Brief von Gerd – Liebe Souveränität des Handelns…

… oder auch: Du Burg des Glücks. Hab mir ja schon öfters meine Gedanken zum Glück, zu Zufriedenheit und Wohlbefinden gemacht. Heute in der Wärme und Ruhe meiner geliebten Sauna habe ich wieder überlegt – WARUM ging es mir mal sooo schlecht? – WARUM geht es mir jetzt sooo gut?
UND ich bin zu einem Ergebnis gekommen. Und ihr kennt mich – ich kann Dinge nicht für mich behalten – ich muss sie aufschreiben – und seit ein paar Jahren muss ich sie in die Welt „hinausschreiben“
Hier meine „alten“ Gedanken zum Thema Glück und Zufriedenheit
Und jetzt meine neuen Gedanken… ICH bin glücklich, weil ich die Souveränitat des Handelns wieder gefunden habe, wieder „Herr des Verfahrens“ bin.
Ich erklär euch das…ich hab früher jahrzehntelang in der Verwaltung gearbeitet – dort gab es den Begriff „Herr des Verfahrens“ – Wir, die Mitarbeiter der Verwaltung sollten „Herr des Verfahrens“ sein – nicht die Antragsteller, nicht die Parteien. DAS ist wichtig, um nicht die Kontrolle zu verlieren.
UND genau so ist es im Leben – Viele von uns sind längst nicht mehr „Herr des Verfahrens“ – mir ging es nicht anders. Wie kann man die Herrschaft über das Verfahren, somit die Herrschaft über sein eigenes Leben verlieren. Das geht fließend oder auch ganz schnell.

Wir leben in Zwängen und Abhänigkeiten – Abhängigkeiten gegenüber Arbeitgebern, gegenüber Banken, die unser Eigenheim oder unsere Wohnung finanziert haben – ABER es gibt auch Abhängigkeiten und Zwänge gegenüber Freunden und natürlich auch gegenüber dem eigenen Partner.

Und je weiter wir in den Strudel der Abhängigkeiten gezogen werden, desto mehr verlieren wir die „Herrschaft des Verfahrens“ – und dieser Zustand macht uns alles andere als glücklich.

Eine andere Bezeichnung, die mir super gut gefällt ist – DIE SOUVERÄNITÄT DES HANDELNS.
Eigentlich ist das genau dasselbe, nur ein anderer, verständlicherer Begriff. Wie leicht verlieren Menschen heute die Souveränität des Handels. Das „mit dem Strom schwimmen“, uns allen bekannt als Mainstream (Hauptstrom), dieses unreflektierte Nachmachen des Massengeschmacks spiegelt eine Welt wider, die die Individualität aufgegeben hat und JEDENFALLS die Souveränität des Handels verloren hat.
Ich weiß, dass es Situationen gibt, wo es wenig Spielraum gibt, wo einem gezeigt wird, dass diese Souveränität an einem seidenen Faden hängt und sehr fragil ist.

Ich klammere bewusst schicksalshafte Situationen aus – es würde wie ein Hohn klingen, einem kleinen verhungernden Kind in Afrika zu sagen, es soll doch schauen, dass es „Herr des Verfahrens“ werde – oder Menschen in einem abstürzenden Flugzeug oder einer sinkenden Titanic oder weniger krass – einem dementen alten Menschen in einem Pflegeheim – Hier ist das Schicksal „Herr des Verfahrens“ – DIESE Ausnahmesituationen meine ich nicht.

Ich meine die Millionen von Menschen in unseren Breitengraden, die in der Lage wären, die Souveränität des Handels endlich wieder an sich zu ziehen und dadurch zufriedener, glücklicher zu Leben.
Denn wer Herr des Verfahrens ist, der kann dafür sorgen, dass es diesem Herrn gut geht, denn NIEMAND auf der Welt weiß besser, was MIR gut tut, als der Mensch, der mich jeden morgen im Spiegel anschaut. Und DAS ist nicht mit Egoismus zu verwechseln – denn wenn es MIR gut geht, dann kann ich es auch anderen mühelos gut gehen lassen.

Also denkt mal drüber nach – es lohnt sich. Fangt mit kleinen Schritten an – werdet wieder „Herr eures Verfahrens“, Herr eures Lebens, Souverän eures Lebens.

In der Überschrift steht „du Burg des Glücks“ – ich meine, dass diese Souveränität stark und mächtig wie eine Burg ist.

Ihr alle kennt eine Burg in eurer Nähe – eine Burg auf die man sich zurückziehen kann – eine Burg, wo man nicht erdrückt werden kann von den Erfordernissen und Anforderungen des Lebens – eine Burg, auf der man die Zugbrücke hochziehen kann und sogar den Balken vor das Tor legen kann, um FREIHEIT und SICHERHEIT zu spüren.

UND zur Belohnung für euer „mich-lesen“ – ein wunderbares Lied
Du bist meine Burg

Irgendwann kommt wohl jeder von euch mal an eine Wegkreuzung – und vielleicht ist es dann Zeit einen anderen Weg zu gehen – als ich krank war vor vielen Jahren da hat mir mein behandelnder Arzt gesagt: Gerd geh nach Hause und schreib Folgendes groß auf einen Zettel – lebe nach ihm und verstecke ihn vor deinen Kindern. Seine Worte werde ich nie vergessen „Leckts mich am Arsch“. Darf man so was schreiben? Man darf – und ich sage euch – man MUSS.

Ich schreibe euch noch aus einem grandiosen alten Buch was ab, was der große Ralph Waldo Emerson vor über 150 Jahren geschrieben hat. Er hat sooo was von recht.

Was ich tun muss, das geht nur mich etwas an, die anderen haben mir da nichts zu sagen. Diese Regel, ebenso schwierig im praktischen wie im geistigen Leben, bildet den wesentlichen Unterschied zwischen höheren und niederen Menschen. Sie ist umso schwieriger durchzuführen, weil es immer Leute gibt, die meinen, sie wüßten besser, was du zu tun verpflichtet bist als du selbst. Es ist sehr leicht, in der Welt nach der Meinung der Welt zu leben; es ist auch leicht, in der Einsamkeit nach der eigenen Meinung zu leben; ABER groß ist DER Mensch, der mitten im Gewühl mit vollendeter Liebenswürdigkeit die Unabhänigkeit des Einsiedlers bewahrt.

Brief von Gerd – Lieber anderer Weg!

UND ganz am Schluß – Tobias Beck – ich mag ihn, weil er Dinge genial in Worte fasst, die ich meine..

ES IST DEIN LEBEN

In Gedanken – euer G.Ender (Briefeschreiber) – I write not only for your smile

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