß, dass „wunderBAR“ genau soo geschrieben gehört.

You raise me up

Bleibt mir weiter treu – und lest weiter, Sinnvolles, Sinnloses oder einfach nur meine unbedeutende Meinung zu einer Sache.

Hier noch eine kleine Geschichte, die ein Freund mir vor ein paar Tagen „zugestellt“ hat. Passt gut in die Weihnachtszeit. (Autor ist mir unbekannt)

In einem Dorf sitzen ein junger sowie ein alter, weiser Mann an einem Brunnen. Ein Reisender kommt vorbei und fragt den alten Mann: „wie sind die Menschen hier in deinem Dorf?“ Der alte Mann erwidert die Frage: „sag mir erst, wie sind die Menschen dort wo du herkommst?“. Der Fremde antwortet: „die Menschen aus meiner Heimat sind unfreundlich, egoistisch und gierig“. Da sagt der alte Mann: „so sind die Menschen auch hier“. Der Reisende zieht daraufhin weiter.

Kurze Zeit später kommt ein zweiter Reisender vorbei. Auch er fragt den alten Mann: „sag mir, was sind es für Menschen an diesem Ort?“. Auch dem zweiten Fremden gibt der alte Mann die Frage zurück. Der Reisende antwortet „dort wo ich herkomme sind die Menschen gut zueinander, hilfsbereit, freundlich und offen“. Der alte Mann lächelt daraufhin und sagt dem Reisenden: „so sind die Menschen auch hier“. Als der Reisende weitergezogen ist, fragt der junge Mann aus dem Dorf den alten: „wieso hast du den beiden Reisenden zwei völlig verschiedene Beschreibungen über die Menschen hier mitgegeben? Der alte Mann antwortet: „Ich habe beiden die Wahrheit gesagt, denn jeder Mensch findet im Leben das was er mitbringt“.

Mit was bringe ich Weihnachten noch in Verbindung – ich bringe es mit Hoffnung in Verbindung – die Hoffnung stirbt NIE, wenn ihr sie nicht selbst sterben lässt. UND am Ende kommt ein neuer Morgen und ALLES wird gut..

Brief von Gerd – Liebe Hoffnung!

Brief von Gerd – Alles wird gut!

Und am Ende des Jahres noch Helene Fischer, sie hat ja turbulente Tage hinter sich, seit ihrer Trennung von Forian Silbereisen…ich mag ihre Lieder seit einem Jahrzehnt. Hoffe für sie, dass die Stille von der sie singt, auch bei ihr einkehrt.

Helene Fischer – Leise rieselt der Schnee

In Gedanken – euer G.Ender (Briefeschreiber) I write not only for your smile

Brief von Gerd – Lieber Mut!

Gestern hat mir mein Sohn Stefan erzählt, was sie jeden Morgen vor dem Schulbeginn im Morgenkreis sagen. Wow dachte ich – tolle Gedanken – toller Lehrer, der seinen Schülern solche Gedanken mit auf ihren Lebensweg gibt. Gedanken, die sie sich jetzt jeden Tag vorsagen. Und am Abend zitiert mein Stefan Schiller – jeden Abend und jeden Morgen. Also DAS gefällt mir – und so dachte ich – schreib einen „Brief von Gerd“ darüber.. also schreibe ich über den Mut, jedenfalls über meine Sichtweise zum Mut.

Mut – für eigene Gedanken, für eigene Schritte und Wege…
Vor weit über 200 Jahren, am 9. Mai 1805, starb in Weimar der in Marbach am Neckar geborene große Dichter Friedrich von Schiller. Und von ihm stammen diese wunderbare Sätze, die mein Sohn jetzt schon auswendig kann.
Wage deinen Kopf

 

an den Gedanken,

 

den noch niemand dachte, 

 

wage deinen Schritt

 

auf den Weg,

 

den noch niemand ging, 

 

auf das der Mensch sich selber schaffe

 

und nicht gemacht werde

 

von irgendwem 

 

oder irgend etwas.
WORUM geht es da – es geht um Einzigartigkeit, es geht um Mut – es geht um den Mut „anders“ zu sein – das alles mag ich.
Wir kommen doch alle als einzigartiges Original auf diese wunderschöne Welt, ABER zu viele von uns enden als beliebige Kopie.

