Brief von Gerd – Liebe frohe Weihnachten!

23.12.2017 – noch etwas Zeit – also noch ein paar Zeilen schreiben – was hab ich euch gequält über das ganze Jahr – immer und immer wieder musstet ihr meine „Briefe von Gerd“ lesen. Heute schreibe ich meinen Brief an euch und wünsch euch allen ganz, ganz frohe Weihnachten.

ist doch sicher für jeden etwas dabei…

Leider kenne ich die meisten von euch nicht – ihr lest mich ja anonym – sogar die Kommentare, die ihr abgebt, kann ich meist keiner Person zuordnen.  Ist wahrscheinlich auch gut so. In der Anonymität ist ja ein gewisser Reiz versteckt.

Ja – was wollte ich euch sagen – ich möchte mich bei euch für eure Treue bedanken, dafür dass ihr Zeit für meine Zeilen aufwendet und mich „einfach lest“. Ich weiss wie das heute ist mit der Zeit – es ist schwer sich Zeit herauszunehmen für Dinge, die auf den ersten Blick nicht so wichtig erscheinen. Aber vielleicht ist das grad ein Schlüssel zu etwas mehr Glück – sich für „unwichtige Dinge“ Zeit nehmen. Um die wichtigen Dinge kümmert ihr euch eh das ganze Jahr mit all eurer Energie.

Ich wünsche euch gesegnete Weihnachten und ein gutes, gesundes Jahr 2018. Ich hoffe wir sehen oder lesen uns wieder im neuen Jahr. Hab jedenfalls vor, euch weiterhin mit meinen Briefen zu „belästigen“. Für Anregungen und Themen, die ihr lesen wollt, bin ich jederzeit offen und dankbar.

2017 war ein Jahr, das mir sooo viel Freunde bereitet hat – ABER ab und zu war es auch richtig zum Verzweifeln – UND genau dann brauche ich Musik – und wenn es ganz dunkel wird, dann brauche ich ein Lied, das meine Gedanken beruhigt und erhellt – Dieses Lied schenke ich euch zu meinen Grüßen dazu.

Ich finde es wunderBAR, wie den Menschen, der genau weiß, dass „wunderBAR“ genau soo geschrieben gehört.

You raise me up

Bleibt mir weiter treu – und lest weiter, Sinnvolles, Sinnloses oder einfach nur meine unbedeutende Meinung zu einer Sache.

Hier noch eine kleine Geschichte, die ein Freund mir vor ein paar Tagen „zugestellt“ hat. Passt gut in die Weihnachtszeit. (Autor ist mir unbekannt)

In einem Dorf sitzen ein junger sowie ein alter, weiser Mann an einem Brunnen. Ein Reisender kommt vorbei und fragt den alten Mann: „wie sind die Menschen hier in deinem Dorf?“ Der alte Mann erwidert die Frage: „sag mir erst, wie sind die Menschen dort wo du herkommst?“. Der Fremde antwortet: „die Menschen aus meiner Heimat sind unfreundlich, egoistisch und gierig“. Da sagt der alte Mann: „so sind die Menschen auch hier“. Der Reisende zieht daraufhin weiter.

Kurze Zeit später kommt ein zweiter Reisender vorbei. Auch er fragt den alten Mann: „sag mir, was sind es für Menschen an diesem Ort?“. Auch dem zweiten Fremden gibt der alte Mann die Frage zurück. Der Reisende antwortet „dort wo ich herkomme sind die Menschen gut zueinander, hilfsbereit, freundlich und offen“. Der alte Mann lächelt daraufhin und sagt dem Reisenden: „so sind die Menschen auch hier“. Als der Reisende weitergezogen ist, fragt der junge Mann aus dem Dorf den alten: „wieso hast du den beiden Reisenden zwei völlig verschiedene Beschreibungen über die Menschen hier mitgegeben? Der alte Mann antwortet: „Ich habe beiden die Wahrheit gesagt, denn jeder Mensch findet im Leben das was er mitbringt“.

In Gedanken – euer G.Ender (Briefeschreiber) I write not only for your smile