Brief von Gerd – Liebe sooo komplizierte Corona Welt!

oder – du gute, alte “Im weißen Rössl am Wolfgangsee” Zeit! Komm grad aus meiner Wärmekabine, da ja meine geliebte Sauna coronabedingt geschlossen hat – dort habe ich die besten Ideen. Ich habe dort Zeit um viel nachzudenken – und ich dachte mir – Mann Gerd – ist unsere Welt kompliziert geworden.

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Und gleichzeitig kam mir der Film “Im weißen Rössl am Wolfgangsee” in den Sinn. Hmm – kann man das irgendwie in einem “Brief von Gerd” zusammenfügen? “Mann” – kann – mal schauen was am Ende herauskommt.


Wie kompliziert bist du geworden, liebe Welt. Hab ja auch in einem Wirtschaftsfach maturiert, ABER trotzdem verstehe ich so viele Dinge nicht mehr. Früher gab es Aktien und Anleihen – heute gibt es Derivate mit Hebelprodukten, früher gab es in jedem Dorf eine kleine Bank oder Postsparkasse – heute gibt es Konzerne, Verschachtelungen, Bad Banks… alles sehr kompliziert – ihr glaubs mir nicht… ich kopier euch einfach die Wikipedia-Erklärung für eine Bad Bank rein. Lest es – und wenn ihr es versteht, dann seid ihr jedenfalls viel intelligenter als ich.

… Eine Bad Bank (engl. aus bad debt bank, dt. Bank für schlechte Verpflichtungen), auch Abwicklungsbank, Abwicklungsanstalt oder Auffangbank, ist ein gesondertes Kreditinstitut[1] zur Aufnahme von Derivaten und Zertifikaten von in Zahlungsschwierigkeiten geratenen Emittenten und zur Abwicklung sogenannter notleidender Kredite sanierungsbedürftiger Banken. Ziel ist die Übertragung der Ausfallrisiken auf Dritte. Im Rahmen der Bewältigung einer Bankenkrise (wie der aktuellen Finanzkrise) kann die Überführung solcher Kredite in eine Abwicklungsbank, für deren übernommenes Kreditportfolio der Staat mit seiner Zentralbank, ein Einlagensicherungsfonds oder eine Bankengruppe die Haftung übernimmt, eine Vorgehensweise darstellen, um eine akute Insolvenz abzuwenden…

UND dann das derzeit alles „überstrahlende“ Thema – Corona – was ist der richtige Weg? Welchem Experten soll man glauben, welchem Politiker soll man glauben? – Heute ist der letzte Tag in der Amtszeit von Donald Trump – er hat Fake News populär gemacht – er hat der Welt gezeigt, dass viele Unwahrheiten von vielen Menschen irgendwann für wahr angesehen werden, wenn sie nur immer und immer wieder wiederholt werden.

Und auch die Medien spielen dabei ihr „eigenes Spiel“ – sie sind längst zur vierten Gewalt im Staat geworden. Die Medien können fast alles entscheiden…DAS ist für mich eine ganz schlechte Entwicklung und eine ganz gefährliche Sache.

Darüber habe ich ja schon vor Jahren geschrieben…jetzt ist das alles noch viel stärker geworden.

Brief von Gerd – Liebe Bild-Zeitung


UND jetzt habe ich selber 4 Kinder und soll ihnen die Welt erklären und widerspreche mir schon beim 1. Versuch. Wie will ich ihnen beibringen, was gut und schlecht ist, was recht und unrecht ist, was rentabel und unrentabel ist – sehr schwer geworden….


Brief von Gerd – Liebe Werte! 


UND was hat das ganze mit dem “Im Weißen Rössl” vom Wolfgangsee zu tun? Erklär ich euch. Kennt ihr den Film überhaupt…


1960 – deutsch-österreichische Filmkomödie mit den Hauptdarstellern Waltraud Haas, Peter Alexander und Gunther Philipp nach der Operette “Im Weißen Rößl” von Ralph Benatzky. Gedreht an den Originalschauplätzen am Wolfgangsee in Österreich.


UND die Handlung – so einfach und unkompliziert – der Oberkellner (gespielt vom grandiosen Peter Alexander) verliebt sich in die Chefin und bekommt diese am Schluss natürlich auch…
EINFACHE, gute alte Zeit – heute wäre das anders…ganz anders…
Heute hätte die Chefin auch ein Verhältnis mit dem Oberkellner, daneben aber noch eine Affäre mit der temporär angestellten Küchenhilfe – heiraten würde sie aber den Direktor des Tourismusverbandes, der ihr den Kredit für die Renovierung vom befreundeten Bankdirektor verschafft hat.
Wer kennt den Text des Liedes noch… ihr seht es gleich weiter unten…

Im „Weissen Rössl“ am Wolfgangsee,Da steht das Glück vor der Tür,und ruft dir zu: „Guten Morgen,tritt ein und vergiß deine Sorgen!“
Und mußt du dann einmal fort von hier,tut dir der Abschied so weh;dein Herz, das hast du verlorenim „Weissen Rössl“ am See!

Ich weiß schon, damals war die Welt auch nicht in Ordnung, ABER sie war nicht so sehr in Unordnung wie heute – und darum lasse ich meine Gedanken heute mal um diesen Film kreisen. Und dazu habe ich eine Idee – ich war ja schon mal mit meinen Kids dort an diesem wunderschönen Ort in St. Wolfgang am Wolfgangsee – und nach Corona fahre ich wieder mal hin in diese wunderbare Gegend – – ich will sie wieder einmal spüren, diese gute, alte Zeit.


Und dann setz mich auf die Sonnenterrasse beim “Weißen Rössl”, genieße den Ausblick, bestelle mir ein Glas Wein und frag nach der Chefin…


Peter Alexander – im “Weissen Rössl am Wolfgangsee”


In Gedanken – euer G.Ender – (Briefeschreiber) I write not only for your smile

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