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Briefeschreiber - Hotnewsblog

Brief von Gerd – Lieber Rückspiegel im Leben!

Ich fang mal mit einem Zitat von Helmut Kohl an, dem großen deutschen Kanzler…

Wer die Vergangenheit nicht kennt, kann die Gegenwart nicht verstehen und die Zukunft nicht gestalten.

große Frontscheibe – kleiner Rückspiegel

Gutes Zitat – aber wie immer im Leben kommt es auf das richtige Maß an. Ich vergleiche das gern mit einem Auto. Ein Auto hat Rückspiegel – meist drei – ABER ein Auto hat eine riesige Frontscheibe. Und was hat das mit unserem Leben zu tun – viel finde ich. Unser Leben ist nach vorne ausgerichtet und darum ist die große Frontscheibe so wichtig. ABER ab und zu braucht es auch die kleinen, drei Rückspiegel. Weil wer da nie reinschaut, der bekommt über kurz oder lang Probleme. Entweder kommt etwas Großes von hinten auf ihn zu oder beim rückwärts einparken übersieht man etwas, was einen großen Schaden anrichten kann.

Auf der anderen Seite – wer immer nur in seine drei Rückspiegel schaut, der bekommt auch Probleme und zwar Probleme, die vor ihm liegen, die in seiner Zukunft liegen. Das will wohl auch keiner…also aufpassen.

In der Psychologie gibt es das sogenannte “Rückspiegel-Syndrom”. Jeder von uns denkt etwa 50.000 Gedanken am Tag und 98% davon sind dieselben Gedanken, die wir am Vortag und am Tag davor hatten. Unser Denken und Handeln wird daher extrem viel von der Rückschau beeinflusst.

Unser Gehirn nimmt unsere “alten” Gedanken und gestaltet mit ihnen unsere Gegenwart und unsere Zukunft. Darum ist es soooo wichtig, WAS wir denken. Wer wirklich etwas an seinem Leben verändern will, der MUSS seine Gedanken ändern.

Brief von Gerd – Liebe Gedanken!

Da hat uns z.B. die Liebe unseres Lebens verlassen, aber wir übersehen, dass es nur die Liebe unseres “alten Lebens” war – UND wenn wir das immer und immer wieder im Kopf haben, dann übersehen wir die neue Liebe, die im Cafe neben uns sitzt und uns freundlich anlächelt. DAS kann die Liebe unseres zukünftigen Lebens sein. Immer und immer wieder in den Rückspiegel unseres Lebens zu schauen, kann uns blind für die Gegenwart und Zukunft machen.

Achte deshalb gut auf deine Gedanken – sie sind der Samen, aus denen deine Zukunft erwächst.

In Gedanken – G.Ender (Briefeschreiber) – I write not only for your smile

Brief von Gerd – Lieber innerer Arzt!

Jene die mich schon lange lesen, kennen meine Meinung über die Macht der Gedanken – ihr könnt das unten nochmals nachlesen – diejenigen, die mich noch nicht kennen, für die versuche ich einen anderen Zugang zu finden – der Zugang zum inneren Arzt in uns. Ich schreibe über die Selbstheilungskräfte in uns.

ein Ort an dem es leicht ist, sich Gedanken zu machen…


Gerade in diesen Corona-Zeiten haben wir so viel Zeit um nachzudenken – aber nachdenken allein genügt nicht. Es kommt auf die Art der Gedanken an. Gedanken sind wie eine Lokomotive – sie können dich an die schönsten Orte der Welt bringen, oder sie können dich in den Abgrund stürzen.

Schon Hippokrates sagte es vor weit über 2000 Jahren – “die wirksamste Medizin ist die natürliche Heilkraft, die im Inneren eines jeden von uns liegt”


Alle Abläufe in unserem Körper sind perfekt aufeinander abgestimmt. Wer seelisch und körperlich gesund ist, bei dem macht sich inneres Gleichgewicht breit. ABER diese Ausgeglichenheit ist sehr empfindlich. Schon negative Gedanken und Gefühle lassen das Ganze schnell durcheinander bringen.

Ärzte können sehr, sehr viel – aber jeder Arzt kann nicht mehr tun, als die bestmöglichen Bedingen zu schaffen, damit die in jedem Menschen innewohnenden Selbstheilungskräfte wirken. Kein Arzt kann eine Krankheit heilen – schlussendlich kann das NUR unser eigener Körper.

UND der Arzt in uns macht noch mehr – er versorgt uns mit den körpereigenen Medikamenten, die eine Heilung bedarf. Unser Körpfer ist ein Fabrik, die Medikamente herstellt, die uns keinen Euro kosten.

ABER aufpassen – der innere Arzt reagiert sehr empfindlich auf negative Nachrichten – wer die Hoffnung auf Genesung aufgibt, weil er glaubt ein hoffnungsloser Fall zu sein – der ist in großer Gefahr.


Deshalb sagte mein so geschätzter Emile Coue – “Jede Krankheit ist heilbar, nicht ABER jeder Kranke” – Er wollte damit klarmachen, dass der einzelne Mensch selbst eine sooo große Verantwortung für seine eigene Gesundheit hat.
Umgekehrt ABER können wir unseren inneren Arzt zu Höchstleistungen anspornen, wenn wir ihm postitive und aufbauende Gedanken liefern.- 

Die wichtigste Voraussetzung zur Entfaltung unserer Selbstheilungskräfte ist die Überzeugung, gesund zu werden. Der Glaube, nicht die Worte oder die Medizin, macht gesund.

Eine Tageszeitung berichtete einmal über einen Mann, der versehentlich in ein Kühlhaus eingeschlossen wurde. Da es schon sehr spät war und der Mann wusste, dass niemand mehr bis zum nächsten Morgen kommen würde, war er überzeugt, dass er sterben würde, da kein Mensch bei minus 30 Grad eine Nacht ohne entsprechende Hilfsmittel überleben kann.
Dieser Mann schrieb deshalb einen Abschiedsbrief an seine Frau und seine Kinder. Am nächsten Morgen fand man den Mann tot auf. Dies verwunderte alle, da über Nacht die Kühlanlage ausgefallen war und dadurch die Temperaturen so niedrig waren, dass der Mann hätte überleben können müssen.


