Brief von Gerd – Liebe Zufriedenheit!

heute reden für über die Zufriedenheit – und ich verspreche euch – nach diesem Brief seid ihr zufriedener als vorher – lest weiter und schaut euch die beiden Videos an. Nehmt euch die Zeit und vergesst diesmerkgueen Mann nie – es ist Nick Vujicic. Wie lange eure Zufriedenheit anhält, entscheidet ihr ganz allein.

Nicholas Vujicic wurde als Sohn serbischer Auswanderer in Australien ohne Arme und Beine geboren.

Die nach der Geburt zunächst schockierten Eltern förderten den bis auf die körperlichen Fehlbildungen gesunden Sohn, um ihm ein weitgehend selbstständiges Leben zu ermöglichen.

Er besuchte der australischen Gesetzgebung folgend eine Schule für Behinderte, nach einer Gesetzesänderung schickten ihn seine Eltern auf eine integrierende Regelschule.

Er wurde gehänselt, litt unter Depressionen und beging im Alter von acht Jahren einen erfolglosen Suizidversuch.

Vujicic berichtet in Interviews und in Vorträgen, er habe in seinem Leben aufgrund seiner Behinderung lange Zeit keinen Sinn und keine Hoffnung für sich gesehen.

Das habe sich erst geändert, als er…

… seine Behinderung nicht mehr als Strafe, sondern als Herausforderung und Auftrag Gottes begriffen habe – so seltsam das anfangs auch klingen mag.

Nick Vujicic habe den Sinn seines Lebens schließlich darin gefunden, Menschen von der Liebe Gottes zu berichten und sie darin zu bestärken, ihre Träume zu erfüllen.

Heute lebt Vujicic in Kalifornien und arbeitet international als Redner überwiegend in Schulen, Kirchen und bei christlichen Kongressen und thematisiert dabei das Leben mit Behinderung, Hoffnung und christlichen Glauben.

Zur Zufriedenheit allgemein einige Bemerkungen

Dauerhafte Zufriedenheit ist wie dauerhaftes Glücklichsein eine Illusion, da sie biologisch nicht vorgesehen ist.

Dauerhafte Zufriedenheit oder Glücklichsein würde uns nämlich keine neuen Lernerfahrungen bescheren – wir würden stehenbleiben. Und wie eine Pflanze in dem Moment zu sterben beginnt, wo sie aufhört zu wachsen, hören wir auf zu leben, wenn wir aufhören, zu wachsen und Neues zu lernen.

Um zufrieden sein zu können, braucht es also auch die Unzufriedenheit. 

Unzufriedenheit ist ein Motor, der uns antreibt, weiterzugehen und neue Erfahrungen zu machen.

Geld macht weder zufrieden, noch unzufrieden. Eine gute finanzielle Basis ist ein sanftes Ruhekissen, mehr aber auch nicht.

Und schon gar nicht sind ausreichend finanzielle Mittel ein Garant für Glücklichsein. Eher das Gegenteil ist der Fall.

Über unsere Zufriedenheit entscheidet nämlich…

… in hohem Maße unser Denken.

Dieses Denken setzt die Messlatte unserer Zufriedenheit. Wir entscheiden, was wir für unser persönliches Glück benötigen.

Wenn wir nie mit dem zufrieden sind, was wir haben, wenn wir nicht schätzen, was wir besitzen, wenn wir immer mehr haben wollen, dann sind wir trotz noch so großer materieller Reichtümer unzufrieden.

Für mehr Zufriedenheit müssen wir für das, was wir besitzen, dankbar sein – für unsere Gesundheit, für Menschen, die uns mögen, usw.

Dankbarkeit schafft Lebenszufriedenheit.

Eine weitere Zutat für mehr Zufriedenheit im Leben ist aktiv sein, teilnehmen und sich einbringen.

Sportliche Betätigung, der Besuch von kulturellen Veranstaltungen, vor allem aber das Zusammentreffen mit Menschen und Freunden, schafft Befriedigung und Zufriedenheit.

Dazu wie immer ein Spruch, der mir gefällt

Wer nicht zufrieden ist mit dem, was er hat, der wäre auch nicht zufrieden mit dem, was er haben möchte.

Berthold Auerbach, 28.02.1812 – 08.02.1882

So wünsche ich euch eine Zufriedenheit, die auch mit eurer zeitweisen Unzufriedenheit, zufrieden ist.
In Gedanken – euer G.Ender

2 Gedanken zu “Brief von Gerd – Liebe Zufriedenheit!

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