Brief von Gerd – Liebe Kuh Yvonne!

Mühldorf/Inn – Seit 81 Tagen lebs du, wilde, „Yvonne“ (6,600 Kilo) im Wald. Die Kuh, die lieber ein Reh sein will, war ihrem Bauern am 24. Mai weggelaufen, konnte seitdem nicht eingefangen werden. 
  

Jetzt hilft dir BILD, dich wieder in Sicherheit zu bringen und setzt 10.000 Euro Belohnung für das Finden und Retten von dir aus!

Super Aktion liebe BILD-Zeitung!! Aber ehrlich gesagt, finde ich das gar nicht so super. Gleichzeitig geschieht in Afrika eine der schlimmsten Katastrophen, die die Welt je gesehen hat: Weil es in manchen Regionen Ostafrikas seit drei (!) Jahren nicht geregnet hat, leiden derzeit zwölf Millionen Menschen an Hunger. Und nicht nur das: Viele sind so geschwächt, dass ihnen sogar der Tod droht.
Die internationale Gemeinschaft reagierte auf die Zustände zögerlich. Unfassbar: Erst gestern wurde eine Geberkonferenz wegen „Terminproblemen“ auf den 25. August verschoben.
Umso wichtiger sind nun private Spenden. Mit nur 35 Euro können ein Kind und seine Familie einen Monat lang überleben. „Dieses Geld rettet Menschenleben“, so Helfer Zinggl. (Caritas-Mitarbeiter)
Und jetzt stelle ich mal eine (kuh)blöde – nein saublöde Rechnung auf. 10.000,– Euro geteilt durch 35 Euro – bedeutet mit anderen Worten – Mit Verzicht auf die Belohnung könnten in Afrika ca. 287 Familien jeweils einen Monat lang überleben.
Meine Ansicht – das Ganze geht auf keine Kuhaut.
In Gedanken – euer G.Ender

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