Dieser Mann starb an seinem Glauben, sterben zu müssen. Selbsterfüllende Prophezeiung nennt man das.

Brief von Gerd – Liebe Gedanken


In Gedanken – euer G.Ender – I write not only for your smile

Brief von Gerd – Liebe Frauen – was wollt ihr wirklich?

also Gerd – hin zu einem Thema, das wenigstens die halbe Welt interessiert – nämlich die Männer – und ich wette – auch die Frauen lesen das. Also liegt mein Leserpotential so ungefähr bei 3,5 Milliarden – nicht schlecht – also streng dich an Gerd – Frauen – WAS wollt ihr wirklich?

Da lag ich vor ein paar Tagen in meiner Wärmekabine, weil ja wegen dem blöden Corona meine Sauna geschlossen ist – und da kam mir ein Gespräch aus einer längst vergangenen Welt in den Sinn – ich saß damals in meinem Lieblingscafe und sprach mit einer Frau „also Gerd du bist kein Frauenversteher – du bist ein Frauenflüsterer. Hmm gefiel mir – und ja die Dame hat recht – Frauenversteher gibt es nämlich keine unter den Männern und Frauenflüsterer gibt es wenige. Danke für das Kompliment.

Also schreib ich was darüber – weiter unten dann ein lustiges Lied  von den Flippers – „Sie will einen Italiener“ – UND so ähnlich ist es.. hier der Text – und dann MEINE Worte und Erfahrungen dazu.

WAS FRAUEN WOLLEN
Sie will keinen Millionär
keinen Wagen mit Schoffeur
Sie will eine starken Mann
das hab ich gleich erkannt
Da bin ich in Mann ihr Typ
und ich bin total verliebt
doch dann sagt sie tut mir leid
keine Zeit, keine Zeit
Sie will einen Italiener
mit schwarzen Haaren auf der Brust
die versteht was von l’amore
das hat sie immer schon gewusst
Sie will einen Italiener
der für sie singt wie ein Tenor
OOOOOOOOOOhhhhhhhhhhhhh
Ich hab alles schon probiert
Mir die Haare neu frisiert
hab ihr in der Sonnennacht
rote Rosen gebracht
Ich sang ihr ein Liebeslied
doch das interessiert sie nicht
denn sie rief zum Fenster raus
geh nach haus geh nach haus
Sie will einen Italiener
mir schwarzen Haaren auf der Brust
die versteht was von l’amore
das hat sie immer schon gewusst
sie will einen Italiener
der für sie singt wie ein Tenor
OOOOOOOOOOHhhhhhhhhhhhhhhhh
Sie will einen Italiener
der für sie singt wie ein Tenor
OOOOOOOOOOhhhhhhhhhhhhhhhhh
Sie will einen Italiener

Also ich halts mit Albert Einstein – wer Frauen verstehen will, der ist zum Scheitern verurteilt, außer er hat die Intelligenz von Einstein. Und sogar er sagte:

Manche Männer bemühen sich lebenslang, das Wesen einer Frau zu verstehen. Andere befassen sich mit weniger schwierigen Dingen z. B. der Relativitätstheorie.

Kommt Männer – ist doch nicht so schwer – ich helf euch – ich zeig euch die paar wenigen Dinge, die Frauen wollen – haltet euch einfach drann – und ich garantiere euch den Erfolg, von dem ihr träumt. Sind nur ein paar Punkte – und wenn ihr sie euch nicht merkt, dann macht euch einen „Spickzettel“ – das half doch schon in der Schule.

WAS FRAUEN WOLLEN

1 Stattliche Körpergröße

2 Klare gesunde Augen

3 Ausgeprägtes Selbstvertrauen

4 Einfallsreichtum, originell

5 Humor/Witzigkeit

6 Physische Stärke, Muskeln

7 Verspieltheit

8 Wohlstand

9 Vergebene Männer

10 Lebensfreude

11 Mut – Tollkühne Männer

12 Konzentrationsfähigkeit

13 Musikalisches Talent – Tanzbar…

14 Gewisse Gleichgültigkeit

15 Rebellen

16 Beliebtheit/Berühmtheit

17 Stilvolle Kleidung

18 Einzigartige Accessoirs

19 Männer mit Prioritäten

20 Eine tiefe Stimme

21 Körpergeruch

22 Körperhaltung und Gang

23 Führungsqualitäten

24 Dominanz – jedenfalls die ersten 10 Monate

25 Bad Boys

26 Intelligenz

27 Tierliebe

28 Männer die auf innere Werte schauen

29 Manieren, Anstand & Knigge

30 Leichtlebigkeit

31 Etwas Egoismus – aber nicht zu viel

32 Optimismus

33 Spontanität

34 Großzügigkeit

35 Gesunder Teint

36 Ausgeglichenheit und Entspanntheit

37 Zielstrebigkeit

38 Besitztümer

39 Geschäftssinn

40 Aufrichtigkeit

41 Etwas in ihr Ohr flüstern

42 Männlichkeit

43 Knackiger Hintern

44 Verlässlichkeit

45 Gepflegte Hände – aber ihr müsst trotzdem „anpacken“ können

46 Erfahrung – aber nicht mit zuuu viel Frauen

47 Selbständigkeit

48 Stressressistenz

49 Hohe Ansprüche

50 Schlagfertigkeit

51 Eloquenz – was ihr wisst nicht was ich meine? – also Frauen reden  oft viel und sagen wenig, ein Mann, bei dem es andersrum ist, wird von Frauen vergöttert.

52 Understatement

53 Charisma

54 Sinnlichkeit

55 Hartnäckigkeit

56 Treue

57 Zugeteilter Respekt

58 Romantik – DAS ist eine echte Beischlafgarantie!!

59 Drama – bei zu viel perfekter Harmonie wird Frauen schnell langweilig. Also immer ein wenig Drama

60 Extravaganz

61 Lehrerrolle

62 Leidenschaft

63 Charme – Anmut und Ästhetik

64 Detailtreue – also MANN sollte schon sehen, wenn die Frau grad vom Friseur kommt

65 Interessenvielfalt

66 Anpassungsfähigkeit

67 Klarheit & Direktheit

68 Verantwortungsbewusstsein

69 Phantasie

ALSO – mir ist das zu anstrengend – ich such lieber um die italienische Staatsbürgerschaft an.