WARUM – weil viele ihre Einzigartigkeit nicht mehr sehen und im Mainstream unserer Welt immer mehr das tun, was ANDERE wollen. Sie laufen einem Zeitgeist nach und verlieren sich in diesem Strudel des „Einheitsbrei“ selbst.

WIE gut tun da diese Zeilen – ABER um diesen Zeilen einen Geist einzuhauchen, um diesen Zeilen in seinem eigenen Leben einen Platz zugeben – dafür braucht es eine Menge Mut.

Ich meine nicht den Mut, den man braucht, um als Basejumper von einem Tower zu springen. Das braucht auch Mut, aber das braucht auch einen gewissen Grad an Dummheit – zwischen 1981 und 2020 sind  363 junge, durchtrainierte Menschen an diesem Mut gestorben.

Ich meine einen ganz anderen Mut – den Mut NEIN zu sagen – Nein zu Dingen, Nein zu Menschen und Nein zu Fehlentwicklungen – ich meine den Mut, seinen EIGENEN Weg zu finden – einen Weg, den man nicht finden kann, wenn man sich nur im Strom der Gesellschaft treiben lässt.
„Wer zur Quelle will, muss gegen den Strom schwimmen.“
Hermann Hesse

Ich meine wie wichtig es ist, Stellung zu beziehen. Wie oft hab ich das erlebt – da sitzt man jahrelang mit Menschen an einem Tisch und meint, ihre Meinung über gewisse Dinge genau zu kennen – UND DANN wenn es draufankommt, wenn ihre Meinung wirklich gefragt ist – DANN schweigen sie. DAS mag ich gar nicht. Und wir Erwachsenen müssen uns selber an der Nase nehmen.

Wir müssen unseren Kindern zeigen, dass wir KEINE „Fahne im Wind“ sind, die die Meinung jeweils vom Gegenüber abhängig macht. Wir müssen unsere Meinung auch sagen, wenn sie nicht gut ankommt. Die Wahrheit tut oft sehr weh…ABER Lügen töten…

Unsere Kinder sollen in Freiheit aufwachsen, in einer Freiheit, in der sie Kritik üben dürfen und Nein sagen können…ein Nein, das nicht durch Druck in ein Ja umgewandelt wird. Eine Freiheit, die es Ihnen ermöglicht, IMMER und ÜBERALL ihre Meinung zu sagen.

Andreas Gabalier – „A Meinung haben“

Danach hab ich noch ein Lied von Freundenberg & Lais – ich mag ihre Texte – darin kommt genau das vor was ich meine…
„WENN KEINER WAS SAGT WIRD NICHTS GESCHEHN
WENN JEDER NUR KLAGT WIRDS NIE WEITERGEHN
UND WER NIEMALS FRAGT WIRD NICHTS VERSTEHN NIEMALS
WENN KEINER WAS TUT DANN TUT SICH NICHTS
WENN NIEMAND WAS WAGT BLEIBT ES WIE ES IST
WENN DU NICHTS BEWEGST BEWEGT SICH NICHTS“

Also Stefan – vergiss die Worte von Schiller nie – und ich wünsch dir für dein Leben, dass du es schaffst nach den Worten von Schiller und dem Lied zu leben. Und DANKE nochmals an deinen Lehrer.

Und passend dazu – es braucht auch den Mut „aufzubegehren“, wenn das nötig ist..

Wenn die Ditkatur eine Tatsache ist, ist die Revolution eine Pflicht (meine Meinung dazu – einfach anklicken)

Und hier noch das Lied – fast vergessen…

Wenn du nichts bewegst…

In Gedanken – euer G.Ender – I write for your smile
Wer Zeit und Lust hat – hier meine über 380 Briefe von Gerd