Sie will einen Italiener – die Flippers


In Gedanken – euer G.Ender (Briefeschreiber)- I write not only for your smile

Brief von Gerd – Liebe Gelassenheit!

hab heute mit einer guten Freundin ein wenig im Facebook geschrieben – wir redeten von Männern und Frauen und anderen unwichtigen Sachen – UND unser Chat endete mit einem Spruch, den ich mal in einer Hoteltoilette gelesen habe „Nichts ist so aufregend wie Gelassenheit.“  (OSCAR WILDE) Da muss ich noch dran arbeiten, sagte sie mir – ja ich auch sagte ich – also schreibe ich darüber heute noch einen „Brief von Gerd“

da spüre ich Gelassenheit

Also ran an das Thema – was sagt Wikipedia:

Gelassenheit, Gleichmut, innere Ruhe oder Gemütsruhe ist eine innere Einstellung, die Fähigkeit, vor allem in schwierigen Situationen die Fassung oder eine unvoreingenommene Haltung zu bewahren. 

Ich versuhe mal meine eigene, einfachere Definition zu finden – Gelassenheit ist für mich die Fähigkeit, inmitten der Höhen und Tiefen unseres Alltages und der Ereignisse unseres Lebens die Ruhe zu bewahren. UND genau das ist oft verdammt schwer.


ABER wenn man den Weg zur Gelassenheit findet, dann ist das für mich ein Ausdruck von Reife und Lebensweisheit. Gelassenheit hat auch mit dem notwendigen Abstand zu tun – Abstand zu den Dingen, Abstand zu den Menschen, die einem bewegen. 

In meinen eigenen Therapiegesprächen wurde mir aufgetragen mich wie ein Adler über meine „Probleme“ zu erheben und die Sache von weit oben, in Gelassenheit kreisend, zu beobachten. Und was passierte – die Probleme wurden kleiner – probiert es mal aus – und sie werden nicht nur kleiner – nein – sie werden auch anders. Abstand bringt ALLE Dinge in eine andere Relation.

In der Gelassenheit steckt auch der Begriff der Zuversicht, die jeder von uns braucht, um den Blick auf all das Schöne und Lebenswerte in unserem Tun zu richten, um daraus die Kraft und Energie zu schöpfen, die wir für die Bewältigung unseres Alltags so dringend benötigen.
Und jetzt hab ich noch was gefunden – ich wusste es hab mal einen Papst der hat was über die Gelassenheit veröffentlich – also Internet durchstöbern – und schon hab ichs – es sind die 10 Gebote der Gelassenheit, auch bekannt als Dekalog der Gelassenheit. Sie werden Papst Johannes XXIII. zugeschrieben (gestorben 1963)  und gelten als ein Angebot einer einfachen und unkomplizierten Lebensphilosophie.


Also ich finde die Punkte gut – lest sie mal in Ruhe und Gelassenheit durch – wenn ihr die Zeit dazu nicht findet, dann seid ihr noch nicht weit auf diesem Weg – DANN MÜSST ihr unbedingt weiterlesen.


   1. LebenNur für heute werde ich mich bemühen, einfach den Tag zu erleben – ohne alle Probleme meines Lebens auf einmal lösen zu wollen. 

  2. SorgfaltNur für heute werde ich größten Wert auf mein Auftreten legen und vornehm sein in meinem Verhalten: Ich werde niemanden kritisieren; ja ich werde nicht danach streben, die anderen zu korrigieren oder zu verbessern… nur mich selbst.


    3. GlückNur für heute werde ich in der Gewissheit glücklich sein, dass ich für das Glück geschaffen bin … nicht nur für die andere, sondern auch für diese Welt. 

 4. RealismusNur für heute werde ich mich an die Umstände anpassen, ohne zu verlangen, dass die Umstände sich an meine Wünsche anpassen.

   5. LesenNur für heute werde ich zehn Minuten meiner Zeit einer guten Lektüre widmen. Wie die Nahrung für das Leben des Leibes notwendig ist, ist die gute Lektüre notwendig für das Leben der Seele.   

6. HandelnNur für heute werde ich eine gute Tat vollbringen – und ich werde es niemandem erzählen.    

7. ÜberwindenNur für heute werde ich etwas tun, wozu ich keine Lust habe. Sollte ich mich in meinen Gedanken beleidigt fühlen, werde ich dafür sorgen, dass niemand es merkt.   

 8. PlanenNur für heute werde ich ein genaues Programm aufstellen. Vielleicht halte ich mich nicht genau daran, aber ich werde es aufsetzen. Und ich werde mich vor zwei Übeln hüten: vor der Hetze und vor der Unentschlossenheit.   

 9. MutNur für heute werde ich keine Angst haben. Ganz besonders werde ich keine Angst haben, und mich an allem freuen, was schön ist. Und ich werde an die Güte glauben.    

10. VertrauenNur für heute werde ich fest daran glauben – selbst wenn die Umstände das Gegenteil zeigen sollten – , dass die gütige Vorsehung Gottes sich um mich kümmert, als gäbe es sonst niemanden auf der Welt. –


Also ich finde die 10 Punkte lesen- und lebenswert. Ganz tolle Botschaft, die uns dieser Papst hinterlassen hat.

 Zurück zu meinen eigenen Gedanken – mit zunehmendem Alter werde ich „gelassener“ – ich spüre das. Oft wenn ich zur Ruhe komme und einsam in der Sauna liege, dann denke ich mir – „aussreichend Gerd – absolut ausreichend“. So dachte ich früher NIE – und so denken heute noch wenige. Ist nicht das Gegenteil der „Normalzustand“ – ziehen sich diese Nebelschwaden nicht durch unsere ganze Gesellschaft…nicht zu genügen… nicht genug Lohn, nicht genügend Power im Job und in der Partnerschaft, nicht genügend Zeit mit dem Partner, den Kindern oder den Freunden verbracht, nicht genug Klimmzüge gemacht, nicht genug Obst gegessen.

UND das alles macht was mit uns. Wir leben in einem wahnwitzigen Wettbewerb – mittelmäßig, ganz normal – DAS alles reicht nicht – MIR aber reicht es zwischenzeitlich!!

Was will ich mit all den Buchstaben sagen – hört nicht auf die Schönheitschirurgen, die Zeitschriften, die Statistiken, die Freunde… ihr hört immer dasselbe.. wir können noch besser aussehen, noch effektiver und schneller Arbeiten, noch mehr erreichen usw… DAS ist die Lebensmusik der Wirtschaft, der Lebensrythmus, der uns krank macht. (nicht dünn genug, nicht schlau genug, nicht konsequent genug, nicht liebevoll genug)

Ich pfeif auf dieses „nicht genug“ – ich rate zu einer „neuen“ Gelassenheit. Ansonsten scheitern wir – scheitern an unseren eigenen, von außen übernommenen Ansprüchen und gehen im Perfektionismus unter.

Brief von Gerd – Lieber Perfektionismus

SCHREIBT euch „gut genug“ auf eure Stirn und kämpft mutig gegen den Strom der Zeit an.

Brief von Gerd – Lieber Mut


In Gedanken – euer G.Ender – I write not only for your smile
Wer Zeit und Lust hat – hier meine über 400 Briefe von Gerd

Brief von Gerd – Liebe sooo komplizierte Corona Welt!

oder – du gute, alte “Im weißen Rössl am Wolfgangsee” Zeit! Komm grad aus meiner Wärmekabine, da ja meine geliebte Sauna coronabedingt geschlossen hat – dort habe ich die besten Ideen. Ich habe dort Zeit um viel nachzudenken – und ich dachte mir – Mann Gerd – ist unsere Welt kompliziert geworden.

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Und gleichzeitig kam mir der Film “Im weißen Rössl am Wolfgangsee” in den Sinn. Hmm – kann man das irgendwie in einem “Brief von Gerd” zusammenfügen? “Mann” – kann – mal schauen was am Ende herauskommt.


Wie kompliziert bist du geworden, liebe Welt. Hab ja auch in einem Wirtschaftsfach maturiert, ABER trotzdem verstehe ich so viele Dinge nicht mehr. Früher gab es Aktien und Anleihen – heute gibt es Derivate mit Hebelprodukten, früher gab es in jedem Dorf eine kleine Bank oder Postsparkasse – heute gibt es Konzerne, Verschachtelungen, Bad Banks… alles sehr kompliziert – ihr glaubs mir nicht… ich kopier euch einfach die Wikipedia-Erklärung für eine Bad Bank rein. Lest es – und wenn ihr es versteht, dann seid ihr jedenfalls viel intelligenter als ich.

… Eine Bad Bank (engl. aus bad debt bank, dt. Bank für schlechte Verpflichtungen), auch Abwicklungsbank, Abwicklungsanstalt oder Auffangbank, ist ein gesondertes Kreditinstitut[1] zur Aufnahme von Derivaten und Zertifikaten von in Zahlungsschwierigkeiten geratenen Emittenten und zur Abwicklung sogenannter notleidender Kredite sanierungsbedürftiger Banken. Ziel ist die Übertragung der Ausfallrisiken auf Dritte. Im Rahmen der Bewältigung einer Bankenkrise (wie der aktuellen Finanzkrise) kann die Überführung solcher Kredite in eine Abwicklungsbank, für deren übernommenes Kreditportfolio der Staat mit seiner Zentralbank, ein Einlagensicherungsfonds oder eine Bankengruppe die Haftung übernimmt, eine Vorgehensweise darstellen, um eine akute Insolvenz abzuwenden…

UND dann das derzeit alles „überstrahlende“ Thema – Corona – was ist der richtige Weg? Welchem Experten soll man glauben, welchem Politiker soll man glauben? – Heute ist der letzte Tag in der Amtszeit von Donald Trump – er hat Fake News populär gemacht – er hat der Welt gezeigt, dass viele Unwahrheiten von vielen Menschen irgendwann für wahr angesehen werden, wenn sie nur immer und immer wieder wiederholt werden.

Und auch die Medien spielen dabei ihr „eigenes Spiel“ – sie sind längst zur vierten Gewalt im Staat geworden. Die Medien können fast alles entscheiden…DAS ist für mich eine ganz schlechte Entwicklung und eine ganz gefährliche Sache.

Darüber habe ich ja schon vor Jahren geschrieben…jetzt ist das alles noch viel stärker geworden.

Brief von Gerd – Liebe Bild-Zeitung


UND jetzt habe ich selber 4 Kinder und soll ihnen die Welt erklären und widerspreche mir schon beim 1. Versuch. Wie will ich ihnen beibringen, was gut und schlecht ist, was recht und unrecht ist, was rentabel und unrentabel ist – sehr schwer geworden….


Brief von Gerd – Liebe Werte! 


UND was hat das ganze mit dem “Im Weißen Rössl” vom Wolfgangsee zu tun? Erklär ich euch. Kennt ihr den Film überhaupt…


1960 – deutsch-österreichische Filmkomödie mit den Hauptdarstellern Waltraud Haas, Peter Alexander und Gunther Philipp nach der Operette “Im Weißen Rößl” von Ralph Benatzky. Gedreht an den Originalschauplätzen am Wolfgangsee in Österreich.


UND die Handlung – so einfach und unkompliziert – der Oberkellner (gespielt vom grandiosen Peter Alexander) verliebt sich in die Chefin und bekommt diese am Schluss natürlich auch…
EINFACHE, gute alte Zeit – heute wäre das anders…ganz anders…
Heute hätte die Chefin auch ein Verhältnis mit dem Oberkellner, daneben aber noch eine Affäre mit der temporär angestellten Küchenhilfe – heiraten würde sie aber den Direktor des Tourismusverbandes, der ihr den Kredit für die Renovierung vom befreundeten Bankdirektor verschafft hat.
Wer kennt den Text des Liedes noch… ihr seht es gleich weiter unten…

Im „Weissen Rössl“ am Wolfgangsee,Da steht das Glück vor der Tür,und ruft dir zu: „Guten Morgen,tritt ein und vergiß deine Sorgen!“
Und mußt du dann einmal fort von hier,tut dir der Abschied so weh;dein Herz, das hast du verlorenim „Weissen Rössl“ am See!

Ich weiß schon, damals war die Welt auch nicht in Ordnung, ABER sie war nicht so sehr in Unordnung wie heute – und darum lasse ich meine Gedanken heute mal um diesen Film kreisen. Und dazu habe ich eine Idee – ich war ja schon mal mit meinen Kids dort an diesem wunderschönen Ort in St. Wolfgang am Wolfgangsee – und nach Corona fahre ich wieder mal hin in diese wunderbare Gegend – – ich will sie wieder einmal spüren, diese gute, alte Zeit.


Und dann setz mich auf die Sonnenterrasse beim “Weißen Rössl”, genieße den Ausblick, bestelle mir ein Glas Wein und frag nach der Chefin…


Peter Alexander – im “Weissen Rössl am Wolfgangsee”


In Gedanken – euer G.Ender – (Briefeschreiber) I write not only for your smile

Brief von Gerd – Liebes Aufschieben, Liebes Später!

gestern hatte ich einen ganz aktiven Tag – jetzt genieße ich noch eine Tasse Kaffee und lasse den Tag mit „schreiben“ beginnen. Das mag ich – und in diesen komischen Corona Zeiten haben eigentlich die meisten von uns mehr Zeit, als ihnen lieb ist. Fühle mich gut, weil ich ganz viele Dinge erledigen konnte, die ich mir vorgenommen habe. Ganz anders ist mein Gefühl, wenn  die „Aufschieberitis“ mich befällt – wenn ich nichts erledige und Dinge einfach vor mir her schiebe.

Wer kennt das nicht…
– wenn ich erst in Rente bin, dann…., wenn wir das Haus abbezahlt haben, dann…, wenn ich wieder so richtig gesund bin, dann…, wenn die Kinder aus dem Haus sind, dann… wenn ich endlich den „Schatz“ meines Lebens gefunden habe, dann…


… dann kümmere ich mich um die Dinge, die mir wichtig sind! So hat wohl jeder von uns schon einmal gedacht.  Aber diese Art der Lebensplanung ist leider gar nicht  gut dazu geeignet, ein erfülltes und reiches Leben zu führen.

Erst die Arbeit – dann das Spiel. So wurden wir erzogen – oder erst die Pflicht und dann die Kür – nach diesem Motto leben viele von uns. Irgendwann mal, wenn die Zeit reif ist, DANN erfülle ich mir meinen Traum, dann gehe ich meinen Wünschen und Sehnsüchten nach, dann fliege ich nach New York.

Irgendwann … – NUR dieses „irgendwann“ bedeutet oft “niemals”. Unsere Lebensflamme brennt nun mal nicht ewig. Das Leben ist kurz und wir kommen unserem Ende auf dieser Welt jeden Tag um genau einen Tag näher. Und schon morgen kann das irdische Leben vorbei sein.

Deswegen gibt es nur einen guten Zeitpunkt, um sich um das zu kümmern, was uns wirklich am Herzen liegt. Dieser Zeitpunkt ist jetzt, heute, sofort und auf der Stelle. Jeder von uns steckt in irgendwelchen Sachzwängen drinn und ja – wir haben Verantwortung übernommen. Ich meine nicht, diese Verantwortung hinzuschmeißen und alle rund um einen im Stich zu lassen – gar nicht.

Ich meine aber, dass das eine, das andere nicht ausschliesst. MAN kann seiner Verantwortung gerecht werden und sich gleichzeitig um die Dinge kümmern, die WIRKLICH wichtig für einen selbst sind.
Aufschieben macht nicht glücklich, sondern unzufrieden. UND es setzt unter Druck. Natürlich gibt es auch den Umstand, dass sich durch aufschieben einige Dinge von selber erledigen, aber in der Regel ist es anders. Aufschieben untergräbt auch unser Selbstbewusstsein.

Besser finde ich, dass man der Verwirklichung seiner Ziele und Träume so viel Zeit wie möglich widmet. 


Stellt euch immer wieder die Frage, ob das, was ihr gerade tut, euch eurem Ziel wirklich näher bringt. Falls nicht, sucht einen neuen, ANDEREN Weg.
Sein Leben so erfüllt und befriedigend wie möglich zu leben, bedeutet, jeden Tag so zu leben, als wäre er der letzte. Die Wahrheit ist nämlich: Wir alle haben nur diesen einen Tag.

Die Vergangenheit, das Gestern, ist für jeden von uns vorbei. Die Zukunft, das Morgen, ist für jeden von uns nur ein Versprechen. Alles, was wir haben, ist das Heute, dieser Augenblick. Wenn wir diesen Tag verschenken, dann ist er verloren.

Wir haben über den gestrigen Tag keine Macht mehr. Wir können nur heute die Auswirkungen des gestrigen Tages ändern und heute beginnen, unserem Leben eine neue positive Richtung zu geben. Diese Chance biete sich uns in jedem Augenblick unseres Lebens.

Genial in ein Lied verpackt von Nik P. – Berlin


Zum Abschluss lass ich noch den berühmten argentinischen Schriftsteller  Jorge Luis Borges sprechen – er schrieb das im Alter von 85!! Jahren

Wenn ich mein Leben
noch einmal leben könnte, im nächsten Leben,
würde ich versuchen, mehr Fehler zu machen.
Ich würde nicht so perfekt sein wollen, ich würde mich mehr entspannen.

Ich wäre ein bisschen verrückter als ich gewesen bin,
ich würde viel weniger Dinge so ernst nehmen.
Ich würde nicht so gesund leben.

Ich würde mehr riskieren, würde mehr reisen,
Sonnenuntergänge betrachten,
mehr bergsteigen, mehr in Flüssen schwimmen.

Ich war einer dieser klugen Menschen,
die jede Minute ihres Lebens fruchtbar verbrachten;
freilich hatte ich auch Momente der Freude,
aber wenn ich noch einmal anfangen könnte,
würde ich versuchen, nur mehr gute Augenblicke zu haben.

Falls Du es noch nicht weißt,
aus diesen besteht nämlich das Leben;
nur aus Augenblicken, vergiss nicht den jetzigen!

Wenn ich noch einmal leben könnte,
würde ich von Frühlingsbeginn an bis in den Spätherbst hinein barfuß gehen.
Und ich würde mehr mit Kindern spielen,
wenn ich das Leben noch vor mir hätte.
Aber sehen Sie… ich bin 85 Jahre alt und weiß,
dass ich bald sterben werde.

Die meisten von euch sind noch nicht 85 – aber trotzdem sind wir alle dem Ende näher als wir denken…


In Gedanken – euer G.Ender – (Briefeschreiber) I write not only for your smile

Brief von Gerd – Liebes Schweigen!

JEDER von euch kennt den Spruch – nicht JEDER kennt seine Herkunft. Er kommt aus dem alten Testament – „Reden ist Silber, Schweigen ist Gold“ – DAS ist ein perfektes „Brief von Gerd“ Thema, weil der Gerd Riesenprobleme mit dem Schweigen hat – oder anders gesagt. Der Gerd ist im Besitz von ganz wenig Gold.

liebes+schweigen+hotnewsblog

Unsere Welt ist laut, hell und hektisch geworden. Und nicht zuletzt darum ist es so wichtig geworden, dass man sich Zeit zur Erholung und Besinnung nimmt. In seine eigene Mitte zu kommen, sich zu fragen, was die wirklich wahren, eigenen Bedürfnisse sind – das ist gar nicht so leicht und viele von uns haben das in dieser informationsgeschwängerten Zeit verlernt.
Nicht jeder von uns muss in ein Kloster gehen, nicht jeder muss den Jakobsweg gehen – ich habe beides gemacht. Ich war mehrmals im Kloster und ich war auf dem Jakobsweg.

 Wer Lust hat kann hier meinen ganz persönlichen 3-teiligen-Jakobsweg nachlesen.

ABER jeder von uns braucht Zeiten der Ruhe, der Entspannung und des Schweigens. Ich rate euch gut darauf zu schauen. Bitte macht das, bevor euer Körper euch durch Signale zeigt, dass ihr es machen müsst. Stille, Erholung, Schweigen setzt in euch neue Kräfte frei.

Probierts mal aus – schon das Handy auf „lautlos“ stellen bewirkt so viel. Vielleicht einen Tag des Wochenendes nicht vollplanen, sich einfach mal NICHTS vornehmen – einfach nur tun worauf man Lust hat. Wir Sport machen will soll das tun, wer aber lieber auf der Couch liegen will, der soll das auch tun – UND zwar ohne schlechtes Gewissen.


Zurück zum Schweigen – ja im Kloster wird geschwiegen, auf dem Jakobsweg wird geschwiegen und nur wer das mal macht, erkennt den Nutzen dieser scheinbar vergessenen Disziplin. Schweigen fördert den Selbstheilungsprozess in uns. Wer am falschen Ort über „seine“ Probleme redet, sollte berücksichtigen, dass der Mensch manchmal die Charakterzüge eines Raubtieres hat. Sie fallen über deine Probleme her, zerstückeln sie und werfen sie dir am Schluss „ungelöst“ wieder vor deine Füße.


Die Ruhe, das Schweigen ist so eine „goldige“ Eigenschaft – ich bemühe mich, ich lerne – ABER ich mache immer wieder Fehler. Gestern hat mir mein Freund einen wunderbaren Spruch gesagt – ich hab ihn in mein Tagebuch geschrieben – es war so leicht und stimmig ihn hineinzuschreiben und mit roter Farbe zu umrahmen – aber es ist für mich so schwer ihn auch zu leben.


„Wenn du im Recht bist, kannst du dir leisten, die Ruhe zu bewahren. Wenn du im Unrecht bist, kannst du dir nicht leisten, sie zu verlieren“


Mann – wie richtig ist dieser Satz – die Stimme des Herzens ist sehr leise – so leise, dass sie in unserer lauten Welt fast überhört wird. Wir hasten hin und her und sind IMMER in Aktion – und in all der Hektik und all unserem TUN vergessen wir das SEIN – unser eigenes SEIN. Wenn wir dies alles erkennen, dann können wir unseren eigenen Weg hinter dem Vorhang des Alltags erkennen und irgendwann diesen „anderen Weg“ gehen.

(Brief von Gerd – Lieber anderer Weg)


Dazu müssen wir uns aber ausklinken vom Ablenkungsprogramm dieser Welt – ABER der Lohn ist groß – es macht uns stark, selbstbewusst, tolerant, gelassen, fröhlich und glücklich.
SCHWEIGEN – so wichtig und so schwer… ich lerne – und ich ende mit einem Zitat – ist fasst in ein paar Worten alles zusammen – grandios.


Man braucht zwei Jahre um sprechen zu lernen und fünfzig, um schweigen zu lernen.

Ernest Hemingway

Ich war zwar schon im Wohnhaus dieses grandiosen Schriftstellers in Key West in Florida, aber für das „Schweigeprojekt“ brauche ich vermutlich nochmals 50 Jahre.


In Gedanken – euer G.Ender (Briefeschreiber) – I write not only for your smile

Brief von Gerd – Liebes Päckchen des Lebens!

Von außen betrachtet meint man oft die Päckchen und Kreuze des Lebens werden vom Paketzusteller NUR vor meiner Haustür abgeliefert. Die anderen haben keine Probleme, warum geht es denen nur sooo gut – wer genauer hinschaut wird erkennen – JEDER bekommt seine Päckchen vom Briefträger des Lebens „zugestellt“

Keine Angst – sooo viele Päckchen werden selten zugestellt…

Oft drehen wir uns ständig um unsere eigenen Päckchen – wir packen sie aus – kleben sie dann wieder notdürftig zu, stellen sie in eine Ecke – und kurze Zeit später – holen wir sie wieder raus. Bis wir mitbekommen, wie es der Nachbarin geht – Krebs mit 42 Jahren, die Kinder noch nicht aus dem Haus – ein paar Straßen weiter der straffällige, alkoholkranke Schwiegersohn einer Bekannten. Dann die Scheidung von dem vermeintlichen „Traumpaar“ – jedenfalls machten sie immer diesen Eindruck auf mich…


ALSO – was mir meine Lebenserfahrung gelehrt hat – JEDER hat sein Päckchen, hat sein Kreuz zu tragen – ausnahmslos – es gibt so viele Päckchen, die Menschen tragen müssen. Oft frage ich mich – WO nehmen sie die Kraft dafür her.


UND – wenn es euch derzeit richtig gut geht – dann seid dankbar und bedenkt, dass es nicht NUR euer eigenes Verdienst ist, wenn die Päckchen leicht sind. Nehmt es als ein Glück und Geschenk an und geht sorgsam mit diesem Zustand um.


UND für diejenigen, die ihr Päckchen richtig drückt – es gibt immer einen Weg – es geht immer weiter – UND es bleibt NICHTS so wie es jetzt gerade ist.


Dazu habe ich noch eine alte Legende über die Kreuze des Lebens gefunden – ich schreib sie euch ab….


Sie erzählt von von einer Gruppe von Menschen, die unterwegs waren. Sie alle trugen ein Kreuz und hatten schwer daran zu tragen.Nun dachte sich einer von ihnen, dass er es doch leichter haben könnte und sägte von seinem Kreuz ein großes Stück ab.Die Reise dieser Menschen führte sie an einen Abgrund. Dort gab es weit und breit keine Brücke, um diesen Abgrund zu überwinden. Doch die Menschen stellten fest, dass sie ihr Kreuz nehmen konnten, um damit den Abgrund zu überwinden – es passte perfekt.Nur der, der sein Kreuz gekürzt hatte, um es einfacher zu haben, blieb allein zurück, denn sein Kreuz reichte nicht soweit.


Also nehmt euer Päckchen und Kreuz an und macht das Beste draus.

anklicken und beim Tragen helfen lassen.

Wer den Brief dazu lesen will – Bitteschön…


In Gedanken – euer G.Ender (Briefeschreiber) – I write not only for your smile

Brief von Gerd – Liebe Schwäche – Lieber Löwenzahn!

Wir leben in einer Welt, in der Stärke gefragt ist. Stark wird mit gesund in Verbindung gebracht, stark wird mit mächtig in Verbindung gebracht, stark wir mit erfolgreich in Verbindung gebracht – ABER immer stark sein, DAS braucht Kraft. Reicht diese Kraft ein Leben lang?  Darf man nicht auch mal schwach sein?

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Stark zu sein bedeutet starke Muskeln zu haben, um das Leben gut „tragen“ zu können, stark sein bedeutet, nicht zu weinen, auch wenn einem zum Heulen ist.


Woher kommt das? – was wird uns da eingeredet – die Wirtschaft braucht starke Mitarbeiter, die Kinder brauchen starke Väter – sogar ein erfolgreicher Mann braucht eine starke Frau im Hintergrund – immer wieder – stark, stark, stark.


Ja keine Schwächen zeigen – sich immer besser darstellen als man ist – vor allem in Vorstellungsgesprächen – nie Schwächen zeigen – BLÖDSINN – ich habe eine andere Erfahrung gemacht – Schwäche zeigen, bedeutet menschlich, ehrlich zu sein. Wir sind keine Autos, deren Motoren nach PS unterschieden werden. WIR sind Menschen – und bei Menschen kommt es auf ganz andere Dinge an.


Innere Stärke kommt ganz ohne Muskeln aus – Und wer seine Schwächen nicht zugeben kann, der ist nicht stark, der ist ganz, ganz schwach. Ich mag diese verlogene Welt nicht, ich mag die Welt der Starken nicht – es ist eine Welt der Lügner und der Betrüger. Ich mag Menschen, die über ihre Schwächen reden können, die ihre dunklen Seiten beschreiben können, ohne sich zu schämen. DAS wandelt das Bild dieser Menschen in mir in Stärke um.


WER das noch nicht gleich schafft, der kann anders beginnen – er kann versuchen, seine Schwächen oder die von anderen zu „lieben“ – auch das geht. Versuchts mal..


Schon Jesus Christus sprach: Meine Kraft ist in den Schwachen mächtig.2.Korinther 12, 9
Wie wundervoll ist es doch diese Worte zu verstehen, zu glauben und täglich zu erleben.

UND ich mag Menschen, die trotz der Schwächen von anderen treu bleiben – treu in Freundschaften, treu in Beziehungen, treu in Verantwortungen – DAS geht – und dazu gibt es eine einfache kleine Geschichte.. sie ist gut – und sagt viel – und wer es versteht, der versteht ganz viel vom Leben. Wahre Särke ist es schwäche zu zeigen..

„Das Harte und Starre begleitet den Tod.Das Weiche und Schwache begleitet das Leben.Laotse, Tao Te King, Zensho W. Kopp (Übers.)“


UND noch was – in Zeiten der Schwäche, kann etwas ganz Großes, etwas ganz Starkes entstehen.  Die größten Krisen können die Geburtsstunden, der größten und besten Veränderungen sein. Wer will kann hier mehr über Krisen erfahren.

 Brief von Gerd – Liebe Krise!


In Zeiten der Schwäche liegt die Chance, stark zu werden.Helga Schäferling (*1957), deutsche Sozialpädagogin


Hier die Geschichte…
Ein Mann beschloss, einen Garten anzulegen. Also bereitete er den Boden vor und streute den Samen wunderschöner Blumen aus.
Als die Saat aufging, wuchs auch der Löwenzahn. Da versuchte der Mann mit mancherlei Methoden, des Löwenzahns Herr zu werden. Weil aber nichts half, ging er in die ferne Hauptstadt, um dort den Hofgärtner des Königs zu befragen.
Der weise, alte Gärtner, der schon manchen Park angelegt und allzeit bereitwillig Rat erteilt hatte, gab vielfältig Auskunft, wie der Löwenzahn loszuwerden sei. Aber das hatte der Fragende alles schon selbst probiert.
So saßen die beiden eine Zeitlang schweigend beisammen, bis am Ende der Gärtner den ratlosen Mann schmunzelnd anschaute und sagte: “Wenn denn alles, was ich dir vorgeschlagen habe, nichts genützt hat, dann gibt es nur noch einen Ausweg: Lerne, den Löwenzahn zu lieben.”


So wünsche ich euch allen einen schönen Abend – lebt gut mit euren Schwächen und versucht auch die Schwächen der Anderen ein ganz klein wenig zu „lieben“.


Und wenn gar nichts mehr hilft – diese Lied hilft – jedenfalls mir…


In Gedanken – euer G.Ender (Briefeschreiber) – I write not only for your smile

Brief von Gerd – Liebe Hindernisse!

Ich hab ja schon so oft über Krisen, über Probleme, Krankheiten und deren Chancen geschrieben. Vor einer Woche ist mir ein ganz altes Buch in die Hände gekommen, das ich von einem ganz besonderen Freund 2003 bekommen habe. Das Buch gibt es längst nicht mehr – ich habe es – es wurde zwischen 1905 und 1910 geschrieben, ist also schon mehr als 100 Jahre alt. UND da stehen so intelligente Sachen drinn – also schreibe ich einen Brief von Gerd über den Nutzen der Hindernisse. Und so versuche ich auch in dieser Coronazeit zu leben. Ja Corona bringt uns allen eine Menge von Hindernissen in unsere Welt, in unseren Alltag – aber wenn ich das Buch so lese, dann stelle ich mich diesen Herausforderungen unserer Zeit mit einem ganz andern Blickwinkel.

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„Der Sieg im Lebenskampf“ – O.Swett Marden – das Buch ist noch in der alten Schrift geschrieben – ich tu mir zwar etwas schwer, es zu lesen, aber es geht.
Also zum Thema – Hindernisse – JEDER von uns kennt sie – JEDER von uns hat sie – ABER ein ANDERER Blick darauf lohnt sich.
Ich lese jetzt für euch in diesem Buch und schreibe dir für mich wichtigsten Sätze ab – ich hoffe sie gefallen auch euch..

„Mit Dank abgelehnt“, hat manchen zum Schriftsteller gemacht. Fehlschlagen führt einen Menschen oft zum Erfolg, indem es seine verborgene Energie anstachelt, und Kräfte erweckt, die schliefen. Tüchtige Leute verwandeln Enttäuschungen in Hilfe, wie die Auster aus dem Sand, der sie reinigt, Perlen macht.

Als Napoleons Schulkameraden ihren Spott mit ihm trieben wegen seiner geringen Herkunft, Armut und Größe, widmete er sich völlig seinen Büchern, überflügelte sie bald an Kenntnissen und erwarb ihre Achtung.

„Um seinen Weg als Anwalt zu machen“, sagte ein hervorragender Jurist, „muss ein junger Mann wie ein Einsiedler leben und wie ein Pferd arbeiten. Nichts tut einem jungen Anwalt so gut wie halb zu verhungern.“


Es liegt eine nützliche Weisheit in dem Gebot, unsere Feinde zu lieben, denn sie sind oft unsere besten Freunde in Verkleidung. Sie sagen uns die Wahrheit, während Freunde schmeicheln. Ohne ihre Gegnerschaft hätten wir uns nie stählen und stärken und verankern können, wie die Eiche gestählt und verankert wird durch ihre tausend Schlachten mit dem Sturm. Unsere Prüfungen, unsere Sorgen, unsere Krisen entwickeln uns auf ähnliche Weise.

Im Sonnenschein des Reichtums lebt der Mensch in der Regel zu leicht und glücklich, um ein großer Künstler zu werden. Die äußere Not bringt Riesen hervor.

Nehmt zwei Eicheln von demselben Baum, die einander möglichst gleichen; pflanzt die eine auf einem Hügel allein ein, und die andere im dichten Wald und beobachtet ihr Wachstum. Die alleinstehende Eiche ist jedem Sturm ausgesetzt. Ihre Wurzeln erstrecken sich nach jeder Richtung, umklammern die Felsen und bohren sich tief in die Erde. Jedes Würzelchen gibt sich dazu her, den wachsenden Riesen zu festigen, wie wenn ein wilder Kampf mit den Elementen vorauszusehen wäre. Manchmal scheint ihr Wuchs nach oben jahrelang gehemmt, aber während dieser ganzen Zeit hat sie ihre Energie darauf gewandt, eine Wurzel um einen großen Felsen zu schlingen, um sich fester zu verankern. Dann schießt sie wieder stolz in die Höhe, bereit, dem Orkan zu trotzen. Die Stürme, die so wild ihr Spiel treiben, finden an ihr einen Gegner, der ihnen gewachsen ist.


DIE Eichel jedoch, die in einem tiefen Wald eingepflanzt ist, wächst als schwaches, empfindliches Bäumchen auf. Von ihren Nachbarn geschützt, fühlt sie keine Notwendigkeit, ihre Wurzeln weit und breit auszustrecken. um sich zu stützen.


Und weiter.. mancher hat sich nie gefunden, ehe er alles verlor.


Man sagt, es sei 10000mal wahrscheinlicher, das Genius, Begabung, Tüchtigkeit aus einem Bauernhaus, als dass sie aus einem Palast kommen.


Und zum Abschluss noch was aus der Tierwelt – ich habe selber Kinder und denke auch darüber nach…
„Sobald die jungen Adler fliegen können, werfen die alten Vögel sie aus dem Nest und reißen den Flaum und die Federn daraus weg. Diese harte und raue Erfahrung macht den jungen Adler geeignet, der kühne König der Vögel zu werden, wild und verschlagen in der Verfolgung seiner Beute..


So das reicht für heute – ich werde euch noch öfter aus diesem Buch vorlesen… oder vorschreiben…


Fühlt euch stark und wohl mit euren eigenen Hindernissen – sie helfen euch mehr, als dass sie euch schaden..


Brief von Gerd – Liebe Krise


In Gedanken – euer G.Ender (Briefeschreiber) – I write not only for your smile